Sportler goes HollywoodEx-Tischtennisprofi Timo Boll spielt in „Marty Supreme“ mit – Filmpremiere in Düsseldorf

Am Mittwochabend (25.02.) fand die Deutschland-Premiere des oscarnominierten Sportlerdramas „Marty Supreme“ in Düsseldorf statt. Inspiriert von der Lebensgeschichte des US-Tischtennisspielers Marty Reisman, zieht der Film mit Timothée Chalamet in der Hauptrolle nun auch in die deutschen Kinos.

Vom Schuhverkäufer zum Weltmeister

Marty, gespielt von Hollywood-Shootingstar Timothée Chalamet, will kein Schuhverkäufer sein. Er will Tischtennis spielen und Weltmeister werden. Wegen Geldproblemen besorgt er sich auf nicht ganz legalem Weg die Mittel, um an einem Turnier in Europa teilnehmen zu können. Inspiriert ist das von der wahren Geschichte von Marty Reisman und der Untergrund-Tischtennisszene im New York der 50er Jahre.

Timo Bolls mit Leinwand-Debüt

Auch Tischtennis-Ikone Timo Boll hat einen kleinen Auftritt im Film – als Gegenspieler: „Ich war ein bisschen skeptisch. Ich war in meiner Abschiedssaison, da war eh viel los. Aber es hat zeitlich hingehauen. Ich war dann zwei Wochen in New York, hab dort eine kleine Rolle gespielt, aber halt auf jeden Fall Spaß gemacht. Es war eine tolle Erfahrung.“

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Zeitzeuge erzählt von Reiseman

Auch Franz-Josef Hürmann aus Hamm war bei der Filmpremiere zu Gast. Der ehemalige Bundesligaspieler hat tatsächlich schon gegen den echten Marty Reisman gespielt und ihn drei zu null geschlagen. Der Film „Marty Supreme“ ist für neun Oscars nominiert. Unter anderem für den besten Hauptdarsteller. Seit Donnerstag (26.02.) flimmert der Streifen über die Leinwände.