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Ukrainische Behörden: "Wenn das kein Genozid ist, was ist es dann?" - Putins Raketen zerstören Entbindungsstation

Ukrainische Behörden twittern: "Wenn das kein Genozid ist, was ist es dann?"

Putins Raketen zerstören Entbindungsstation

Putins Truppen beschießen Säuglingsstationen Klinik in Schytomyr getroffen
01:25 min
Klinik in Schytomyr getroffen
Putins Truppen beschießen Säuglingsstationen

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Bei den schweren Angriffen auf das ukrainische Schytomyr ist eine Entbindungsstation von russischen Raketen getroffen worden. Das ukrainische Außenministerium twittert das Video, indem das Ausmaß der Zerstörung zu sehen ist. Und stellt zugleich die Frage: „Wenn das kein Genozid ist, was ist es dann?“

Ukrainische Städte werden weiterhin schwer angegriffen

Die angegriffene ukrainische Großstadt Schytomyr ist knapp 140km von Kiew entfernt. Der Angriff auf eine Geburtsstation eines Krankenhauses hat die Ukrainer bis ins Mark getroffen. Noch sei unklar, ob es Tote bei dem Bomben-Angriff gegeben habe. Und vor allem wird gehofft, dass keine Kinder unter den Opfern sein werden. Das berichtet das ukrainische Außenministerium.

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Geburtshaus in Schytomyr von russischer Bombe zerstört

Fotos zeigen die zerbombte Entbindungsstation in der Ukraine.
Geburtshaus in Schytomyr von russischer Bombe zerstört.
Pravda Gerashchenko
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Zerstörte Außenfassade des Krankenhauses mit Geburtsstation in Schytomyr

Russische Bomben trafen Krankenhaus mit Geburtsstation.
Zerstörte Außenfassade des Krankenhauses in Schytomyr.
Pravda Gerashchenko

Russische Angriffe gegen Charkiw und Cherson

Sowohl die Ukraine als auch Russland berichteten am Mittwoch von militärischen Erfolgen. Zu eigenen Verlusten machten weder Moskau noch Kiew Angaben. Unabhängig können die Berichte nicht überprüft werden.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, gegen Geheimdienst-Einrichtungen in Kiew seien „hochpräzise Waffen“ eingesetzt worden. Der Fernsehturm sei deaktiviert. Seit Beginn des Krieges seien mehr als 1500 ukrainische Militärobjekte zerstört worden. Das ukrainische Verteidigungsministerium teilte mit, mehr als 5840 russische Soldaten seien getötet worden, mehr als 200 Panzer, 860 weitere militärische Fahrzeuge, 30 Flugzeuge und 31 Hubschrauber zerstört.

Das russische Militär gab an, Kontrolle über die seit Tagen umkämpfte, südukrainische Großstadt Cherson zu haben. Von ukrainischer Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Auch die ostukrainische Millionenstadt Charkiw erlebte erneut schwere Angriffe. Mindestens 21 Menschen seien getötet, 112 weitere Menschen verletzt worden, teilte die Gebietsverwaltung mit.

Mehr als 100 jüdische Waisenkinder aus der Ukraine wurden nach Rumänien in Sicherheit gebracht, wie der israelische Außenminister Jair Lapid mitteilte.

Eine Woche Krieg in der Ukraine - es wird immer schlimmer! Zivilisten leiden
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Zweite Runde Friedensgespräche geplant

Zum zweiten Mal seit Kriegsbeginn wollen Unterhändler Russlands und der Ukraine zu offiziellen Gesprächen über eine Waffenruhe zusammenkommen. Die russischen Angriffe auf ukrainische Städte dauerten auch am Mittwoch, dem siebten Kriegstag, an. Die Europäische Union und die USA verschärften die Strafmaßnahmen gegen Russland weiter. Bundeskanzler Olaf Scholz schloss ein militärisches Eingreifen der Nato erneut aus. (dpa/mca)