Ohne Wartezeit zahlt der Versicherer ab dem ersten Vertragstag für jede Behandlung, die Ihr Zahnarzt erst danach feststellt, in den ersten Jahren allerdings nur bis zu einer festen Höchstsumme. Ist eine Behandlung schon angeraten oder begonnen, hilft ein regulärer Tarif nicht mehr. Dann springen nur spezielle Sofort-Tarife ein, und auch die übernehmen bloß einen Teil.
Welche Zahnzusatzversicherung zahlt sofort? Die besten Tarife ohne Wartezeit
Ohne Wartezeit zahlen in unserer Auswahl DA Direkt, ottonova, Maxcare, DFV und ERGO. Die höchste Grenze im ersten Jahr hat der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 mit 1.750 Euro. Hat Ihr Zahnarzt eine Behandlung schon angeraten, bleiben davon nur die Sofort-Tarife: der Zahnschutz Komfort von DA Direkt mit AKUT-Soforthilfe und ERGO Zahnersatz Sofort. Im Finanztest 09/2026 erhielten DFV Exklusiv 100, Maxcare Exklusiv und DA Direkt Premium Plus jeweils die Note 0,5.
Für wen sich welcher Anbieter eignet:
- DA Direkt: für alle, die ohne Gesundheitsfragen abschließen wollen oder schon einen Befund haben. Die zum Komfort-Tarif zubuchbare AKUT-Soforthilfe erstattet auch angeratene Behandlungen zu 75 Prozent.
- ottonova: für junge Erwachsene, die Rechnungen per App einreichen wollen. Zahn 70 kostet von 18 bis 24 Jahren 8,80 Euro im Monat.
- Maxcare: für viel Spielraum schon in den ersten Jahren. Maxcare Exklusiv erstattet bis 1.500 Euro im ersten und 6.000 Euro in den ersten vier Jahren.
- DFV: für alle, bei denen bald Zahnersatz ansteht. Der ZahnSchutz Exklusiv 100 zahlt schon im ersten Jahr bis zu 1.750 Euro.
- ERGO: für Zahnersatz, den Ihr Zahnarzt bereits geplant hat. Zahnersatz Sofort verdoppelt den Festzuschuss der Kasse.
Ohne Wartezeit oder Sofort-Tarif: Was ist der Unterschied?
Der Unterschied liegt im Zeitpunkt des Befunds: Ein Tarif ohne Wartezeit zahlt für alles, was nach Vertragsbeginn neu entsteht, ein Sofort-Tarif zusätzlich für eine Behandlung, die bei Abschluss schon angeraten ist oder läuft.
- Tarif ohne Wartezeit: zahlt für Befunde nach Vertragsbeginn mit dem vollen Erstattungssatz des Tarifs, in der höchsten Stufe also 100 Prozent. In den ersten vier Jahren gilt eine Höchstsumme, danach nicht mehr.
- Sofort-Tarif: zahlt auch für angeratene oder bereits begonnene Behandlungen, aber weniger: 75 Prozent bei DA Direkt, den doppelten Festzuschuss der Kasse bei ERGO. Dafür ist der Beitrag höher, die Grenzen sind niedrig, und Sie binden sich für 24 Monate.
Stellt der Zahnarzt zwei Wochen nach Vertragsbeginn eine Wurzelentzündung fest, reichen Sie die Rechnung beim Tarif ohne Wartezeit einfach ein. Bei einem Tarif mit acht Monaten Wartezeit zahlen Sie dieselbe Behandlung komplett selbst. Solche Wartezeiten von oft drei bis acht Monaten sollen verhindern, dass jemand erst unterschreibt, wenn die teure Behandlung feststeht. Unfälle sind davon fast überall ausgenommen.
Eine Regel gilt für alle regulären Tarife, egal wie sie beworben werden: Der Versicherer zahlt für Zähne, die erst nach Vertragsbeginn Probleme machen. Was Ihr Zahnarzt vorher schon gesehen und dokumentiert hat, deckt allein ein Sofort-Tarif ab, und das nur anteilig.
Welcher Tarif passt zu Ihrer Situation?
Ohne Eintrag in der Patientenakte passt ein regulärer Tarif ohne Wartezeit, mit Befund oder Heil- und Kostenplan nur ein Sofort-Tarif. Maßgeblich ist, was Ihr Zahnarzt dokumentiert hat, nicht wie sich der Zahn anfühlt.

Es ist noch nichts dokumentiert
Dann reicht ein Tarif ohne Wartezeit. Die höchsten Anfangsgrenzen haben der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100, Maxcare Exklusiv und DA Direkt Premium Plus. Auch die Prophylaxe ist ab dem ersten Termin versichert, bei der DFV mit 100 bis 200 Euro im Jahr, gestaffelt nach Tarifstufe. Fällt kurz nach Vertragsbeginn eine größere Rechnung an, kann der Versicherer Ihre Patientenakte anfordern, um zu prüfen, ob die Behandlung vorher schon angeraten war.
Bei Ihrem Kind steht eine Zahnspange an
Hier zählen die KIG-Stufe und die Höchstsumme für Kieferorthopädie mehr als die Wartezeit. Beides vergleichen wir im Ratgeber zur Zahnzusatzversicherung für Kinder.

Ein Befund oder Kostenplan liegt schon vor
Diese Behandlung bezuschussen nur noch Sofort-Tarife. Für einen regulären Tarif ist es zu spät, auch ohne Wartezeit.
Die meisten Behandlungen deckt die AKUT-Soforthilfe von DA Direkt ab: Sie zahlt für Zahnersatz, Füllungen und Wurzelbehandlungen, auch für noch nicht ersetzte Zähne. Gedacht ist sie für einen akuten Fall: Einen weiteren Heil- und Kostenplan oder bekannten Akutfall übernimmt sie nicht. Neue Befunde versichert der Komfort-Tarif daneben ganz regulär. ERGO Zahnersatz Sofort beschränkt sich dagegen auf Zahnersatz.
Bei begonnenen Behandlungen zählt die Zeit: Die Soforthilfe zahlt nur, wenn die Behandlung bei Vertragsbeginn noch läuft und vor höchstens sechs Monaten begonnen hat.
Wo sich Tarife ohne Wartezeit unterscheiden
Der Erstattungssatz eines Tarifs gilt nicht immer für alle Leistungen gleich: Für Zahnersatz, Zahnerhalt und Prophylaxe kann er verschieden ausfallen, und manche Tarife zahlen die vollen 100 Prozent nur für die Zahnbehandlung. Mitversichert sein sollten auch die Laborkosten, denn sie machen beim Zahnersatz einen großen Teil der Rechnung aus.
Zahlt die Kasse gar nichts, zieht die DFV auch im 100-Prozent-Tarif außer bei Implantaten pauschal 30 Prozent ab, als hätte die Kasse sie übernommen. Maxcare rechnet in diesem Fall bei Zahnersatz und Kieferorthopädie 35 Prozent als Kassenanteil an.
Gesundheitsfragen sind ein eigenes Kriterium, das mit der Wartezeit nichts zu tun hat. DFV und DA Direkt fragen im Antrag nicht nach Ihren Zähnen, und auch ERGO Zahnersatz Sofort verzichtet darauf. ottonova stellt drei Gesundheitsfragen, Maxcare eine. Wer eine Vorgeschichte hat, sieht im Ratgeber zur Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen, welche Anbieter wirklich nichts wissen wollen.
Die Mindestlaufzeit beträgt bei DFV, Maxcare und ottonova 24 Monate, bei ottonova kündigen Sie danach monatlich. DA Direkt ist monatlich kündbar, solange Sie in den ersten zwei Versicherungsjahren keine Rechnung erstattet bekommen haben. Andernfalls gilt auch dort eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten.

Welche Leistungsbegrenzung gilt in den ersten vier Jahren?
In den ersten vier Jahren zahlen alle fünf Tarife nur bis zu einer festen Höchstsumme, im ersten Jahr zwischen 1.000 und 1.750 Euro. Ab dem fünften Jahr gibt es keine Grenze mehr. Diese Begrenzung, meist Zahnstaffel genannt, ist der Preis dafür, dass die Wartezeit wegfällt.
| Tarif | Jahr 1 | Jahre 1 bis 4 zusammen | ab Jahr 5 |
|---|---|---|---|
| DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 | 1.750 € | 7.000 € | unbegrenzt |
| DA Direkt Zahnschutz Premium Plus | 1.500 € | 6.000 € | unbegrenzt |
| Maxcare Exklusiv | 1.500 € | 6.000 € | unbegrenzt |
| ottonova Zahn 100 | 1.250 € | 5.000 € | unbegrenzt |
| ERGO Dental-Schutz 100 | 1.000 € | 4.000 € | unbegrenzt |
Stand: Oktober 2026, laut Tarifbedingungen der Anbieter. Unfälle und Prophylaxe zählen nicht mit. Die ERGO-Zeile gilt für den Dental-Schutz 100, nicht für Zahnersatz Sofort.
Kürzer gedeckelt ist nur der Sofort-Tarif der ERGO: Zahnersatz Sofort begrenzt allein die ersten zwei Jahre.
Wann behandelt wird, bestimmt die Erstattung
Bei der DFV entscheidet das Behandlungsdatum, aus welchem Leistungsabschnitt eine Rechnung bezahlt wird. Was im ersten Jahr ungenutzt bleibt, steht Ihnen im zweiten zusätzlich zur Verfügung. Was dagegen über der Grenze eines Abschnitts liegt, verrechnet die DFV nicht mit einem späteren. Lässt sich eine größere Versorgung auf zwei Termine verteilen und hält Ihr Zahnarzt das für vertretbar, lohnt es sich deshalb, den zweiten hinter den Jahrestag des Vertrags zu legen.
Ein Rechenbeispiel mit dem DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100: Im dritten Monat stellt der Zahnarzt fest, dass zwei Kronen nötig sind. Nach der Kassenleistung bleiben je Krone 1.000 Euro offen.
- Tarif mit acht Monaten Wartezeit: Sie zahlen die 2.000 Euro selbst.
- Beide Kronen im ersten Vertragsjahr: Die DFV erstattet 1.750 Euro, 250 Euro bleiben bei Ihnen.
- Zweite Krone nach dem Jahrestag: Die DFV erstattet beide vollständig, weil für die ersten 24 Monate zusammen 3.500 Euro gelten.
Bei Maxcare endet das erste Versicherungsjahr schon am 31. Dezember. Wer den Exklusiv-Tarif im Oktober abschließt, hat bis zum Jahresende 1.500 Euro und ab Januar insgesamt 3.000 Euro zur Verfügung. Verteilen Sie eine größere Versorgung über den Jahreswechsel, erreichen Sie die höhere Grenze früher als mit einem Vertragsjahr von zwölf Monaten.
Was kostet eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit?
Einsteigertarife ohne Wartezeit gibt es für junge Erwachsene ab 6,90 Euro im Monat. Wer 100 Prozent Erstattung will, zahlt bei der DFV je nach Alter 17,80 bis 67,60 Euro. Am günstigsten starten Sie mit diesen Tarifen:
- DA Direkt Zahnschutz Komfort: ab 6,90 Euro bis 20 Jahre
- Maxcare Komfort: 7,90 Euro von 16 bis 25 Jahren
- ottonova Zahn 70: 8,80 Euro von 18 bis 24 Jahren
- DFV-ZahnSchutz Basis 50: 9,10 Euro bis 20 Jahre
Für Kinder bis fünf Jahre kostet Maxcare Komfort nur 1,00 Euro im Monat.
Volle 100 Prozent kosten bis 20 Jahre 16,90 Euro bei DA Direkt Premium Plus und 17,80 Euro beim DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100. Maxcare Exklusiv liegt von 16 bis 25 Jahren bei 21,90 Euro.
Was der höhere Erstattungssatz kostet, zeigt die DFV: Zwischen Komfort 70 und Exklusiv 100 liegen bis 20 Jahre 5,20 Euro im Monat, mit 61 bis 70 Jahren 19,80 Euro. Eine Erstattung von 50 Prozent lässt bei einer Vollkeramikkrone für 1.200 Euro einen erheblichen Teil bei Ihnen. Den Basistarif würden wir nur nehmen, wenn das Budget nichts anderes zulässt.
Ab dem 1. Januar 2027 sinkt außerdem der Festzuschuss der Kassen je nach Bonusheft von 60, 70 oder 75 Prozent auf 50, 60 oder 65 Prozent, so regelt es das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Was die Kasse vorher bewilligt, bleibt bei den alten Sätzen. Ihr Eigenanteil für dieselbe Krone steigt damit, und auch der doppelte Festzuschuss bei ERGO Zahnersatz Sofort fällt kleiner aus.
Mit dem Alter steigt der Beitrag in Stufen bis 70 Jahre, danach sinkt er wieder. Beim DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 sieht das so aus:
| Alter | Beitrag pro Monat |
|---|---|
| bis 20 Jahre | 17,80 € |
| 21 bis 30 Jahre | 29,30 € |
| 31 bis 40 Jahre | 37,70 € |
| 41 bis 45 Jahre | 43,70 € |
| 46 bis 50 Jahre | 46,90 € |
| 51 bis 55 Jahre | 52,00 € |
| 56 bis 60 Jahre | 59,90 € |
| 61 bis 70 Jahre | 67,60 € |
| 71 bis 80 Jahre | 59,00 € |
| ab 81 Jahre | 41,70 € |
Beitragsbeispiele DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100, Stand Oktober 2026. Der für Sie geltende Beitrag ergibt sich aus dem Beitragsrechner des Anbieters.
Die DFV berechnet den höheren Beitrag ab dem Monat nach dem Wechsel in die nächste Altersgruppe. Von der Gruppe 21 bis 30 in die Gruppe 31 bis 40 Jahre sind das 8,40 Euro mehr im Monat.
Für junge Erwachsene, die Rechnungen per App einreichen, passt ottonova: Alle Zahn-Tarife starten ohne Wartezeit, nach zwei Jahren kündigen Sie monatlich.
Gibt es eine Zahnzusatzversicherung rückwirkend?
Rückwirkend versichern lässt sich eine Zahnbehandlung nicht: Was vor Vertragsbeginn abgeschlossen war, übernimmt kein Versicherer. Die Sofort-Tarife von DA Direkt und ERGO zahlen aber für Behandlungen, die schon angeraten sind oder vor höchstens sechs Monaten begonnen haben und noch laufen.
- DA Direkt Zahnschutz Komfort mit AKUT-Soforthilfe: 29,90 Euro Zuschlag im Monat zum Komfort-Tarif ab 6,90 Euro. Erstattet werden 75 Prozent, höchstens 750 Euro im ersten und 1.500 Euro in den ersten zwei Versicherungsjahren. Kieferorthopädie ist nicht versichert. Mindestlaufzeit 24 Monate. Alle Bedingungen stehen in unserem DA-Direkt-Test.
- ERGO Zahnersatz Sofort: 37,60 Euro im Monat. Der Tarif verdoppelt für geplanten Zahnersatz außer Implantaten den Festzuschuss der Kasse, bis 1.000 Euro im ersten und 2.000 Euro in zwei Jahren. Mindestlaufzeit ebenfalls 24 Monate. Die Einschränkungen des Tarifs stehen im Test der ERGO Zahnzusatzversicherung.
Als angeraten gilt eine Behandlung in der Regel, sobald Ihr Zahnarzt einen Befund dokumentiert, sie empfiehlt oder einen Heil- und Kostenplan ausstellt. Fragt der Versicherer im Antrag danach, müssen Sie das angeben. Verschweigen Sie es vorsätzlich oder grob fahrlässig, kann er nach § 19 VVG vom Vertrag zurücktreten, sofern er Sie im Antrag in Textform über die Folgen belehrt hat.
Was die Soforthilfe kostet
Für 24 Monate AKUT-Soforthilfe zahlen Sie 717,60 Euro Zuschlag, dazu den Komfort-Tarif. Zusammen nennt DA Direkt 36,80 Euro im Monat für einen 19-Jährigen und 40,80 Euro für einen 26-Jährigen.
Was zurückkommt, hängt von der Verteilung ab. Bei einem Eigenanteil von 1.500 Euro erstattet die Soforthilfe 75 Prozent, also 1.125 Euro, im ersten Jahr aber höchstens 750 Euro:
- Behandlung über beide Versicherungsjahre: 1.125 Euro Erstattung, abzüglich Zuschlag bleiben Ihnen 407,40 Euro.
- Alles im ersten Jahr: 750 Euro Erstattung, abzüglich Zuschlag bleiben 32,40 Euro.
Am meisten bringt die Soforthilfe also, wenn sich eine größere Behandlung auf zwei Versicherungsjahre verteilen lässt. Ob das geht, klären Sie vor dem Abschluss mit Ihrem Zahnarzt. Ohne Sofort-Tarif tragen Sie den Eigenanteil einer angeratenen Behandlung komplett selbst, auch mit einem Tarif ohne Wartezeit.
Fazit
Steht in Ihrer Patientenakte noch nichts, reicht ein Tarif ohne Wartezeit. Erwarten Sie in den ersten Jahren Zahnersatz, nehmen Sie den DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 mit der höchsten Anfangsgrenze oder Maxcare Exklusiv. Wer ohne Gesundheitsfragen und flexibel abschließen will, ist bei DA Direkt richtig. Junge Erwachsene, die per App abrechnen wollen, sind mit ottonova gut bedient. Ist eine Behandlung schon angeraten, greifen Sie zur AKUT-Soforthilfe von DA Direkt, wenn auch Füllungen oder Wurzelbehandlungen anstehen, und zu ERGO Zahnersatz Sofort bei reinem Zahnersatz.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Zeitnahe Kostenübernahme für Zahnreinigung und Prophylaxe | Geplante oder bereits laufende Behandlungen sind bei den meisten Anbietern von der Leistungspflicht ausgeschlossen. |
| Wird nach Vertragsbeginn unerwartet eine Behandlung oder Zahnersatz nötig, müssen Sie keine Wartezeit abwarten. | In den ersten Jahren erstatten die Tarife in der Regel nur bis zu einer festen Höchstsumme. |
| Manche Tarife schließen auch Kieferorthopädie ohne Wartezeit ein. | Für bereits angeratene Behandlungen braucht es einen eigenen, teureren Sofort-Tarif. |
Häufige Fragen zur Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit
Welche Zahnzusatzversicherung greift sofort ein?
Jeder Tarif ohne Wartezeit leistet ab dem ersten Versicherungstag, in unserer Auswahl die Tarife von DA Direkt, ottonova, Maxcare, DFV und ERGO. Er zahlt aber nur für Behandlungen, die erst nach Vertragsbeginn notwendig werden, und in den ersten Jahren nur bis zur Höchstsumme. Ist die Behandlung schon angeraten, brauchen Sie einen Sofort-Tarif wie die AKUT-Soforthilfe von DA Direkt oder ERGO Zahnersatz Sofort.
Welche Zahnzusatzversicherung zahlt sofort 100 Prozent?
Unbegrenzt 100 Prozent ab dem ersten Tag zahlt kein Tarif. Tarife mit 100 Prozent Erstattung wie der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100 leisten zwar ab dem ersten Tag, aber nur bis zur Grenze des ersten Jahres, bei der DFV 1.750 Euro. Für eine bereits angeratene Behandlung erstattet die AKUT-Soforthilfe von DA Direkt 75 Prozent, ERGO Zahnersatz Sofort den doppelten Festzuschuss der Kasse.
Welche ist die beste Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit?
Für Zahnersatz in den ersten Jahren ist es der DFV-ZahnSchutz Exklusiv 100: Er hat mit 1.750 Euro die höchste Grenze im ersten Jahr, Maxcare Exklusiv und DA Direkt Premium Plus folgen mit 1.500 Euro.
Gibt es einen Sofortschutz bei fehlenden Zähnen?
In der Regel nicht: Zahnlücken, die bei Vertragsabschluss schon bestehen, schließen fast alle Anbieter aus. In unserer Auswahl gibt es drei Ausnahmen. Zahnschutz Komfort plus AKUT-Soforthilfe von DA Direkt erstattet für noch nicht ersetzte Zähne 75 Prozent. ERGO Zahnersatz Sofort versichert fehlende Zähne ebenfalls mit. Maxcare Exklusiv leistet für einen bei Vertragsschluss fehlenden Zahn, wenn der Zahnersatz noch nicht angeraten oder begonnen ist. Milch- und Weisheitszähne zählen dort nicht als fehlende Zähne.
Wann ist eine Zahnzusatzversicherung zu spät?
Sobald die Behandlung abgeschlossen ist, zahlt kein Versicherer mehr. Läuft sie noch und hat vor höchstens sechs Monaten begonnen, können die Sofort-Tarife von DA Direkt und ERGO einen Teil übernehmen. Die einzelnen Lagen von angeraten bis abgeschlossen sortiert unser Ratgeber, wann eine Zahnzusatzversicherung zu spät ist.
