Wie die mutmaßlichen Opfer für Gerechtigkeit kämpfen

Embryonale Missbildungen durch Medikament Duogynon?

27. September 2021 - 11:50 Uhr

Duogynon-Skandal: RTL-Reporterin und Wissenschaftler stoßen auf neue Hinweise

Babys, die mit fehlenden Händen oder offenen Wirbelsäulen geboren werden: Und das alles nur, weil ihre Mütter das Präparat Duogynon in der Schwangerschaft bekommen haben? Das Arzneimittel wurde Frauen in den 1950er bis -70er-Jahren millionenfach als Schwangerschaftstest und zur Behandlung von ausbleibenden Menstruationen verschrieben. Vieles deutet darauf hin, dass Duogynon in Zusammenhang mit embryonalen Missbildungen stehen könnte. Seit Jahrzehnten kämpfen die mutmaßlichen Opfer für Gerechtigkeit und Gewissheit. Denn eine Entschädigung oder Entschuldigung haben sie nie erhalten.

Wir haben den Fall genauer beleuchtet und mit Betroffenen gesprochen. Bei den Recherchen ist unsere Reporterin gemeinsam mit einem Wissenschaftler auf Hinweise gestoßen, die alles ändern könnten. Mehr dazu im Video. (dhe)