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Formel 1 in Sao Paulo: Fernando Alonso Schnellster im 2. Training - aber das juckt keinen

Alles wartet auf FIA-Urteil

Alonso Schnellster im 2. Training - aber das juckt keinen

SAO PAULO, BRAZIL - NOVEMBER 12: Fernando Alonso of Spain driving the (14) Alpine A521 Renault during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on November 12, 2021 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Buda Mendes/Getty
Fernando Alonso nach langer Zeit mal wieder vorne - im 2. Training zum Sao-Paulo-GP
AJB / WTM, Getty Images, Bongarts

Verstappen im 2. Sao-Paulo-Training vor Hamilton

Eigenartig, sehr eigenartig war das 2. Freie Training zum Großen Preis von Sao Paulo. Das Geschehen auf der Strecke interessierte irgendwie kaum einen. Stattdessen erwartete die Formel-1-Welt mit Spannung den Urteilsspruch der FIA-Stewards in der Causa „Hamilton-Heckflügel“. Dieser fiel aber erst eine Stunde nach Ende des Trainings: Lewis Hamilton wurde für das gestrige Qualifying disqqualifiziert . Alles läuft für Max Verstappen.

Teams spulen verschiedene Programme ab

Der Holländer hat nicht nur gute Laune, weil sein WM-Rivale im Qualifying nachträglich disqualifiziert und am Sonntag wegen einer Motoren-Strafe fünf Plätze im Grid zurück muss . Auch auf der Buckelpiste von Interlagos kommt der Red-Bull-Pilot auf Touren. Im 2. Freien Training fuhr Verstappen die zweitbeste Zeit.

Schneller als der Ober-“Bulle“ war nur Alpine-Altmeister Fernando Alonso, der das Autodromo Jose Carlos Pace auf weichen Reifen und wohl leicht(er) betankt in 1:11,238 Minuten umrundete. Verstappen war mehr als acht Zehntel langsamer als der Spanier, aber auch gute sechs Zehntel schneller als sein WM-Rivale Hamilton. Der Brite wurde Fünfter.

In der 60-minütigen Session ging es für die Teams darum, das richtige Setup für das Hauptrennen am Sonntag zu finden. Heute Abend steht in Sao Paulo das 100 km lange Sprintrennen an, bei dem die Startaufstellung für den morgigen Grand Prix ausgefahren wird.

Wie viel die Zeiten wert sind, ist schwer zu sagen. Denn: Alle Teams spulten ihre Programme ab, fuhren mit vollen und weniger vollen Tanks, zogen die verschiedenen Reifenmischungen auf.

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Red Bull auf Temperatur

Auffällig dennoch: Red Bull kam bei heute höheren Temperaturen (Asphalt: 55 Grad) von Beginn an gut klar mit der 4,309 km langen Buckelpiste von Interlagos. Teamberater Helmut Marko hatte im RTL-Interview schon vor dem GP-Wochenende die Erwartung geäußert, dass hohe Temperaturen ein Vorteil für die „Bullen“ seien.

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