Fitnessmesse in Köln

FIBO 2019: Diese 5 verrückten Sport-Trends erobern bald die Gyms

© dpa, Marius Becker, mb lop

16. September 2019 - 16:55 Uhr

Springen, spielen und schwitzen für den perfekten Body

Die Fitness-Branche boomt seit Jahren - und man könnte meinen, dass inzwischen alle möglichen Kombinationen von Bewegungen und Geräten gefunden sind. Aber das ist offenbar nicht so, wie ein Rundgang über die FIBO in Köln zeigt: In den Hallen der Fitnessmesse (4. bis 7. April) gibt es diverse neue Sportarten und Trainingsformen zu entdecken. Ein kleiner Überblick.

Von Trampolin zu Trampolin

Jumping-Fitness ist kein ganz neuer Trend mehr. In der Regel hüpft man dabei aber auf einem Trampolin. Das war den Österreichern von "Alpha Champ" offenbar zu langweilig, weshalb ihr System Lateral-Rebound-Training gleich drei davon kombiniert und Sportler fröhlich zwischen ihnen hin und her hüpfen lässt. Im Eishockey-Training kommt das System wegen der sehr ähnlichen Belastung bereits zum Einsatz - und demnächst vielleicht auch in Fitnessstudios.

Eine Wurfwand zum Lernen

Unter dem kurzen Namen "Lü" gibt es in Köln einen interaktiven Spielplatz zu sehen: verschiedene bunte Lernspiele, die an eine Wand projiziert werden, und auf die Spieler dann Bälle werfen. Mal geht es darum, bunte Symbole zu treffen - und mal um Lernspiele rund um Zahlen oder Farben. Erwachsene dürfen das auch probieren, Haupt-Zielgruppe sind aber 5- bis 15-Jährige. Kein Wunder, dass "Lü" auch eine Youtube-App hat.

Der Boden als Fitness-Gerät

Wie ein Kinderspiel sieht auch das aus, was die spanische Firma "Pavigym" für ihr System Prama Push Play auf den Boden malt. Wie bei den guten alten Hüpfekästchen gibt es da Kreise, Vierecke, Zahlen, zum Hüpfen in allen Variationen. Unter der Spielplatz-Optik steckt aber ein modernes, computergesteuertes Fitness-System für Erwachsene, komplett mit Licht, Sound und umfangreichem Tracking.

Pole statt Poolnudel

Pole Dancing, Stangentanz also, ist schon lange aus den Rotlicht-Vierteln ins Fitnessstudio gewandert - und ins Wasser. Der Vorteil beim Aqua Pole Dancing: Im Wasser sind für Einsteiger Verrenkungen an der Stange möglich, die an Land nur die besten Pole Dancer schaffen. Und wer auf die Stange keine Lust hat, findet sicher eine Alternative. Boxsäcke fürs Wasser gibt es zum Beispiel auch (normale Boxsäcke haben wir hier für sie gecheckt).

Baumeln für die Fitness

Beim "Bungee Super Fly" aus den Niederlanden baumeln Sportler an dicken Seilen von der Decke. Dort haben sie alle Möglichkeiten für wilde 360-Grad-Turnereien - Kopfüber-Momente inklusive. 

Quelle: DPA/RTL.de