Diese Lebensmittel sollten vermeiden werden

Ernährung: Ab wann darf ein Baby alles essen?

Ab wann darf das Baby alles essen und welche Lebensmittel sollten dennoch vermieden werden?
Ab wann darf das Baby alles essen und welche Lebensmittel sollten dennoch vermieden werden?
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07. Dezember 2020 - 13:48 Uhr

Ab wann benötigt das Baby Beikost?

Das erste Lebensjahr Ihres Babys ist das ereignisreichste Jahr in seinem Leben. Da entwickelt es sich von einem hilflosen Säugling, der noch nicht den Kopf heben oder seine Bewegungen koordinieren kann, zu einem Kleinkind, das sitzen und gezielt greifen kann. Dann kann Ihr kleiner Sonnenschein vielleicht schon stehen oder gar laufen und hat seine ersten Zähnchen im Mund. Bei dieser rasanten körperlichen und geistigen Entwicklung hat das Baby einen erhöhten Energiebedarf, sodass ihm Milchmahlzeiten (gestillt oder Ersatzmilch) alleine nicht mehr genügen, um seinen Energiebedarf zu decken. Spätestens ab dem sechsten Monat benötigt es Beikost.

Alles, nur nicht zu viel Würze

Alles essen kann das Baby spätestens zum Ende seines ersten Lebensjahres. Da kann es dann bereits aufrecht mit seinen Eltern am Tisch sitzen (eventuell mit Hochstuhl – einen Vergleich an Hochstuhl-Tischen finden Sie hier) und das Gleiche essen wie seine Eltern. Alles Essen kann das Baby sich jetzt schon selbst mittels Löffel, Gabel oder Hand in den Mund schieben. Das versetzt dem Selbstvertrauen des kleinen Erdenbürgers einen besonderen Kick und fördert so ganz nebenbei die Motorik des Kleinen, die für die Sprachentwicklung so wichtig ist. Das Baby darf jetzt alles essen, fettige oder stark gesalzene oder gezuckerte Speisen sollten aber nicht dazugehören.

Ab wann sollte das Baby Beikost erhalten?

Ab dem vierten, spätestens sechsten Monat kann man die Mittagsmahlzeit gegen Beikost ersetzen. Das kann ein zarter Gemüsebrei aus Karotten mit Kartoffeln sein. Ab dem sechsten Monat können auch weicher Reis und zartes, weich gekochtes, stark zerkleinertes Fleisch das Menü ergänzen. Ob man dafür Gläschen eines Babynahrungsmittelherstellers verwendet oder selbst kocht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Allmählich kann auch die Abendmahlzeit durch einen Milchbrei ersetzt werden. Aber zwingen Sie Ihr Baby zu nichts. Manche brauchen etwas länger, bis sie die neue Nahrung akzeptieren. Zwischendurch können Sie Ihrem Liebling weiche Bananen- oder Apfelstückchen anbieten.

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Heranführen an feste Nahrung

Ab dem sechsten Monat erweitern Sie Babys Essensplan. Da binden Sie Ihrem Kind ein Lätzchen um und beginnen es in entspannter Atmosphäre mit dem Löffel zu füttern. Alternativ können Sie auch Baby-led Weaning praktizieren. Dabei wird das Kind nicht gefüttert, weder mit der Hand noch mit dem Löffel. Es wird lediglich ab dem vierten oder sechsten Monat mit an den Tisch gesetzt. Dann legt man dem Baby kleine Stückchen des Essens vor. Das Kind wird dann von alleine mit den Händen beginnen, die Nahrung zu erkunden, in den Mund zu stecken und zu essen.