Hunde-Neulinge aufgepasst

Diese 7 Hunderassen sind nichts für Anfänger

Chihuahua
Chihuahua
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11. Juni 2021 - 9:42 Uhr

Irrglaube: Kleiner Hund, wenig Ansprüche

Sie möchten sich einen Hund anschaffen? Hervorragende Idee! Doch, wer noch keine Erfahrung mit den treuen Weggefährten hat, sollte von den folgenden Hunderassen besser erst einmal Abstand nehmen. Nicht alle Hunde sind auch anfängerfreundlich. Oft entsteht der Glaube, dass besonders kleine Hunde nur wenige Ansprüche in der Haltung oder Erziehung benötigen. Doch kleine Hunde sind oft sehr intelligent und aktiv und fordern eine besonders konsequente Erziehung. Auch auf viele große Hunderassen trifft das zu, die außerdem auch noch viel Platz benötigen. Anfänger sind mit anspruchsvollen Hunderassen wie diesen oft überfordert, denn ihnen fehlt die Erfahrung.

Welche Fragen sich baldige Hundebesitzer unbedingt vor dem Kauf stellen sollten, lesen Sie hier.

1. Chihuahua

Chihuahua: Klein aber oho!
Chihuahua
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Kleine Körpergröße, großes Ego! Der Chihuahua ist mit einer maximalen Größe von 23 cm die kleinste Hunderasse der Welt. Der Chihuahua steht gerne im Mittelpunkt und fordert die Aufmerksamkeit seines Herrchens oft mit viel Bellen ein. Chihuahuas sind sehr verspielt und lieben den engen Kontakt zu Menschen. Ihrer Bezugsperson weichen sie deshalb auch nur ungern von der Seite, was sie sehr eifersüchtig handeln lässt. In einem Haushalt mit kleinen Kindern sind Chihuahuas daher nicht so gut aufgehoben, sie fordern alle Aufmerksamkeit für sich.

2. Der Dackel

Dackel
Kleiner Hund, starker Wille
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Klein und willensstark: Dackel sind selbstbewusste, entscheidungsfreudige und oft eigensinnige Jagdhunde. Die Erziehung eines Dackels gilt als recht unproblematisch, aber sie sind auch weniger anhänglich als andere Rassen. Dies macht den Dackel nicht unbedingt zu einem geeigneten Hund für neue Hundebesitzer.

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3. Beagle

Beagle
Ging früher mit auf die Jagd: der Beagle
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Der Beagle war ursprünglich mal ein Jagdhund. Auch wenn er heute nicht mehr dafür eingesetzt wird, trägt er das "Jagd-Gen" noch in sich. Man sollte Beagle also nicht unterschätzen. Sie sind aktive Hunde, die sich gerne austoben und viel Platz benötigen. Ein Haus mit Garten ist für die Hunderasse viel schöner als eine kleine Wohnung ohne Balkon. Beagles nicht gern allein und ihre Erziehung erfordert viel Konsequenz und Durchhaltevermögen.

4. Australian Shepherd

Australian Sheperd
Der Hüter- und Wachhund Australian Sheperd
© Airedale-Terrier Carlotta und Australian Shepard Smartie

Mit seiner besonderen Fellzeichnung gehört der Australian Sheperd zu den beliebtesten Hunderassen. Als Hüte- und Wachhund benötigt er konsequente Führung. Fremden gegenüber ist er nicht sonderlich aufgeschlossen und ist somit kein einfacher Familienhund. Da er gern arbeitet, muss ihm sein Herrchen eine Aufgabe geben, die ihn körperlich und geistig auslastet.

5. Deutscher Schäferhund

Ein Deutscher Schäferhund.
Deutscher Schäferhund
© PhotoAlto

Der deutsche Schäferhund ist der klassische Wachhund. Er zeichnet sich durch Geduld und Freundlichkeit aus. Für Anfänger ist er jedoch eher ungeeignet, da seine Erziehung sehr anspruchsvoll ist. Ein deutscher Schäferhund braucht klare Grenzen und Anweisungen und fühlt sich besonders wohl, wenn er eine Ausbildung oder einen Hundesport absolvieren darf.

6. Shih Tzu

A Shih Tzu dog participates in the 23rd National Beauty Dog Show in Berriozar, Spain, 13 September 2009. EPA/JESUS DIGES +++(c) dpa - Bildfunk+++
Die kleine Diva, der Shih Tzu
© dpa, A2609 epa efe Jesus Diges

Die kleine Diva der Shih Tzu. Sie gelten als sehr klug, aber auch als arrogant, denn sie wollen gern im Mittelpunkt stehen. Er weiß, wie er bekommt, was er braucht und ist alles andere als ein blind gehorsamer Schoßhund. Es wird Erfahrung und Feingefühl benötigt, um dem Shih Tzu eine gute Erziehung zu ermöglichen. Anfänger könnte das schnell nerven. Beim Shih Tzu ist deshalb Hundeerfahrung von Vorteil.

7. Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgeback
Rhodesian Ridgeback sind sehrselbstbewusst
© dpa, Sven Hoppe, shp sja

Der Rhodesian Ridgeback fühlt sich am wohlsten in einem Haus mit Garten. Denn aufgrund seiner Größe von bis zu 65 cm benötigt er viel Platz. Er ist ein sehr gehorsamer Hund, der sofort auf Strenge oder Druck reagiert. Der Rhodesian Ridgeback ist ein selbstbewusster, lernbereiter und mutiger Hund. Durch seinen ausgeprägten Schutztrieb nimmt er die Dinge gern selbst in die Hand. Hundehalter sollten somit Selbstsicherheit und Erfahrung gegenüber einem Ridgeback mitbringen.

Diese Hunderassen eignen sich für Anfänger

Pudel
Pudel sind besonders pflegeleicht
© picture alliance

Die Anschaffung eines Hundes muss generell gut überlegt sein und bevor man einen Hund aufnimmt, sollte man sich einiges an Wissen aneignen, um dem Tier gerecht zu werden.

Welcher Hund zu Ihnen passt, das können Sie hier nachlesen.

Für Anfänger eignen sich besonders pflegeleichte Hund, das heißt Tiere die einfach im Umgang mit Menschen sind. Dazu zählen Golden Retriever, Pudel, Havaneser und der Mops.