Im Test überzeugen fünf Produkte mit der Bestnote. Kritik übt Ökotest gegen eine umstrittene Rieselhilfe, zudem zeigt ausgerechnet ein Bio-Produkt erhöhte Arsengehalte.
Ohne Salz kein gutes Essen! Umso wichtiger ist es, dass man weiß, was drinsteckt. Ökotest hat 20 Jodsalze getestet. Die Preise, umgerechnet auf 500 Gramm, reichen von 29 Cent bis knapp 20 Euro. Welche unbedenklich sind, erfahrt ihr hier.
Die gute Nachricht vorab: Fünf von den 20 getesteten Produkten schneiden mit der Bestnote sehr gut ab, nur eines mit befriedigend, die übrigen mit gut.
Wie steht es um die günstigen Produkte aus dem Discounter? Sowohl das Salz der Marke Karat von Netto, das Salz von der Rewe-Hausmarke ja! und das Salz von Legusto (Aldi) ab. Die gibt es alle zu einem Preis von 0,29 €. Sie verfehlen ein sehr gut nur knapp. Warum das so ist, verrät unser Experte im Video.
Bio zertifizierte Salze sind frei von Zusätzen und enthalten keine Rieselhilfe. In den Bioprodukten von Naturata wurde allerdings Arsen gefunden. Deshalb ist es bei Ökotest am schlechtesten bewertet. Er reicht aber noch die Note befriedigend. Laut unserem Experten ist das in so kleinen Mengen unbedenklich. Das gilt auch für den Verzehr von Salz an sich.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt sechs Gramm pro Tag. Das ist ungefähr ein Teelöffel. In Deutschland wird deutlich mehr Salz gegessen, ungefähr zehn Gramm pro Tag. Das liegt häufig auch an versteckten Salzen in Fertigprodukten. Volker Manz rät: „Immer, wenn er eine Eins vor dem Komma steht, dann sollte ich aufpassen, dass ich nicht übertreibe.“