Richter in Edinburgh findet deutliche Worte und verhängt hohe StrafeAls Frau verkleideter Mann entführt Mädchen und missbraucht es stundenlang

„Es handelt sich um ein besonders entsetzliches Verbrechen“
Richter Paul Arthurson findet deutliche Worte für den Mann, den er für 20 Jahre ins Gefängnis schickt. Andrew M. hat als Frau verkleidet ein kleines Mädchen entführt und mehr als 27 Stunden lang sexuell missbraucht. In seiner Urteilsverkündung am Mittwoch in Edinburgh nennt der Richter M.s Taten „widerlich“. Der 53-Jährige habe in „bösartiger Absicht“ gehandelt, hält er ihm vor und spricht von „krimineller sexueller Abartigkeit.“
Mädchen wird missbraucht und muss sich Pornos ansehen

Andrew M. hatte am 5. Februar das ihm unbekannte Kind auf dem Nachhauseweg von der Schule angesprochen und angeboten, es im Auto mitzunehmen. Da er als Frau verkleidet war, hielt das Mädchen ihn für harmlos und stieg ein. Der Kinderschänder brachte das Grundschulkind in sein Haus und missbrauchte es über 27 Stunden lang mehrfach. Zudem sah er sich im Beisein des Mädchens Pornos und Fetischfilme an.
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Das Mädchen bat Andrew M. mehrfach darum, gehen zu dürfen. M. lehnte ab, sagte dem Kind, er wolle es eine Woche lang bei sich behalten, weil es seine neue Familie sei, berichtet der britische Sender BBC. Richter Arthurson spricht beim Prozess von „abscheulichen Verbrechen“, die er als „Verwirklichung des schlimmsten Alptraums aller Eltern“ bezeichnete.
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Als die Polizei anrückt, schläft der Kinderschänder in Damenunterwäsche
Das Kind - dessen genaues Alter der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt wurde – konnte nur durch einen glücklichen Zufall befreit werden. Als Andrew M. in der zweiten Nacht des Martyriums des Mädchens neben ihm im Bett einschlief, warf es absichtlich ein Glas um, um zu sehen, ob er aufwacht. Als es ruhig blieb, machte das Kind Licht und nutzte die Gelegenheit, aus dem Schlafzimmer zu fliehen. Von seinem Festnetzanschluss aus rief sie den Notruf, so der Sender weiter.
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In der Gerichtsverhandlung hieß es, dass beim Notruf die „Angst und Verzweiflung“ des Mädchens deutlich gewesen sei. Es habe mit großer Erleichterung auf das Eintreffen der Polizei reagiert. Als die Einsatzkräfte anrückten, schlief Andrew M. den Angaben zufolge in Damenunterwäsche.
Andrew M. ist dreifacher Vater

Beim Prozess bekannte sich der Täter in mehreren Anklagepunkten für schuldig – darunter sexueller Übergriff, Besitz von Kinderpornografie und Anschauen von Pornografie im Beisein eines Kindes unter 13 Jahren.
Zum Zeitpunkt des Verbrechens lebte M. allein. Er ist Vater dreier Kinder. Laut „BBC“ nannte sich der Metzgereibesitzer Amy G., ließ sich jedoch, so seine Behauptung, „der Einfachheit halber“ mit männlichem Pronomen als Andy ansprechen. Im Mai teilte er den Behörden mit, er sei Transgender und befände sich im Übergang zum weiblichen Geschlecht.
Schottland diskutiert über Umgang mit transsexuellen Straftätern
Der Umgang mit transsexuellen Straftätern hatte in Schottland heftige Debatten ausgelöst. Hintergrund war der Fall einer Transfrau, die noch vor ihrer Geschlechtsanpassung zwei Frauen vergewaltigt hatte und zunächst in einem Frauengefängnis einsaß.
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Daraufhin wurden die Vorschriften geändert, so dass Sexualstraftäter gemäß ihres biologischen Geschlechts inhaftiert werden.


