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G20-Gipfel in Rom: Diese 5 Dinge sollten Sie über das Treffen der mächtigsten Regierungschefs der Welt wissen

Die Mächtigsten der Welt zu Gast in Rom

Diese 5 Dinge müssen Sie über den G20-Gipfel wissen

Darum geht es bei dem Treffen! G20-Gipfel in Rom
01:46 min
G20-Gipfel in Rom
Darum geht es bei dem Treffen!

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G20-Gipfel in Rom

Die Chefs der wichtigsten Industrienationen der Welt – der so genannten G20-Gruppe - kommen am Samstag in Rom zu ihrem ersten Gipfel seit Beginn der Corona-Pandemie zusammen. Wichtige Themen wie der Klimaschutz oder der Kampf gegen die weltweite Corona-Pandemie stehen auf dem Plan. Der Gipfel bietet aber auch Gelegenheit für persönliche Gespräche zwischen den mächtigsten Regierungsvertreter der Welt. Einige hochrangige Mitglieder der G20 können diesmal nicht in Persona dabei sein, während Deutschland diesmal quasi durch eine Doppelspitze vertreten wird.

Diese fünf Dinge sollten Sie über den Gipfel am Wochenende wissen!

Wer sind die G20?

G20-Gipfel in Osaka
Der letzte in Präsenz stattfindende G20-Gipfel in Osaka in Japan 2019.
deutsche presse agentur

Die G20 sind ein Zusammenschluss der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Bestehend aus 19 Staaten sowie der Europäischen Union. Bei den regelmäßig stattfindenden „G20-Gipfeln“ haben die Staaten die Möglichkeit sich über globale Themen, wie Klimapolitik, Terrorismus oder Wirtschafts- und Finanzthemen auszutauschen.

Zu den 19 Staaten gehören: Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei, Großbritannien, USA, China.

Wer kommt, wer nicht?

Die meisten Staats- und Regierungschefs treffen bereits am Freitag im Laufe des Tages in Rom ein.

Ganz besondere Aufmerksamkeit wird es für US-Präsident Joe Biden geben: Es ist sein erster G20-Gipfel und überhaupt erst der zweite Europabesuch Bidens als US-Präsident. Aber auch andere hochrangige Regierungschefs wie der französische Staatschef Emmanuel Marcon, Großbritanniens Premier Boris Johnson oder der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan werden persönlich anwesend sein.

Nur virtuell an dem Treffen teilnehmen wird hingegen Russlands Präsident Wladimir Putin. Der Kremlchef hatte seine Reise aufgrund der aktuell hohen Corona-Zahlen abgesagt. Vor Ort vertreten wird er aber durch Außenminister Sergej Lawrow. Auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wird nur per Video an dem Gipfel teilnehmen.

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Merkel stellt Scholz an ihren Nachfolger vor

Deutschland wird hingegen gleich durch eine Doppelspitze vertreten.
Es ist Angela Merkels letzter G20-Gipfel. Doch nach 16 Jahren Amtszeit hat sie sich für diesen Gipfel etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie wird ihren (wahrscheinlichen) Nachfolger Olaf Scholz auf dem Treffen vorstellen.

Scholz wird die einmalige Chance haben, noch vor der erwarteten Vereidigung als neuer Bundeskanzler eine Schnell-Einführung auf höchster Ebene zu bekommen. Merkel persönlich will ihren Nachfolger prominenten Gästen wie US-Präsident Joe Biden, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan oder dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi vorstellen.

Von den gemeinsamen Auftritten der Kanzlerin und ihres wahrscheinlichen Nachfolgers werde "eine besondere Signalwirkung" ausgehen. Deutschland könne damit "sehr viel Kontinuität signalisieren im G20-Prozess".

Rom mit XXL-Sicherheitskonzept

ARCHIV - 07.07.2017, Hamburg: Autonome randalieren während des G20-Gipfels im Hamburger Schanzenviertel. Mehr als drei Jahre später dauert die juristische Aufarbeitung an. Gegen 169 Angeklagte sind nach Angaben des Hamburger Senats die Verfahren noch
Beim G20-Gipfel in Hamburg war es 2017 zu heftigen Krawallen gekommen.
mks pil klm pil ade rho, dpa, Markus Scholz

Tausende Polizisten und Soldaten auf der Straße, Flugverbotszonen über der Stadt, massive Überwachung von Hotels, Regierungsgebäuden und Sehenswürdigkeiten. Mit einem XXL-Sicherheitskonzept wappnet sich Italien für mögliche Ausschreitungen und Chaos beim G20-Gipfel in Rom.

Es werden Proteste erwartet - Italien will friedliche Demonstrationen erlauben, Krawalle und Chaos in Rom aber unbedingt verhindern. Seit der Nacht zum Donnerstag werden an den Grenzen wieder kontrolliert. Allein am Samstag werden 10.000 Demonstranten erwartet.

Die Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich im Kongresszentrum Nuvola. Der Stadtteil rund zehn Kilometer südlich des historischen Zentrum wird an den beiden Tagen für Autos und Fußgänger weitgehend abgeriegelt. Mit dem groß angelegten Sicherheitskonzept sollen Randalen wie etwa 2001 in Genua oder 2017 in Hamburg vermieden werden.(dpa/khe)