Suchaktion soll in der Nacht weitergehenHoffnung nach Schiffskollision bei Helgoland: Vermisste Seeleute könnten Überlebensanzüge tragen
Retten Überlebensanzüge den Vermissten das Leben?
Seit dem frühen Morgen suchen Rettungskräfte vergeblich nach den vier vermissten Besatzungsmitgliedern des gesunkenen Frachters Verity. Nach einer Reihe von Rückschlägen gibt es jetzt die ersten guten Nachrichten.
Suche nach Überlebenden geht weiter
Nach RTL-Informationen soll die Suchaktion nach den vier vermissten Seeleuten bis nach Mitternacht weitergehen. Der Grund: Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sollen die Besatzungsmitglieder sogenannte Überlebensanzüge tragen. Diese könnten die Vermissten vor dem kalten Wasser der Nordsee schützen und ihre Überlebenschancen enorm erhöhen. Außerdem geben die Wassertemperaturen von aktuell 12 Grad Celsius den Einsatzkräften bis zu diesem Zeitpunkt die Chance, auf überlebende Seeleute zu treffen.
Es sind Nachrichten, die Hoffnung geben, nachdem die Retter mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert wurden: So konnte die am Nachmittag gestartete Tauchoperation zum Wrack des gesunkenen Frachters Verity nicht klären, ob die vier vermissten Seeleute noch an Bord eingeschlossen sind. Schuld daran waren die herausfordernden Bedingungen für die Einsatzkräfte. Einsetzende starke Strömungen machten es laut Angaben des Havariekommando unmöglich, weitere Tauchgänge durchzuführen. Gleichzeitig waren die Taucher unter Wasser mit einer Sichtweite von nur ein bis zwei Metern konfrontiert.
Zeitpunkt für nächsten Tauchgang unklar
Grundsätzlich sind Tauchgänge zum Wrack der Verity nur in einem sehr kurzen Zeitfenster um das sogenannte Stauwasser herum möglich. Dieses beschreibt den Zeitpunkt, an dem Ebbe und Flut sich abwechseln (und umgekehrt) und die Strömung aufgrund dessen schwächer ist. Diese herausfordernden Umstände lassen laut Havariekommando aktuell keine Prognose zu, wann oder ob ein weiterer Tauchversuch überhaupt möglich sein wird. Das Schiff soll in einer Tiefe von rund 30 Metern liegen und nicht auseinandergebrochen sein.
Das Kreuzfahrtschiff Iona, das für eine mögliche ärztliche Versorgung der Vermissten den ganzen Tag an der Unglücksstelle blieb, erhielt am späten Nachmittag die Erlaubnis seine Fahrt fortzusetzen, da nicht mit einer zeitnahen Bergung der Vermissten gerechnet werden könne.
"Solange es noch eine kleine Chance gibt, (...) werden wir die Suchaktion aufrechterhalten!"
Auch die Wetterbedingungen im Suchgebiet erschweren die Suche der Rettungskräfte schon seit Einsatzbeginn: „Seegang bis zu drei Metern, Windstärke sechs mit abnehmender Tendenz. Aber der Seegang läuft sicherlich lange nach“, erklärt Christian Stipeldey, Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Zudem habe der Himmel fast dieselbe Farbe wie das Wasser, was herausfordernd sei, um im Wasser treibende Menschen zu entdecken.
Nichtsdestotrotz werden die Suchaktionen weitergehen, bekräftigt Christian Stipeldey: „Solange es noch eine kleine Chance gibt, Überlebende zu finden, werden wir die Such- und Rettungsaktion aufrechterhalten. Niemand kann sagen, wann das sein wird.“ Er erklärt, dass auch weitere Faktoren die Chancen für die Schiffbrüchigen erhöhen könnten. „Niemand weiß auch, wie diese Seeleute ausgerüstet, angezogen, ernährt und mit psychischem Durchhaltewillen ausgestattet in die See gehen mussten, als ihr Schiff untergegangen ist. All das kann Einfluss haben darauf, wie lange ein Mensch im kalten Wasser überleben kann“, so Stipeldey.
Die zwei geretteten Seeleute befinden sich nach neusten Angaben des Havariekommandos nicht in Lebensgefahr. Ein weiteres Crewmitglied konnte nur tot geborgen werden.
Nach Frachter-Kollision: Viele Schiffe an Rettungsaktion in Nordsee beteiligt

Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge am frühen Dienstagmorgen. Die Frachtschiffe Polesie und Verity stießen aus noch ungeklärter Ursache zusammen. Das Havariekommando geht davon aus, dass die Verity durch den Zusammenstoß gesunken ist.
Zahlreiche Schiffe sind laut DGzRS im Einsatz, um die Schiffbrüchigen zu bergen. Die Polesie sei schwimmfähig und werde aus eigener Kraft nach Cuxhaven fahren. Die 22 Menschen an Bord seien unverletzt.
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An der Suche beteiligt sind derzeit die Seenotrettungskreuzer Hermann Marwede und Bernhard Gruben der DGzRS, der Notschlepper Nordic, der Lotsentender Wangerooge, das Wasserschutzpolizeiboot Sylt sowie ein SAR-Hubschrauber „Sea KingG“ der Deutschen Marine, teilte das Havariekommando weiter mit.
Die 190 Meter lange und 29 Meter breite Polesie fuhr von Hamburg nach La Coruña in Spanien. Die 91 Meter lange und 14 Meter breite Verity war auf dem Weg von Bremen nach Immingham in Großbritannien. (xas/uvo/dpa)
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