Lebensmittel, Strom, Flugreisen und Co.

Verbraucher müssen sich warm anziehen! Was 2023 alles teurer wird

Mann zahlt im Supermarkt
Was wird 2023 alles noch teurer? Verbraucher müssen in vielen Bereichen noch tiefer in die Tasche greifen.
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Klar, auch in diesem Jahr haben wir es schon deutlich zu spüren bekommen: Vieles ist schon teurer. Verbraucher müssen aber auch 2023 teilweise noch tiefer in die Taschen greifen, um sich ihren ganz normalen Alltag, Fix-Kosten, aber auch Konsum-Güter und Freizeit-Highlights leisten zu können. In welchen Bereichen Sie sich 2023 auf Preis-Erhöhungen gefasst machen müssen.

Lese-Tipp: Wo lauern versteckte Kosten? Alles wird teurer! Wie Sie trotzdem bis zu 1.000 Euro im Jahr sparen

Lebensmittelpreise ziehen 2023 weiter an – auch bei Coca-Cola

Schon dieses Jahr hat der Supermarkt-Besuch weniger Spaß gemacht, doch 2023 sollen die Lebensmittelpreise wegen der Energiekrise und Inflation noch weiter ansteigen. Supermarkt-Kunden sollten vor allem bei versteckten Preiserhöhungen weiterhin wachsam sein – denn nicht immer sind Preis-Erhöhungen bei Produkten für Kunden klar gekennzeichnet. Vor allem Discountern wird vorgeworfen, in der aktuellen Krise zum Preistreiber avanciert zu sein.

Coca-Cola will die Preise 2023 erhöhen, das hat der Getränke-Riese jetzt schon angekündigt. Schon im ersten Quartal will Coca-Cola an die Händler herantreten und die Preise erhöhen. Edeka versucht, sich dagegen zu wehren.

Lese-Tipp: Das wird vielen nicht schmecken - Coca-Cola nimmt beliebtes Getränk aus dem Sortiment

2023: Strom-Prognose für das neue Jahr – es wird noch teurer

Strom ist schon teurer geworden. Doch damit soll laut Energie-Versorgern leider noch nicht Schluss sein, die Energiepreise werden wohl auch 2023 noch einmal stark anziehen.

Das Online-Portal „echo24.de“ hat zuerst über die Strompreis-Prognose für 2023 berichtet – demnach könnten insgesamt sogar über 200 Euro mehr pro Monat beispielsweise auf vierköpfige Familien in Deutschland zukommen. Beispielsweise hat das Energieversorgungsunternehmen EnBW (Energie Baden-Württemberg AG) bereits massive Preissteigerungen angekündigt. Immerhin beim Gas will die Bundesregierung Verbrauchern mit der Gaspreisbremse bereits ab Januar 2023 entlasten.

Lese-Tipp: Gesetzentwurf zur Gas-und Strompreisbremse – Gaspreisbremse soll rückwirkend ab Januar gelten: Wie viel Ersparnis für Sie drin steckt!

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Flugreisende aufgepasst! Flüge werden 2023 noch teurer

 Frankfurt , Abflug VfB Stuttgart nach Austin , Lufthansa flugzeug Airbis A 330-300 , name Ludwigsburg , Kennung  D-Aikg *** Frankfurt , departure VfB Stuttgart to Austin , Lufthansa aircraft Airbis A 330 300 , name Ludwigsburg , registration D Aikg
Insbesondere Lufthansa hebt die Preise im neuen Jahr an.
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Urlauber müssen 2023 wieder ganz stark sein. Denn Flugreisende müssen bei ihrem Urlaub 2023 teilweise deutlich höhere Preise bezahlen, als in den Vorjahren. Im Vergleich zu 2022 liegen die Flugpreise laut „ADAC.de“ um bis zu 46 Prozent höher. Gegenüber 2021 haben sich die Preise bei zwei Airlines sogar fast verdoppelt. Nämlich bei der Lufthansa und Swiss International Airlines.

Das hat das Vergleichsportal „Idealo“ kürzlich ausgewertet. Denken Sie also an Frühbucher-Rabatte und wer günstig fliegen will, sollte flexibel sein. Wer es kann, sollte seine Reisetage besser nicht in die Ferien legen, so lässt sich ordentlich Geld sparen. Aber: Auch innerhalb des Ferienzeitraums kann es größere Preisunterschiede geben, hier sollten Verbraucher wachsam Preise vergleichen.

Lese-Tipp: Zu wenig Flugzeuge, teures Kerosin und Personalengpässe – Billig war gestern: Schnäppchenpreise beim Fliegen sind Geschichte!

Ihre Meinung ist uns wichtig! Wie stark belasten Sie die gestiegenen Preise jetzt schon?

Freizeitpark-Besuch wird teurer: Europa-Park Rust kündigt Preiserhöhung an

Haupteingang Europa-Park
Der Europa-Park Rust hat Preiserhöhungen angekündigt.
R4311 Mandoga Media, Mandoga Media

Auch eine Hiobsbotschaft für viele Familien, die gerne Freizeitparks besuchen. Der Besuch im beliebten Europa-Park Rust wird teurer. Der Park hat angekündigt, seine Eintrittspreise erhöhen zu wollen. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur um etwa fünf Prozent.

Wer sich aktuell im Onlinebuchungssystem des Europa-Parks umsieht, stellt fest, dass ein Standardtagesticket ab März mindestens 57,50 Euro kostet. Die Hauptgründe für die Erhöhung des Eintrittspreises sollen weniger Besucher durch die Corona-Pandemie und die enorm steigenden Energiepreise sein.

Lese-Tipp: Hohe Energiekosten – Europa-Park hebt 2023 die Preise an

Netflix wird teurer: Teilen von Accounts soll reglementiert werden

Auch manche Freizeit-Aktivitäten zu Hause werden teurer – zumindest im Streaming-Bereich. Alle, die sich aktuell einen Netflix-Account teilen, müssen bald mehr zahlen, oder umstellen. Teurere Abos erlauben gerade das Streamen auf bis zu fünf Profilen gleichzeitig. Doch eigentlich ist das Teilen von Accounts nur für Personen aus einem Haushalt gedacht – nicht zum Beispiel für einen Freundeskreis.

Wie derzeit die „wa.de“ berichtet, sollen deutsche Netflix-Nutzer ab dem Frühjahr 2023 die Möglichkeit haben, ihr bestehendes Profil eines geteilten Accounts in einen eigenständigen umzuwandeln, oder einen Aufpreis für „Unter-Konten“ zu zahlen. Die günstigere Variante wäre eventuell das neue Netflix-Abo mit Werbung abzuschließen.

Lese-Tipp: Neues Netflix-Abo mit Werbung: Das müssen Nutzer jetzt wissen

Man schaltet Netflix ein
Netflix-Kunden, die ihre Accounts mit Freunden teilen, müssen sich auf höhere Kosten gefasst machen.
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Steuern werden erhöht! Rauchen wird 2023 teurer

Im neuen Jahr müssen sich Raucher auf teurere Zigaretten einstellen. Bereits ab dem 1. Januar 2023 steigt nämlich die Tabaksteuer in Deutschland.

Ein Päckchen Zigaretten kostet dann 10 Cent mehr. Diese doch recht geringe Preis-Erhöhung dürfte daher wohl aber nicht nennenswert dazu beitragen, dass die breite Masse das Rauchen aufgibt.

Lese-Tipp: E-Zigaretten oder Tabakerhitzer: Sind die Alternativen weniger schädlich als die herkömmliche Zigarette?

Krankenkassenbeiträge steigen

Der Blick auf die Gehaltsrechnung könnte im Jahr 2023 vielen Arbeitnehmer deutlich weniger Spaß machen. Denn auch die Krankenkassenbeiträge steigen im neuen Jahr an. Besonders gemein daran: Gesetzlich Krankenversicherte müssen darüber gar nicht informiert werden. Dabei steigen die Beträge sogar auf Rekord-Niveau, ab dem neuen Jahr werden nämlich 16,2 Prozent des Bruttolohns für eine Krankenversicherung fällig.

Zum Vergleich: Aktuell beträgt der gesetzlich festgeschriebene allgemeine Beitragssatz 14,6 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen. Damit steigen die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung stark an. Ein Lichtblick: Angebotene Leistungen sollen aber nicht gekürzt werden.

Lese-Tipp: Gesetzliche Krankenversicherung – Beitragserhöhung für 2023 wird nicht mitgeteilt

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Erben wird 2023 teurer

Klar, es betrifft nicht jeden, kann aber natürlich vielen Deutschen gerade in den aktuellen Zeiten auch sehr ungelegen kommen.

Erben wird durch das Jahressteuergesetz 2023 ab Januar teurer, auch das Erben von Häusern und anderen Immobilien. Bei der Bewertung von Immobilien gelten ab Anfang nächsten Jahres neue Maßstäbe. (mjä)