Was passiert denn da in Mannheim?„Gruppensex mit dem Stadtrat!“ 50 Interessenten für politische Swingerparty

Da bebt das Rathaus!
Der Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat von der Wählervereinigung „Die Mannheimer“ sorgt erneut mit ungewöhnlichen Plänen für Aufsehen. Nachdem er eine Swingerparty unter dem Motto „Ein FKK-Swinger-Paradies für Mannheim“ angekündigt hatte, spricht Ferrat nun von rund 50 Interessenten – und einem „Gruppensex-Training“ zur Vorbereitung.
Julien Ferrat plant Swinger-Party im Mannheimer Rathaus

„Es haben sich bei mir sowohl bekannte Gesichter als auch völlig Unbekannte gemeldet. Insgesamt waren es rund 50 Interessenten, die mich per E-Mail oder Social Media kontaktiert haben“, erklärt Ferrat in einer Mitteilung. Nun müsse zunächst herausgefunden werden, wer tatsächlich ernsthaft teilnehmen wolle. Die geplante Veranstaltung soll nach Ferrats Vorstellungen „idealerweise im Rathaus, notfalls in privaten Räumlichkeiten“ stattfinden. Einen konkreten Termin und einen bestätigten Veranstaltungsort nennt er bislang nicht. Bereits zuvor hatte RTL.de über Ferrats Pläne für eine politische Swingerparty berichtet.
Stadtrat Ferrat spricht von rund 50 Interessenten
Für Personen, die Ferrat bislang nicht persönlich kennt, kündigt der Stadtrat nun einen weiteren Schritt an. Sie sollen vor der eigentlichen Veranstaltung zu einem „Gruppensex-Training“ eingeladen werden. Ferrat verweist dabei auf eine Aktion aus dem vergangenen Jahr. Damals habe er auf der Friesenheimer Insel ein „Trainingslager für Outdoor Sex“ veranstaltet. Dieses Konzept habe sich seiner Ansicht nach bewährt. Deshalb solle es auch diesmal eine Vorbereitung geben.
Ferrat will „FKK-Swinger-Paradies“ für Mannheim
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Ferrat formuliert seine Aktion bewusst provokant. Er bezeichnet sich selbst als „Politiker zum Anfassen“ und erklärt: „Gruppensex mit dem Stadtrat dürfte das Nonplusultra an Bürgernähe sein.“ Hinter der Aktion steckt eine Idee, die Ferrat bereits 2025 offiziell in die Mannheimer Kommunalpolitik eingebracht hat. In einem zehnseitigen Konzeptpapier, das im Ratsinformationssystem der Stadt unter dem Aktenzeichen A328/2025 öffentlich abrufbar ist, skizziert der Stadtrat seine Vorstellungen für ein „FKK-Swinger-Paradies“.

Ferrat schlägt darin ein entsprechendes Dorf für 1.000 bis 2.000 Menschen vor. Als Zielgruppen nennt das Papier unter anderem Paare, Menschen aus der BDSM-Szene und homosexuelle Männer. Nach seinen Vorstellungen könnte das Projekt über eine städtische GmbH betrieben werden. Vorgesehen wären unter anderem Clubs, Gastronomie, Hotellerie und Boutiquen. Ferrat rechnet in seinem Papier mit 100.000 bis 200.000 Übernachtungen jährlich und hält einen Gewinn von 100 Euro pro Gast und Tag für möglich.
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Unbekannte Interessenten sollen vorher zum Training
Daraus leitet er einen möglichen jährlichen Gewinn von zehn bis 20 Millionen Euro für die Stadtkasse ab. Ob diese Annahmen wirtschaftlich realistisch sind, ist damit allerdings nicht belegt. Mit den nach eigenen Angaben rund 50 Interessenten sieht Ferrat seine Pläne nun offenbar einen Schritt weiter. Bis aus der Ankündigung tatsächlich eine politische Swingerparty wird, bleiben allerdings entscheidende Fragen offen: Wann soll sie stattfinden? Wo genau? Und wer wird am Ende tatsächlich teilnehmen? Fest steht bislang vor allem: Der Mannheimer Stadtrat sorgt mit seinem ungewöhnlichen Verständnis von „Bürgernähe“ weiter für Gesprächsstoff.
Verwendete Quelle: Pressemitteilung Julien Ferrat/ eigene RTL-Recherche/ kfj
































