Brandstiftung

Prozess gegen Siegaue-Vergewaltiger startet

04. Mai 2021 - 18:43 Uhr

Der sogenannte Siegaue-Vergewaltiger steht seit heute erneut vor Gericht.

Es geht unter anderem um schwere Brandstiftung. Der verurteilte Vergewaltiger soll 2018 in seiner Gefängniszelle in der Justizvollzugsanstalt Köln Feuer gelegt haben. Ein JVA-Beamter und ein Mitgefangener erlitten Rauchvergiftungen. Der Angeklagte selbst wurde schwer verletzt.

Prozessbeginn wurde wegen Corona verschoben

Für den Prozess vor dem Kölner Landgericht sind insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird noch diesen Monat erwartet. Die Hauptverhandlung sollte eigentlich bereits im Frühjahr vergangenen Jahres starten. Doch sie war im Zuge des ersten Corona-Shutdowns verschoben worden.

Erst bedroht, dann vergewaltigt

Das Bonner Landgericht hatte den abgelehnten Asylbewerber aus Ghana 2018 in einem Revisionsprozess zu zehn Jahren Haft wegen besonders schwerer Vergewaltigung und räuberischer Erpressung verurteilt. Laut Urteil hatte er 2017 ein junges Paar überfallen, das in der Siegaue bei Bonn zeltete. Er bedrohte die Opfer mit einer Astsäge und vergewaltigte die Frau.