US-Studie über weibliche Lust

Frauen mit Schlafproblemen haben öfter schlechten Sex

Frauen, die schlecht schlafen, leiden häufiger unter sexuellen Dysfunktionen.
Frauen, die schlecht schlafen, leiden häufiger unter sexuellen Dysfunktionen.
© iStockphoto, stefanamer

22. April 2021 - 13:56 Uhr

In Corona-Zeiten kämpfen mehr Menschen mit Schlafproblemen

Nicht durchschlafen, schlecht einschlafen, der Kopf will nicht aufhören, zu rattern: Mit Schlafproblemen kämpfen viele Menschen – vor allem jetzt, in der Corona-Zeit. Die Konsequenz: Tagsüber sind wir völlig übermüdet und kämpfen uns durch den Tag. Eine neue Studie zeigt nun: Bei Frauen leidet darunter auch ihr Lustempfinden. Schlafen sie schlecht, haben sie auch viel häufiger schlechten Sex.

Risiko für schlechten Sex verdoppelt sich

In der kürzlich im Journal der "North American Menopause Society" veröffentlichten Studie wurden 3.433 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 53 Jahren nach verschiedenen Aspekten ihrer Schlafqualität befragt. Mit Hilfe eines Fragebogens konnten die Teilnehmerinnen ihre Erfahrungen beim Einschlafen und Durchschlafen bewerten sowie angeben, ob sie Schlafmedikamente nehmen oder ob sie tagsüber unter Schwindel leiden.

Heraus kam: Frauen, die Schlafprobleme angaben, berichteten doppelt so häufig von sexuellen Dysfunktionen. Zu solchen Dysfunktionen zählen Störungen des körperlichen Empfindens beim Sex sowie eine schwache Libido, die bei Betroffenen einen Leidensdruck erzeugt.

"Das überrascht doch niemanden, oder?", kommentiert Dr. Stephanie Faubion, Co-Autorin der Studie, gegenüber "CNN". "Wenn Sie einer müden Frau einen Teller mit Schlaf und einen Teller mit Sex vorsetzen, wird sie sich jedes Mal für Schlaf entscheiden." Das Ergebnis ihrer Studie, so die Wissenschaftlerin, zeige deutlich, dass Ärzte hellhörig werden sollten, wenn Frauen von Schlafstörungen berichten und dies als Anlass nehmen sollten, sie auch nach ihrem Sexualleben zu befragen.

Zusammenhang zwischen Schlaf und Sex ist gut erforscht

Es ist nicht das erste Mal, dass die Wissenschaft sich mit dem Zusammenhang zwischen Schlaf und dem weiblichen Sexualleben beschäftigt hat. In einer Studie aus dem Jahr 2017 kamen US-Forscher zu dem Ergebnis, dass schon eine Stunde Schlaf mehr pro Nacht sich vorteilhaft auf das weibliche Lustempfinden auswirkt. Mit welchen Tipps Sie es schaffen, schneller ins Land der Träume kommen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Lese-Tipp: Fourgasm - die vier Top-Sexstellungen der Frauen mit Höhepunkt-Garantie!

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