RTL blickt hinter die Kulissen Die Welt der Spielerfrauen: Ein Tag im Leben von Christina Ginter

Sie gehen nur in Luxusboutiquen shoppen, feuern aufgestyled ihren berühmten Mann auf den Rängen an und kümmern sich sonst nur um die Kinder: Spielerfrauen von Profifußballern sind zahllosen Vorurteilen ausgesetzt. Aber was ist da wirklich dran? RTL durfte hinter die Kulissen des Alltags zweier Spielerfrauen blicken und begleitete Dana Diekmeier und Christina Ginter. Wir ihr Leben wirklich aussieht? Das zeigten sie uns im Video.
Lese-Tipp: Hinter den Kulissen! Wie glamourös ist das Leben der Spielerfrauen wirklich? Teil 1

Papa und Ehemann Matthias ist oft auf Reisen

Als Bundesligaspieler des SC Freiburg ist Matthias Ginter die meiste Zeit nicht zu Hause. Training, Auswärtsspiele und sogar Nationalmannschaft stehen bei ihm auf dem Programm. Auch jetzt. Denn als Teil des 26-Mann-Kaders des DFB war Matthias Ginter bei der umstrittenen WM in Katar gefordert – bis die Nationalmannschaft am Donnerstagabend vorzeitig aus dem Turnier ausschied. Für Christina Ginter sind das nicht nur schlechte Nachrichten, denn es bedeutet, dass Mann Matthias endlich wieder nach Hause kommt. Für sie und Söhnchen Matteo (2) ein seltenes Vergnügen.

„Mein Mann fehlt mir in ganz alltäglichen Situationen. Wenn er bei einem Auswärtsspiel ist, dann wäre es natürlich ganz schön, wenn wir abends als Familie zu Dritt essen würden“, so die Frau des Innenverteidigers.

Freizeitplanung richtet sich nach Spielen

Gemeinsam Zeit nach Spielen zu verbringen ist oft gar nicht so einfach, auch wenn der Liebste gerade daheim ist. „Man schaut dann: ‘Wie läuft heute das Spiel? Gewinnen wir oder verlieren wir?’ Und dann entscheiden wir, ob wir noch rausgehen“, erzählt Christina.

Das Leben als Spielerfrau hat aber auch seine Vorzüge. Die junge Mutter zeigt sich Freunden hin und wieder spendabel gegenüber, lädt sie zum Essen oder zu Spielen ihres Mannes ein. „Mein ganzer Freundeskreis besteht aus Freunden, mit denen ich hauptsächlich zur Schule gegangen bin. Manche neuen Freunde kamen dazu, aber es war nie so, dass ich mich ausgenutzt gefühlt hab“, sagt die junge Mutter. Tja, wer hat, der kann. (jak)