Trend aus NorwegenVerrückt oder genial? Warum jetzt viele Alufolie in die Schuhe stecken

Alufolie
Alufolie kann im Winter gegen eiskalte Füße helfen
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Der Herbst klopft an und die erste Kälte kriecht langsam durch die Kleidung!
Bevor der Winter überhaupt da ist, sorgt deshalb aktuell ein skurriler Trend im Netz für Furore. Immer mehr Menschen stecken sich ein ganz bestimmtes Küchenutensil in die Schuhe. Wir verraten euch, wie die Methode funktioniert und mit welchen genialen Life-Hacks ihr jetzt warm bleibt.

Der Norweger-Hack: Alufolie im Schuhbett

Wenn jemand weiß, wie man mit klirrender Kälte und monatelangem Frost umgeht, dann sind es die Norweger. Ihr Trick gegen eiskalte Füße ist so einfach wie genial:

  1. Nehmt vor dem Spaziergang die Einlegesohle aus euren Herbst- oder Winterschuhen heraus.

  2. Schneidet ein passendes Stück ganz gewöhnliche Alufolie zurecht.

  3. Legt die Folie mit der glänzenden Seite nach oben in das Schuhbett.

  4. Legt die Einlegesohle wieder darauf – fertig!

Doch warum hilft das? Physiotherapeuten bestätigen den Effekt und vergleichen ihn mit der Rettungsdecke aus dem Auto. Die dünne Metallschicht der Alufolie reflektiert eure Körperwärme und wirft sie zurück zum Fuß. Gleichzeitig bildet sie eine Barriere gegen die aufsteigende Bodenkälte. Entscheidend ist dabei die Luftschicht, die zwischen der Folie und eurer Sohle eingeschlossen wird – sie sorgt für die eigentliche Dämmung.

Tipp: Da Alufolie im Schuh schnell reißen kann, könnt ihr alternativ auch ein Stück Wellpappe oder einen alten, sauberen Milchkarton unter die Sohle legen.

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Der „Sandwich-Trick“ für Extrem-Temperaturen

Wenn die Folie unter der Sohle noch nicht ausreicht, könnt ihr zu einer noch effektiveren Methode greifen: dem sogenannten Sandwich-Trick.

Zieht euch dafür zuerst ein Paar atmungsaktive Socken an – am besten aus hochwertiger Merinowolle, da Baumwolle Feuchtigkeit speichert und den Fuß schneller auskühlen lässt. Wickelt nun eine Schicht Alufolie (oder ein passendes Stück einer alten Rettungsdecke) direkt über diese Socken und zieht anschließend ein zweites Paar Socken darüber.

Wichtig dabei: Achtet unbedingt darauf, dass eure Schuhe durch die vielen Schichten nicht zu eng werden! Eure Zehen müssen sich noch bewegen können. Ist der Schuh zu eng, wird die Blutzirkulation gestört – und eure Füße werden trotz aller Tricks eiskalt.

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Seide statt Thermo und der Handschuh-Trick

Nicht nur die Füße, auch der Rest des Körpers leidet unter den Minusgraden. Mit diesen genialen Kniffen kommt ihr frostfrei durch den Tag:

  • Seide als Geheimwaffe: Greift bei der Unterwäsche lieber zu Seide statt zu klassischer Thermowäsche. Seide speichert die Wärme hervorragend, ohne dass ihr ins Schwitzen geratet.

  • Zwiebellook für die Hände: Kalte Finger? Zieht dünne Einmalhandschuhe oder Seidenhandschuhe als erste Schicht unter eure normalen Winterhandschuhe. Das isoliert perfekt. Wer mag, nutzt zusätzlich Taschenwärmer.

  • Durchblutungs-Boost für die Haut: Wenn die Finger auch drinnen nicht warm werden wollen, helfen Cremes mit Kampfer und Rosmarinöl. Sie kurbeln das Wärmegefühl und die Durchblutung sofort an.

  • Das schnelle Fußbad: Seid ihr erst einmal durchgefroren nach Hause gekommen, hilft ein warmes Fußbad mit etwas Meersalz. Das bringt den Kreislauf wieder in Schwung und wärmt euch im Nu wieder auf.

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Heißer Tipp für den Rumpf: Wärme auf die Nieren!

Ihr fröstelt trotz dicker Jacke am ganzen Körper? Dann solltet ihr diesen medizinischen Kniff kennen. Viele Menschen legen sich Wärmepads in die Schuhe – doch dort helfen sie oft nur mäßig.

Klebt euch die Wärmepads stattdessen lieber im Bereich der Nieren auf. Die Kälte sorgt im Winter dafür, dass sich die Blutgefäße in Armen und Beinen verengen und das Blut sich im Rumpf sammelt. Die Nieren regulieren maßgeblich diese Blutzirkulation. Haltet ihr diesen Bereich warm, bleibt der gesamte Körper warm – und das warme Blut zirkuliert wieder bis in eure Zehen und Fingerspitzen.

Verwendete Quellen: Ludwigshafen24