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Auf dem Weg zum Bushido-Prozess: Arafat Abou-Chaker hat einen Autounfall

Alle warten auf den Clan-Boss

Auf dem Weg zum Bushido-Prozess: Arafat Abou-Chaker hat einen Autounfall

Unfallauto von Arafat Abou-Chaker
Auf dem Weg zum Gericht war Arafat Abou-Chaker in einen Autounfall verwickelt.
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Arafat Abou-Chaker war nicht der einzige, der zu spät ins Gericht kam

Eigentlich sollte heute der 45. Verhandlungstag im Verfahren Bushido gegen Arafat Abou-Chaker um 9:30 Uhr beginnen. Doch in diesem Prozess, indem es um schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung geht, kommt es immer wieder zu Überraschungen. Clan-Boss Arafat Abou-Chaker und sein Bruder Yasser erschienen heute eine Stunde und 15 Minuten zu spät im Berliner Landgericht. Der Grund: Ein Autounfall.

Abou-Chaker-Brüder kommen mit beschädigtem Auto zum Gericht

Die Brüder leben in Kleinmachnow und fahren meistens gemeinsam mit einem Auto zu den Prozessen. Doch auf dem Weg zum Landgericht kam es für die Abou-Chakers heute zu einem Autounfall. Gestrandet auf dem Kurfürstendamm im Zentrum von Berlin, meldeten die Clan-Mitglieder ihre Verspätung. Um 10:45 Uhr, also 75 Minuten verspätet, erschienen Arafat und Yasser Abou-Chaker schließlich beim Großprozess. Das beschädigte Auto parkte vor dem Landgericht.

Betreibt Ashraf Remmo Schikane?

Ashraf Remmo vor Gericht in Berlin
Ashraf Remmo als Zeuge geladen im Prozess "Bushido vs. Arafat Abou-Chaker"
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So schleppend wie der Prozesstag startete, verlief zunächst auch die Anhörung. Ashraf Remmo war erneut als Zeuge geladen und weigerte sich auf die meisten Fragen zu antworten oder scheint sich an vieles nicht zu erinnern. Seine sich mehrfach wiederholende Aussage „weiß ich nicht“, wirkt auf RTL-Reporterin Samina Faizi eher wie eines: Schikane.

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Illegal angefertigter Mitschnitt eines Gesprächs

Alle Augen blieben auf Ashraf Remmo, aufgrund eines von Arafat Abou-Chaker illegal angefertigten Mitschnitts eines Gesprächs zwischen ihm und Remmo. Der hatte versucht, sich gegen ein öffentliches Anhören der Audioaufnahme zu wehren. Es sei seine Privatsphäre und gegen seinen Willen. Irgendwann sagte er jedoch zum Richter: „Sie haben die Macht, hören sie es ab. Ich will das nicht, das ist privat, sie wollen mich hier bloßstellen, ich wurde von der Person da (zeigt auf Arafat Abou-Chaker) illegal aufgenommen.“

Im aufgezeichneten Gespräch geht es geht um 180.000 Euro

Der Richter hatte dem Vorspielen des Mitschnitts stattgegeben, da es wohl starke Abweichungen zu den Aussagen von Ashraf Remmo geben soll. In dem Gespräch geht es um 180.000 Euro. Akustisch war das Gespräch nur schwer zu verstehen, auch ein Dolmetscher wird sich die Aufzeichnung erneut anhören.

Fortsetzung des Prozesses ist am Montag, den 30.08.2021. (vba)