Woran man Gästezufriedenheit wirklich erkenntAirbnb-Chefin verrät RTL ihren Geheimtipp! Fünf Worte sollten Urlauber aufhorchen lassen

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Kathrin Anselm ist Geschäftsführerin für Zentral- und Osteuropa bei Airbnb und damit für 25 Länder verantwortlich. 
Airbnb

„Komme gerne wieder“ – dieser Satz kann bei der Unterkunftssuche Gold wert sein.
Wer eine Ferienwohnung oder ein Haus für den nächsten Urlaub sucht, kann sich schnell durch hunderte Angebote klicken. Doch welche Unterkunft hält wirklich, was die Fotos versprechen? Und woran erkennt man, ob andere Gäste tatsächlich zufrieden waren? Airbnb-Deutschlandchefin Kathrin Anselm verrät bei RTL.de, worauf Reisende bei Bewertungen, Unterkünften und der Buchung achten sollten.

Diese fünf Worte sind für Airbnb-Gäste ein gutes Zeichen

„Komme gerne wieder“ steht laut Anselm in fast jeder zweiten deutschen Fünf-Sterne-Bewertung auf Airbnb. Für sie ist das ein besonders starkes Signal. Trotzdem sollten sich Reisende nicht an einer einzigen euphorischen oder kritischen Bewertung festbeißen. Viel aussagekräftiger sei, was sich in den Rezensionen wiederholt. „Wenn mehrere Gäste dasselbe erwähnen, stimmt es meistens“, erklärt Anselm im RTL-Gespräch. Wer also immer wieder liest, dass eine Unterkunft besonders ruhig, sauber oder eben hellhörig ist, sollte diese Hinweise ernst nehmen.

Airbnb-Chefin empfiehlt: Auf die „Gäste-Favoriten“ achten

Wer bei der Suche nicht stundenlang vergleichen möchte, kann außerdem nach den sogenannten „Gäste-Favoriten“ schauen. Dahinter stehen Unterkünfte, die anhand von Bewertungen, Rezensionen und Zuverlässigkeitsdaten besonders gut abschneiden. In Deutschland trägt laut Airbnb mittlerweile jedes fünfte aktive Inserat dieses Label. 2025 stiegen die Buchungen dieser Unterkünfte im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 40 Prozent. Die durchschnittliche Bewertung deutscher Gäste liegt bei 4,94 von 5 Punkten.

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Das Label soll damit eine schnelle Orientierung bieten – gerade dann, wenn die Auswahl riesig ist. Ein weiterer Vorteil von Ferienunterkünften gegenüber klassischen Hotelzimmern sei für Anselm der zusätzliche Platz. „Bei Airbnb bucht man keinen Raum zum Schlafen, sondern Raum zum Leben“, sagt die mächtige Reisemanagerin. Morgens könne man in Ruhe Kaffee kochen, ohne sich am Frühstücksbuffet durchzudrängeln. Auch getrennte Wohn- und Schlafbereiche könnten für Familien oder Gruppen einen großen Unterschied machen.

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Etwa die Hälfte der Fünf-Sterne-Bewertungen deutscher Airbnb-Gäste beschreibt den Aufenthalt laut Airbnb sinngemäß als „wie zu Hause“. Und genau dieses Gefühl sei entscheidend: Man wohne nicht nur irgendwo für ein paar Nächte, sondern in einer echten Nachbarschaft und könne seinen Tagesablauf freier gestalten.

Jetzt buchen, später bezahlen: Das steckt dahinter

Interessant ist auch eine neue Möglichkeit bei der Buchung. Mit „Jetzt buchen, später bezahlen“ können Reisende eine Unterkunft reservieren, ohne zum Zeitpunkt der Buchung bereits bezahlen zu müssen. Das kann vor allem dann praktisch sein, wenn eine Reise mit mehreren Personen geplant wird und beispielsweise noch Details mit den Mitreisenden abgestimmt werden müssen. Laut Airbnb ist die Option mittlerweile bei mehr als der Hälfte der deutschen Unterkünfte verfügbar.

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Anselms Tipp für alle, die es im Urlaub etwas ruhiger mögen: Bei der Suche nicht nur die großen und bekannten Reiseziele betrachten. Gerade kleinere Orte und Regionen abseits der klassischen Touristenpfade könnten interessant sein. In Deutschland nennt sie unter anderem das Allgäu, den Schwarzwald und das ländliche Mecklenburg-Vorpommern. Der Trend gehe ohnehin in diese Richtung: Fast zwei Drittel der 2025 von deutschen Gästen über Airbnb gebuchten Inlandsübernachtungen fanden außerhalb von Städten statt.

Die wichtigste Airbnb-Regel der Chefin lautet damit offenbar: Bewertungen genau lesen, wiederkehrende Aussagen ernst nehmen – und bei der Suche ruhig einmal über den klassischen Hotelurlaub hinausdenken.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche