Diese Produkte sind betroffenNestlé ruft mehrere Babynahrungsprodukte zurück

Löffel mit Milchpulver
Vor allem Chargen von Baby-Milchpulver werden zurückgerufen (Symbolbild).
deutsche presse agentur

Möglicherweise ist ein Giftstoff enthalten!
Und deswegen ruft Nestlé vorsorglich bestimmte Chargen und Produktionsnummern von verschiedenen Säuglingsnahrungsprodukten zurück, die in Deutschland verkauft werden. Eltern werden geben, ihre Kinder nicht mehr damit zu füttern, wenn sie die entsprechenden Produkte gekauft haben.

Pulver-Babynahrungen sind eventuell mit Gift belastet

Bei dem vorsorglichen Rückruf handelt es sich um BEBA- und ALFAMINO-Produkte, die Nestlé herstellt, also um Pulver-Babynahrungen und Spezialnahrung für Babys und Kleinkinder. Der Rückruf erfolgt vorsorglich, weil in einer Zutat eines Lieferanten möglicherweise das Gift Cereulid steckt, das vom Bakterium Bacillus cereus gebildet wird und in den betroffenen Produkten verwendet wurde. Bisher seien keine Erkrankungen oder Symptome aufgetreten, so der Konzern. Dennoch ruft Nestlé aus Vorsichtsmaßnahmen die betroffenen Produkte zurück.

Lese-Tipp: Was du über die Ernährung mit Milchpulver wissen solltest

Im Video: Immer mehr Kinder kommen wegen Babynahrungsmangel ins Krankenhaus

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Eltern werden gebeten, Kinder nicht mit betroffenen Produkten zu füttern

Diese Produkte werden zurückgerufen.
Diese Produkte werden zurückgerufen.
Nestlé

Eltern, die eines oder mehrere der betroffenen Produkte mit den entsprechenden Chargennummern/Mindesthaltbarkeitsdaten gekauft haben, werden gebeten, ihre Kinder hiermit nicht mehr zu füttern, sondern die Produkte dort zurückzugeben, wo diese gekauft wurden. Der Kaufpreis der BEBA-Produkte wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Auch Produkte von Alfamino könnten betroffen sein.
Auch Produkte von Alfamino könnten betroffen sein.
Nestlé

Wenn Eltern Bedenken hinsichtlich der Gesundheit ihres Kindes haben, rät Nestlé, mit dem Kinderarzt oder einer medizinischen Fachkraft zu sprechen, wie der Konzern mitteilt. Alle anderen Nestlé-Produkte sowie andere Chargen derselben Produkte, die nicht von diesem Rückruf betroffen sind, könnten sicher konsumiert werden, erklärt Nestlé. (anr)

Verwendete Quellen: Nestlé