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Reisechaos: Bundespolizei räumt überfüllten ICE - RTL-Reporter Christo Tatje ist mittendrin

Notausgänge komplett verstopft

Bundespolizei räumt überfüllten Zug: RTL-Reporter erlebt Reisechaos hautnah

Hier räumt die Bundespolizei einen überfüllten Zug Bahn-Chaos
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Bahn-Chaos
Hier räumt die Bundespolizei einen überfüllten Zug

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„Noch haben Sie die Möglichkeit auszusteigen, ansonsten müssen wir auf die Bundespolizei warten.“ Das ist eine Ansage mit Wumms. Der ICE 614, der gerade auf dem Weg von München nach Hamburg-Altona ist, steckt im Bahnhof von Münster fest. Der Grund: Überfüllung. Nun droht der Lokführer mit der Polizei. Unser Reporter Christo Tatje ist hautnah dabei.

Weiterfahrt nach 110 Minuten Verspätung!

In einer Lautsprecherdurchsage erklärt der Lokführer das Problem: Da die Notausstiege und der Notausgang blockiert seien, sei eine Weiterfahrt gen Hamburg unmöglich . Noch haben die Passagiere die Möglichkeit, freiwillig auszusteigen, ansonsten sei „die Bundespolizei im Moment für uns bestellt“. Die werde den Zug dann so weit räumen, dass eine Weiterfahrt möglich sei. Jeder Passagier, der für diesen Zug kein Ticket habe, werde von den Beamten dann des Zuges verwiesen werden.

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Laut unserem Reporter im Zug, Christo Tatje, seien das vor allem diejenigen, die keinen Sitzplatz haben. Da könne pro Wagen mit 40 Leuten gerechnet werden, vermutlich haben somit über 100 Menschen den ICE verlassen müssen.

Im Zug selbst provozieren sowohl die Durchsage als auch die Ankunft der Polizei zuerst einmal Unverständnis und Diskussionen. Am Ende müssen sich die Passagiere, die die Gänge verstopfen, jedoch fügen und verlassen mit den Beamten den Zug. Mit satten 110 Minuten Verspätung kann die Fahrt von Münster aus nun endlich weitergehen. (jbü)

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