Das Wichtigste in Kürze
- Unsere Empfehlung: DFV ZahnSchutz Exklusiv 100. Die Deutsche Familienversicherung erhielt für diesen Tarif von Stiftung Warentest in Finanztest 9/2026 vom 12. August 2026 die Bestnote 0,5. Keine Wartezeit, keine Gesundheitsfragen, ab 17,80 Euro im Monat.
- Gleiche Bestnote im aktuellen Test: DA Direkt Zahnschutz Premium Plus, online in wenigen Minuten beantragt, und Münchener Verein ZahnGesund 100. Nach reiner Leistung führen Die Bayerische ZAHN Prestige und der Münchener Verein.
- Ab 1. Januar 2027 sinkt der Festzuschuss der Kasse um zehn Prozentpunkte. Bei einer Brücke sind das rund 210 Euro mehr Eigenanteil.
- Noch 2026 handeln: Wer den Heil- und Kostenplan von der Kasse bewilligt bekommt, behält die alten, höheren Sätze. Entscheidend ist das Bewilligungsdatum, nicht der Tag beim Zahnarzt.
- Wichtigste Einschränkung: Was der Zahnarzt bereits angeraten hat, zahlt kein Anbieter. Unterschreiben Sie, solange nichts diagnostiziert ist.
Welche Zahnzusatzversicherung ist die beste? Unser Ranking
Die beste Zahnzusatzversicherung in unserem Vergleich ist DFV ZahnSchutz Exklusiv 100: Bestnote 0,5 aus Finanztest 9/2026, keine Gesundheitsfragen, keine Wartezeit. DA Direkt Zahnschutz Premium Plus hat dieselbe Note und den schnellsten Online-Antrag, zahlt im ersten Jahr aber höchstens 1.500 statt 1.750 Euro. Wechsler sind beim Münchener Verein richtig. Die volle Erstattung ohne Abstriche bietet die Bayerische. Für Familien mit Kindern rechnet sich die HanseMerkur.
Stand: September 2026.
Alle Tarife auf einen Blick
Sieben der zehn Anbieter erstatten Zahnersatz zu 100 Prozent, die Unterschiede liegen bei Prophylaxe, Staffel und Beitrag. Die Angaben beziehen sich jeweils auf den stärksten Tarif. „k. A.“ heißt: Dazu nennt der Anbieter keinen allgemeingültigen Wert, die Zahl steht erst im persönlichen Angebot oder in den Bedingungen.
| Anbieter & Tarif | Zahnersatz | Prophylaxe (PZR) | Wartezeit | Staffel 1. Jahr | Stiftung Warentest | Beitrag |
|---|---|---|---|---|---|---|
| DFV ZahnSchutz Exklusiv 100 | bis 100 % | bis 200 € pro Jahr | keine | bis 1.750 € | 0,5 (sehr gut, Finanztest 9/2026) | ab 17,80 € |
| DA Direkt Zahnschutz Premium Plus | 100 % | bis 200 € pro Jahr | keine | bis 1.500 € | 0,5 (sehr gut, Finanztest 9/2026) | Premium Plus ab 16,90 € |
| Münchener Verein ZahnGesund 100 | 100 % | bis 200 € pro Jahr | keine | bis 1.500 €, bei Vorversicherung teils entfallend | 0,5 (sehr gut, Finanztest 9/2026) | 16,60 € (15 J.), 37,90 € (35 J.) |
| Die Bayerische ZAHN Prestige | 100 % | bis 200 € pro Jahr | keine | siehe Profil | 0,5 (sehr gut, Finanztest 07/2025) | ab rund 19 € (21 bis 30 J.) |
| Maxcare Exklusiv | 100 % | bis 200 € pro Jahr | keine | bis 1.500 € | 0,5 (baugleich ZahnGesund 100, Finanztest 9/2026) | über den Rechner |
| Barmenia Mehr Zahn 90 | 90 % | 80 %, bis 200 € pro Jahr (nur mit Zusatzbaustein) | keine | 6.000 € in 4 Jahren | 1,1 (sehr gut, Finanztest 07/2025) | über den Rechner |
| HanseMerkur Zahnzusatz Luxus (EZL) | 100 % | 2 × 65 € pro Jahr | keine in Komfort & Luxus | k. A. | 1,1 (sehr gut, Finanztest 9/2026) | Kinder unter 10 €, sonst über den Rechner |
| Ottonova Zahn 100 | 100 % | je Tarif 70 bis 190 € pro Jahr | keine | k. A. | 0,5 (Finanztest 06/2023) | ab 8,80 € |
| ARAG Dent100 | 100 % | k. A. | k. A. | k. A. | 0,8 (sehr gut) | über den Rechner |
| Ergo DS75 + DS90 + DS100 + DVB + DVE | bis 100 % | k. A. | keine | k. A. | 0,6 (sehr gut, Finanztest 07/2025) | über den Rechner |
Die Staffel-Spalte zeigt, wie viel ein Tarif direkt nach Abschluss höchstens zahlt.
Unsere Empfehlung: Wenn Sie sich nicht durch zehn Tarife arbeiten wollen, nehmen Sie DFV ZahnSchutz Exklusiv 100: aktuelle Bestnote, keine Gesundheitsfragen, schon im ersten Jahr bis zu 1.750 Euro.
Die 10 besten Zahnzusatzversicherungen im Einzelcheck
Die Profile zeigen, für wen ein Tarif gemacht ist und wo er schwächelt.
1. DFV ZahnSchutz Exklusiv 100
DFV ZahnSchutz Exklusiv 100 trägt die Bestnote 0,5 aus Finanztest 9/2026 und nimmt Sie ohne Gesundheitsfragen und ohne Wartezeit auf, geleistet wird ab Vertragsbeginn. Nach Angaben der Deutschen Familienversicherung ist es ihr elfter Testsieg bei Stiftung Warentest in Folge. Eine Bausteinlogik wie bei der Ergo gibt es nicht: Die Stufe, die Sie online buchen, ist die getestete.
Die Staffel ist offen beziffert:
- Erstes Jahr: bis zu 1.750 Euro, DA Direkt und der Münchener Verein zahlen hier höchstens 1.500
- Erste zwei Jahre zusammen: bis zu 3.500 Euro
- Nach vier Jahren: 7.000 Euro
- Ab dem 49. Monat: keine Summengrenze
Für die professionelle Zahnreinigung gibt es bis zu 200 Euro pro Kalenderjahr. Wem 17,80 Euro zu viel sind, der wählt eine schlankere Stufe: Basis mit 50 Prozent beginnt bei 9,10 Euro.
Vorteile
- Bestnote 0,5 in Finanztest 9/2026
- Keine Gesundheitsfragen und keine Wartezeit
- Bis zu 200 Euro Prophylaxe pro Kalenderjahr
- Nach 48 Monaten Erstattung ohne Höchstbetrag
Nachteile
- Im ersten Versicherungsjahr zahlt der Tarif höchstens 1.750 Euro. Für ein Implantat direkt nach Abschluss reicht das nicht
- Was bei Abschluss schon angeraten oder begonnen ist, bleibt trotz fehlender Gesundheitsfragen ausgeschlossen
Beitrag: ab 17,80 Euro im Monat, der genaue Wert hängt am Eintrittsalter.
Passt zu: allen, die Testsieger-Leistung wollen, ohne einen Fragebogen zu ihren Zähnen auszufüllen.
2. DA Direkt Zahnschutz Premium Plus
DA Direkt Zahnschutz Premium Plus ist der schnellste Weg zu einem Vertrag mit der Bestnote 0,5 aus Finanztest 9/2026: Der Antrag ist online in ein paar Minuten gestellt, alles Weitere läuft über das Kundenportal. Wie die DFV verzichtet DA Direkt auf Gesundheitsfragen. Welche Anbieter das sonst noch tun, zeigt unser Vergleich der Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen.
Drei Stufen stehen zur Wahl:
- Komfort: 75 Prozent
- Premium: 90 Prozent
- Premium Plus: 100 Prozent inklusive Kieferorthopädie und 200 Euro Prophylaxe im Jahr, ab 16,90 Euro im Monat
Premium Plus erstattet im ersten Jahr bis zu 1.500 Euro, nach zwei Jahren zusammen 3.000, nach drei 4.500 und nach vier 6.000 Euro, ab dem fünften Jahr ohne Grenze. Kündigen können Sie monatlich, solange keine Leistung geflossen ist. Zahlt DA Direkt in den ersten zwei Jahren eine Rechnung, gilt eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Was die Staffel praktisch bedeutet, steht in unserem DA-Direkt-Test.
Vorteile
- Bestnote 0,5 in Finanztest 9/2026 für Zahnschutz Premium Plus
- Antrag online in wenigen Minuten, ohne Beratungstermin
- 100 Prozent für Zahnersatz inklusive Kieferorthopädie, keine Wartezeit
Nachteile
- Pro Jahr höchstens 1.500 Euro, und das vier Jahre lang. Eine große Sanierung gleich zu Beginn deckt das nicht
- Nach einer Leistung in den ersten zwei Jahren entfällt die monatliche Kündbarkeit
Beitrag: Premium Plus ab 16,90 Euro im Monat, der genaue Wert hängt an Tarifstufe und Eintrittsalter.
Passt zu: allen, die ohne Beratung und ohne Gesundheitsfragen schnell versichert sein wollen.
3. Münchener Verein ZahnGesund 100
Münchener Verein ZahnGesund 100 ist in vielen Altersgruppen der leistungsstärkste Tarif am Markt und holte in Finanztest 9/2026 erneut die Bestnote 0,5, nach Angaben des Versicherers der sechste Testsieg. FOCUS MONEY vergab in Ausgabe 34/2025 ein „sehr gut“. n-tv und DISQ wählten den Münchener Verein 2025 zum Versicherer des Jahres. Denselben Tarif können Sie auch über die Vertriebsmarke Maxcare abschließen, siehe Platz 5.
Vorteile
- 100 Prozent für Zahnersatz, Zahnbehandlung und professionelle Zahnreinigung
- Kieferorthopädie bis 5.000 Euro, ausdrücklich auch für Erwachsene
- Wer von einem anderen Anbieter wechselt, bekommt die Vorversicherungszeit angerechnet
- Bis zu 200 Euro Zuschuss für kosmetisches Bleaching
Nachteile
- Beitrag im oberen Marktdrittel
- Ohne Vorversicherung gilt eine Staffel: 1.500 Euro im ersten Jahr, 6.000 Euro in vier Jahren, erst ab dem fünften Jahr unbegrenzt
- Eine Gesundheitsfrage zu fehlenden Zähnen, Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten
Beitrag: rund 16,60 Euro monatlich mit 15 Jahren, etwa 37,90 Euro mit 35 Jahren. Schlankere ZahnGesund-Varianten starten bei 7,90 Euro.
Passt zu: Wechslern und Erwachsenen, die Kieferorthopädie mitversichern wollen.
4. Die Bayerische ZAHN Prestige
Die Bayerische ZAHN Prestige erstattet Zahnersatz zu 100 Prozent Ihrer echten Rechnung und trägt die Bestnote 0,5 aus Finanztest 07/2025, nach Angaben des Versicherers der achte Testsieg bei Stiftung Warentest. Viele Wettbewerber rechnen bloß den Kassenanteil hoch.
Implantate, Knochenaufbau und Funktionsdiagnostik sind eingeschlossen, ebenso Wurzel- und Parodontosebehandlungen. Für die Prophylaxe kommen bis zu 200 Euro im Jahr dazu. Wartezeiten kennt der Tarif keine, der Antrag kommt mit fünf Gesundheitsfragen aus. Auch Prestige staffelt: In den ersten Jahren ist die Gesamtsumme gedeckelt.
Vorteile
- 100 Prozent Erstattung in allen Leistungsbereichen, auch bei privatzahnärztlicher Versorgung
- Professionelle Zahnreinigung mit bis zu 200 Euro pro Jahr
- Kieferorthopädie in den Varianten Prestige und Komfort abgedeckt
Nachteile
- Anfängliche Summenstaffel begrenzt die Erstattung in den ersten Jahren
- Mindestvertragslaufzeit von bis zu 24 Monaten
Beitrag: richtet sich nach Eintrittsalter und Wohnort, in der Altersgruppe 21 bis 30 rund 19 Euro im Monat. Wer schlanker einsteigen möchte, findet mit ZAHN Komfort und ZAHN Smart zwei günstigere Varianten.
Passt zu: allen, die beim Zahnersatz keinen Eigenanteil riskieren wollen. Sind Ihre Zähne ohne Befund, lohnen sich die fünf Gesundheitsfragen: Prestige erstattet in allen Bereichen 100 Prozent. Mit Vorgeschichte beim Zahnarzt bleiben Sie bei der DFV.
5. Maxcare Zahnzusatzversicherung
Maxcare Exklusiv ist baugleich mit Münchener Verein ZahnGesund 100 auf Platz 3 und trägt damit dieselbe Bestnote 0,5 aus Finanztest 9/2026. Maxcare ist die Vertriebsmarke des Münchener Vereins, Antragsweg und Aktionen können sich unterscheiden. Zur Wahl stehen drei Stufen mit 75, 85 und 100 Prozent beim Zahnersatz, alle ohne Wartezeit und mit nur einer Gesundheitsfrage zu fehlenden Zähnen. Exklusiv erstattet im ersten Jahr bis zu 1.500 Euro, in den ersten vier Jahren bis zu 6.000 Euro, ab dem fünften Jahr unbegrenzt. Vergleichen Sie vor dem Abschluss beide Beiträge.
Vorteile
- Bis zu 100 Prozent Kostenübernahme, keine Wartezeit
- Ein Paket ohne Modulwahl, dadurch ein einfacher Abschluss
Nachteile
- Kein Leistungsvorteil gegenüber Platz 3, die Entscheidung läuft über den Beitrag
Beitrag: nur über den Rechner des Anbieters ermittelbar.
Passt zu: Preisbewussten, die trotzdem sofort Leistung wollen.
6. Barmenia Mehr Zahn 90
Barmenia Mehr Zahn 90 ist der solide Kompromiss, wenn Ihnen die 100-Prozent-Tarife zu teuer sind. Implantate, Kronen, Brücken und Inlays sind eingeschlossen, in den ersten vier Jahren sind die Leistungen auf 6.000 Euro begrenzt. Die Prophylaxe kommt erst mit dem Zusatzbaustein Mehr Zahnvorsorge Bonus oder Zahnvorsorge D dazu. Rechnen Sie ihn beim Beitragsvergleich mit ein.
Vorteile
- 90 Prozent für Zahnersatz inklusive Implantaten
- 100 Prozent für Zahnbehandlung, auch Wurzel- und Parodontosebehandlung
- Keine Wartezeit
Nachteile
- 90 statt 100 Prozent für Zahnersatz. Bei einem Implantat für 3.000 Euro bleiben 300 Euro bei Ihnen
- Prophylaxe nur über den Zusatzbaustein
Beitrag: über den Rechner des Anbieters.
Passt zu: allen, bei denen eher Füllungen oder Parodontosebehandlung anstehen, denn die zahlt der Tarif voll. Für ein absehbares Implantat nehmen Sie einen 100-Prozent-Tarif.
7. HanseMerkur Zahnzusatz Luxus (EZL)
HanseMerkur Zahnzusatz Luxus (EZL) ist der günstigste Weg zu Spitzenleistung, solange Kinder mit im Vertrag sind: Note 1,1 in Finanztest 9/2026 und, wie Komfort, keine Wartezeit. Von den vier Varianten nennt der Versicherer für Komfort (EZK) und Exklusiv (EZ+EZT) selbst die Noten 1,4 und 1,5.
Vorteile
- EZL erstattet 100 Prozent für Zahnersatz und Zahnbehandlung
- Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre zahlen im Schnitt unter 10 Euro monatlich
- Rechnungen lassen sich per ServiceApp einreichen, Barcode scannen genügt
Nachteile
- Kieferorthopädie ist in keinem der Erwachsenentarife enthalten
- 130 Euro Prophylaxe im Jahr, bei der Bayerischen und beim Münchener Verein sind es 200
Beitrag: hängt an Tarifvariante und Eintrittsalter.
Passt zu: Familien und allen, die sofort Leistungen brauchen.
8. Ottonova Zahnzusatzversicherung
Ottonova ist die Wahl für alle, die Papierkram hassen: Der digitale Versicherer aus München zahlt nach eigenen Angaben ab dem ersten Tag, Rechnungen schicken Sie als Foto durch die App. Der Spitzentarif Zahn 100 erstattet Zahnersatz und Zahnbehandlung voll, Franke & Bornberg vergab „FFF hervorragend“. Zahn 85 und Zahn 70 erstatten entsprechend weniger. Mehr dazu im Ottonova-Test.
Vorteile
- Komplette Abwicklung per App, inklusive Statusverfolgung
- Transparente Tarifstruktur ohne versteckte Bausteine
Nachteile
- Die Note 0,5 stammt aus Finanztest 06/2023, der ältesten Ausgabe in diesem Vergleich
- Alles läuft über die App. Wenn ein Heil- und Kostenplan strittig wird, fehlt der Ansprechpartner am Telefon
Beitrag: ab 8,80 Euro im Monat.
Passt zu: digital orientierten Versicherten, die schnell Schutz brauchen.
9. ARAG Dent100
ARAG Dent100 holt mit der Note 0,8 ein „sehr gut“ bei Stiftung Warentest und kostet meist weniger als die 0,5-Tarife.
Vorteile
- 100 Prozent für Zahnersatz inklusive Implantaten
- Zusätzliche Leistungen für Zahnbehandlung und Prophylaxe
Nachteile
- Testnote 0,8 statt 0,5, spürbar bei Inlays und Implantaten
Beitrag: über den Rechner des Anbieters.
Passt zu: allen, die gute Leistung ohne Premiumbeitrag suchen.
10. Ergo Zahnzusatzversicherung (DS75, DS90, DS100)
Die Ergo-Zahnzusatzversicherung erreicht die Note 0,6 (Finanztest 07/2025) nur in der Vollkombination aus DS75, DS90 und DS100 mit den Zusatzbausteinen DVB und DVE. Buchen Sie einen Baustein einzeln, haben Sie einen anderen Tarif. Dafür lassen sich Beitrag und Leistung fein austarieren. Welche Bausteine sich lohnen, zeigt unser Ergo-Test.
Vorteile
- Große Tarifauswahl, Leistungsniveau frei kombinierbar
- Keine Wartezeit
- Etablierter Versicherer mit dichtem Beraternetz
Nachteile
- Die unübersichtlichste Tarifstruktur im ganzen Vergleich
- Online landen Sie schnell bei einem Einzelbaustein wie DS75, der nicht der getestete Tarif ist
Beitrag: je nach Bausteinwahl, über den Rechner.
Passt zu: allen, die ihren Tarif selbst zusammenstellen wollen.
Nach welchen Kriterien haben wir bewertet?
Wir gewichten die Leistung für Zahnersatz mit 40 Prozent, Zahnbehandlung und Prophylaxe mit 25, die Vertragsbedingungen mit 20 und den Beitrag mit 15 Prozent. Nach dieser Gewichtung führt DFV ZahnSchutz Exklusiv 100. Grundlage sind die Bedingungen und Beitragstabellen der Anbieter sowie die unten genannten Testurteile.
- Leistung für Zahnersatz (40 Prozent): Kronen, Brücken, Prothesen und Implantate, inklusive Knochenaufbau und Laborkosten. Hier entstehen die höchsten Rechnungen.
- Leistung für Zahnbehandlung und Prophylaxe (25 Prozent): Wurzel- und Parodontosebehandlung, hochwertige Füllungen, professionelle Zahnreinigung.
- Vertragsbedingungen (20 Prozent): Wartezeit, Summenstaffel, Gesundheitsfragen, fehlende Zähne, Mindestlaufzeit, Anrechnung einer Vorversicherung.
- Beitrag und Preis-Leistung (15 Prozent): Monatsbeitrag in mehreren Altersgruppen, immer im Verhältnis zur tatsächlichen Erstattung.
Bei gleicher Note entscheidet zuerst, ob sie aus dem aktuellen Test (Finanztest 9/2026) stammt, dann die Gesundheitsfragen. Keiner der drei aktuellen 0,5-Tarife hat eine Wartezeit. DFV und DA Direkt fragen aber gar nicht nach Ihren Zähnen, während der Münchener Verein eine Frage zu fehlenden Zähnen stellt. Deshalb stehen DFV und DA Direkt vor ihm.
Die DFV liegt vor DA Direkt, weil sie im ersten Jahr bis zu 1.750 statt 1.500 Euro zahlt und nach eigenen Angaben elf Testsiege in Folge hat. Die Bayerische gehört nach reiner Leistung zur Spitze, ihre 0,5 stammt aber aus 07/2025. Zählt für Sie nur die Leistung, gehen Sie nach der Tabelle oben.
Nicht in die Bewertung fließen Servicequalität im Schadensfall, Portalbewertungen und Auszeichnungen ohne prüfbare Quelle ein.
Grenzen dieses Vergleichs
Zehn Anbieter decken einen Markt mit über 270 Tarifen nicht ab. Verbindlich ist immer die aktuelle Bedingungsfassung. Für Senioren und einzelne Situationen gibt es eigene Vergleiche:
- Zahnzusatzversicherung für Implantate
- für Zahnersatz wie Kronen und Brücken
- für die professionelle Zahnreinigung
- bei bereits fehlenden Zähnen
- wenn eine Behandlung schon angeraten ist
- für Veneers und Bleaching
- für Familien
- für Kieferorthopädie
- ab 50
Verwendete Quellen
- Stiftung Warentest, Finanztest 07/2025: Zahnzusatzversicherungen im Test, 285 Tarife
- Stiftung Warentest, Finanztest 9/2026: Zahnzusatzversicherungen im Test, 278 Tarife, veröffentlicht am 12.08.2026
- Münchener Verein, Pressemitteilung zum Testergebnis von ZahnGesund 100 in Finanztest 9/2026
- HanseMerkur, Übersicht der Testsiegel, Stand 12.08.2026
- Finanztip, Tarifvergleich Dezember 2025, Preisstand März 2026
- FOCUS MONEY 34/2025, Analyse des DFSI
- Franke & Bornberg, Leistungsrating Zahnzusatzversicherung
- GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, beschlossen am 10. Juli 2026; § 55 SGB V, BT-Drs. 21/7016
- Festzuschuss-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses, Fassung Mai 2026
- Verbraucherzentrale, Härtefallgrenzen Zahnersatz 2026 (§ 55 Abs. 2 und 3 SGB V)
- Tarif- und Versicherungsbedingungen der genannten Anbieter

Welche Zahnzusatzversicherung ist Testsieger bei Stiftung Warentest?
Testsieger bei Stiftung Warentest sind im aktuellen Test aus Finanztest 9/2026 vom 12. August 2026 unter anderem DFV ZahnSchutz Exklusiv 100, DA Direkt Zahnschutz Premium Plus und Münchener Verein ZahnGesund 100, alle mit der Bestnote 0,5. Als Testsieger gilt jeder Tarif mit der Bestnote 0,5 im jeweils aktuellen Test. Von 278 geprüften Tarifen bekamen 117 ein „sehr gut“, die Vorgängerausgabe 07/2025 umfasste 285 Tarife.
Gerechnet wird für einen 43-jährigen Modellkunden, gewichtet so:
- Regelversorgung 10 Prozent
- private Versorgung über die Kassenlösung hinaus 40 Prozent
- Inlays 10 Prozent
- Implantate 30 Prozent
- Leistungsbegrenzungen wie die Staffel 10 Prozent
Zahnbehandlungen wie Wurzel- oder Parodontosebehandlung, Kunststofffüllungen und die professionelle Zahnreinigung fließen nicht ein, obwohl dort viele Rechnungen entstehen. Seit 2021 verlieren Tarife mit Wartezeit 0,1 Punkte. Ein knapp schlechter benoteter Tarif kann inhaltlich also gleichwertig sein.
Wie stark die Staffel ein Urteil verschiebt, zeigt Advigon AZL: Bestnote 0,5 bei Stiftung Warentest, bei der WaizmannTabelle, die die Leistungsgrenzen der ersten Jahre durchrechnet, nur Platz 25. Maximal 1.000 Euro pro Versicherungsjahr, also 4.000 Euro in vier Jahren, stehen dort gegen einen angesetzten Behandlungskorb von 4.970 Euro. Diese Grenze steht in den Versicherungsbedingungen, meist unter „Leistungsbegrenzungen“.
Finanztip hat im Dezember 2025 die 125 Tarife mit „sehr gut“ zusätzlich gegen die Ratings von Franke & Bornberg geprüft und die Preise im März 2026 nachgezogen. Allein wegen der sinkenden Festzuschüsse rät Finanztip nicht automatisch zum Abschluss: Wer selten Zahnersatz braucht und mit der Regelversorgung leben kann, fährt mit einem Sparplan über 20 bis 40 Euro im Monat womöglich besser.
Weiterhelfen kann die Einteilung in drei Kundentypen. „Rundum sorglos“ steht für die volle Erstattung ohne Kompromisse, dort landen die Tarife mit 0,5. „Gut und günstig“ meint preiswerte Angebote mit Selbstbeteiligung, „Kasse genügt“ solche, die lediglich den Kassenzahnersatz aufpolstern.
Ab 2027 zahlt die Kasse weniger: der Festzuschuss sinkt um zehn Prozentpunkte
Ab dem 1. Januar 2027 zahlen Sie bei jeder Krone, Brücke und Prothese zehn Prozentpunkte mehr aus eigener Tasche. Beschlossen haben das Bundestag und Bundesrat am 10. Juli 2026 mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die Festzuschüsse liegen damit wieder auf dem Niveau von September 2020.
Die neuen Sätze richten sich weiterhin nach dem Bonusheft:
- ohne Bonusheft 50 statt bisher 60 Prozent
- nach fünf Jahren lückenloser Vorsorge 60 statt 70 Prozent
- nach zehn Jahren lückenloser Vorsorge 65 statt 75 Prozent
Der Festzuschuss ist der Betrag, den die gesetzliche Kasse für die Regelversorgung eines Befunds zahlt, also für die Kassenlösung, nie für Ihre tatsächliche Rechnung. Nehmen Sie statt der Brücke ein Implantat, zahlen Sie die Differenz ohnehin allein.
Was die Kürzung konkret kostet
Bei einer Brücke mit 2.100 Euro Regelversorgungskosten steigt der Eigenanteil um rund 210 Euro, bei einer Krone mit 800 Euro Regelversorgungskosten um etwa 80 Euro. Bei mehreren Kronen oder Brücken landet die Differenz schnell im vierstelligen Bereich. Diese Lücke schließt eine Zahnzusatzversicherung, indem sie den Kassenzuschuss auf 80 bis 100 Prozent der Rechnung aufstockt.
So sichern Sie sich den höheren Zuschuss noch
Lassen Sie Ihren Heil- und Kostenplan noch 2026 von der Krankenkasse genehmigen, dann behalten Sie die alten, höheren Sätze. Der Bestandsschutz steht in einem neuen Absatz 6 des § 55 SGB V, die Einzelheiten in der Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses (BT-Drs. 21/7016).
Die Bewilligung dauert je nach Kasse ein bis drei Wochen, im Dezember gern länger. Wer den Plan erst Mitte Dezember einreicht, kann die Frist reißen.
Behalten Sie außerdem im Blick:
- Eine bewilligte Kostenzusage verfällt nach sechs Monaten. Die Behandlung muss also zeitnah starten.
- Für Versicherte mit geringem Einkommen bleibt die Härtefallregelung unangetastet, die Kasse übernimmt die Regelversorgung weiterhin vollständig, sofern der Antrag vor Behandlungsbeginn bewilligt ist.
Die Härtefallgrenzen 2026 nach monatlichem Bruttoeinkommen:
- Alleinstehende: 1.582 Euro
- mit einem Angehörigen: 2.175,25 Euro
- je weiterem Angehörigen: 395,50 Euro mehr
- Bürgergeld, Grundsicherung oder BAföG: automatisch Härtefall
Liegen Sie knapp darüber, greift die gleitende Härtefallregelung.
Den alten Festzuschuss konservieren kann eine Zahnzusatzversicherung nicht, er kommt allein von der Kasse. Wer erst im Dezember einen Tarif mit Wartezeit unterschreibt, startet ins Jahr 2027 ohne vollen Schutz.
Was kostet Zahnersatz und was zahlen Sie selbst?
Eine Krone kostet 300 bis 1.600 Euro, ein Implantat mit Krone 2.200 bis 4.200 Euro. Die Kasse steuert rund 220 Euro bei, den Rest zahlen Sie. Material, Labor und Wohnort treiben den Preis stärker als die Behandlung, der Festzuschuss aber richtet sich nach dem Befund: Wer die Zirkonkrone statt der Metallkrone nimmt, bekommt keinen Cent mehr.
| Behandlung | Typische Gesamtkosten | Zuschuss der Kasse |
|---|---|---|
| Zahnkrone | 300 bis 1.600 € | rund 220 € pro Zahn |
| Brücke, dreigliedrig | 1.300 bis 2.500 € | rund 220 € pro Brückenglied |
| Implantat mit Krone | 2.200 bis 4.200 € | nur für den Kronenteil, rund 220 € |
| Teilprothese | 800 bis 1.200 € | rund 440 € |
| Vollprothese | 900 bis 1.600 € | rund 520 € |
| Inlay oder Veneer | 400 bis 1.000 € | kein Zuschuss |
| Professionelle Zahnreinigung | 80 bis 120 € je Sitzung | in der Regel kein Zuschuss |
Angaben ohne Gewähr, Festzuschüsse nach der G-BA-Richtlinie in der Fassung vom Mai 2026, die jährlich angepasst wird. Die verbindlichen Werte je Befund veröffentlicht die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, maßgeblich bleibt Ihr Heil- und Kostenplan.
Beim Implantat wird die Lücke am größten. Die Kasse bezuschusst nur die Suprakonstruktion, also die Krone obendrauf. Titanwurzel, Knochenaufbau und Operation, bei einer einzelnen Lücke 1.400 bis 3.000 Euro, bleiben bei Ihnen. Bei 75 Prozent Erstattung sind von 3.000 Euro noch 750 Euro offen.
Rechenbeispiel: ein Implantat mit der DFV im ersten und im fünften Jahr
Wann Sie ein Implantat einreichen, entscheidet bei der Staffel über rund 1.000 Euro. Angenommen, die Rechnung beträgt 3.000 Euro und die Kasse zahlt rund 220 Euro für die Krone:
- Offen nach der Kasse: 3.000 minus 220 = 2.780 Euro
- Im ersten Jahr zahlt DFV ZahnSchutz Exklusiv 100 höchstens 1.750 Euro. Bei Ihnen bleiben 2.780 minus 1.750 = 1.030 Euro.
- Ab dem 49. Monat gilt keine Summengrenze mehr. Die DFV übernimmt die vollen 2.780 Euro, bei Ihnen bleibt nichts.
Schon im zweiten Jahr reicht die Grenze von zusammen 3.500 Euro, sofern Sie vorher nichts eingereicht haben.
Unabhängig von jeder Versicherung haben Sie zwei Hebel in der Hand:
- Bonusheft lückenlos führen. Der Zuschuss steigt nach fünf und nach zehn Jahren regelmäßiger Vorsorge.
- Zweiten Heil- und Kostenplan einholen. Für gesetzlich Versicherte ist das kostenlos. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, sich Basisversorgung, mittlere und optimale Lösung getrennt aufstellen zu lassen.
Welcher Tarif passt zu Ihrer Situation?
Den passenden Tarif finden Sie am schnellsten über das, was bei Ihnen ansteht:
- Jung, gesunde Zähne: Junge Versicherte zahlen die Hälfte, ein schlankerer Tarif reicht meist. Ein höherer Selbstbehalt kann aufgehen, bei einer absehbaren Sanierung selten.
- Zahnersatz absichern: Wählen Sie DFV oder Die Bayerische. Gute Tarife erstatten Kronen, Brücken und Implantate zu 90 bis 100 Prozent. Unter 70 Prozent lohnt sich ein Tarif selten. Prüfen Sie, ob der Satz für die ganze Rechnung gilt oder nur für die Regelversorgung, und ob bis zum 5-fachen statt nur bis zum 3,5-fachen GOZ-Satz erstattet wird, denn Implantate liegen oft darüber.

- Bald Leistung nötig: Hier passt die DFV, sie zahlt ohne Wartezeit schon im ersten Jahr bis 1.750 Euro. Die Zahnstaffel ist die Höchstsumme, die ein Tarif in den ersten Versicherungsjahren insgesamt erstattet. Wechsler fragen nach der Anrechnung der Vorversicherung, beim Münchener Verein entfällt die Staffel dann teilweise.
- Lücken oder Vorbefunde: DFV oder DA Direkt, beide ohne Gesundheitsfragen. Nicht ersetzte Zähne sind bei vielen Anbietern ein Aufnahmehindernis, mehr unter Gesundheitsfragen und fehlende Zähne.
- Regelmäßige Zahnreinigung: Die Budgets reichen von 80 bis 200 Euro im Jahr, achten Sie auch auf die Grenze pro Sitzung.
- Kinder im Vertrag: Die Kasse zahlt Kieferorthopädie erst ab KIG 3. Die HanseMerkur ist für Kinder am günstigsten, der Münchener Verein zahlt bis 5.000 Euro Kieferorthopädie, auch für Invisalign bei Erwachsenen. Mehr zur Zahnzusatzversicherung für Kinder.
- Planung für Jahrzehnte: Tarife nach Art der Lebensversicherung bilden Alterungsrückstellungen und bleiben ruhiger, Tarife nach Art der Schadenversicherung starten günstiger und ziehen später an.
Welche Anbieter zahlen ohne Wartezeit?
Ab dem ersten Tag zahlen:
- DFV ZahnSchutz Exklusiv 100
- DA Direkt Zahnschutz Premium Plus
- Münchener Verein ZahnGesund 100
- Die Bayerische ZAHN Prestige
- HanseMerkur in Komfort und Luxus
- nach eigenen Angaben auch Ottonova, Maxcare, Barmenia und Ergo
Üblich sind sonst drei bis acht Monate Wartezeit. Die Staffel gilt trotzdem: Sie begrenzt die Höhe, die Wartezeit nur den Beginn. Weitere Tarife finden Sie in unserem Vergleich der Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit.

Laufende Behandlung: Wann ist es zu spät für eine Zahnzusatzversicherung?
Zu spät ist es für jede Behandlung, die Ihr Zahnarzt schon angeraten oder begonnen hat. Die zahlt kein Tarif, auch keiner ohne Gesundheitsfragen. Versichern lassen sich aber weiterhin die übrigen Zähne und alles, was künftig neu entsteht.
Ob es zu spät ist, hängt am Befund. Das Alter spielt dafür keine Rolle: Ein 65-Jähriger mit gesunden Zähnen bekommt einen guten Tarif, ein 30-Jähriger mit angeratenem Implantat für dieses Implantat nichts. Welche Tarife im Rentenalter noch aufnehmen, steht im Ratgeber für Zahnzusatzversicherungen ab 50.
Häufige Fragen zur Zahnzusatzversicherung
Welche Zahnzusatzversicherung empfiehlt die Stiftung Warentest?
Stiftung Warentest vergab im aktuellen Test (Finanztest 9/2026) die Bestnote 0,5 unter anderem an DFV ZahnSchutz Exklusiv 100, DA Direkt Zahnschutz Premium Plus und Münchener Verein ZahnGesund 100. Aus der Vorgängerausgabe 07/2025 trägt Die Bayerische ZAHN Prestige dieselbe Note.
Muss ich Gesundheitsfragen beantworten?
Ja, bei den meisten Anbietern. DFV ZahnSchutz Exklusiv 100 und DA Direkt Zahnschutz Premium Plus verzichten allerdings ganz darauf. Antworten Sie sonst vollständig, denn falsche Angaben erlauben dem Versicherer später die Anfechtung.
Werden fehlende Zähne mitversichert?
Häufig nicht: Fehlende, noch nicht ersetzte Zähne sind bei vielen Anbietern ein Aufnahmehindernis oder führen zu Ausschlüssen. Einige Tarife versichern eine begrenzte Zahl mit, meist bis zu drei.
Ist eine Zahnzusatzversicherung steuerlich absetzbar?
Ja, grundsätzlich ist eine Zahnzusatzversicherung als Sonderausgabe im Rahmen der Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen absetzbar. Bei Arbeitnehmern schöpfen Kranken- und Pflegeversicherung diese Beträge allerdings meist schon aus, dann bringt der Beitrag steuerlich nichts. Im Zweifel fragen Sie Ihren Steuerberater.
Wie lange bin ich an den Vertrag gebunden?
An eine Zahnzusatzversicherung sind Sie meist 13 bis 24 Monate gebunden, danach verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt meist drei Monate zum Ende der Laufzeit. Erhöht der Versicherer den Beitrag, haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Zahlt die Versicherung die professionelle Zahnreinigung?
Ja, gute Tarife übernehmen die professionelle Zahnreinigung ganz oder teilweise. Die DFV, Die Bayerische und der Münchener Verein erstatten bis zu 200 Euro pro Jahr, die HanseMerkur im Tarif Luxus zweimal jährlich bis zu 65 Euro.
Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für Kinder?
Ja, besonders früh: Kinder und Jugendliche zahlen sehr niedrige Beiträge, bei der HanseMerkur im Schnitt unter 10 Euro monatlich. Entscheidend ist die Kieferorthopädie, die die Kasse erst ab KIG 3 zahlt.
Steigt der Beitrag mit dem Alter?
Ja, bei Tarifen nach Art der Schadenversicherung mit jedem Wechsel in die nächste Altersgruppe, Tarife nach Art der Lebensversicherung bleiben dank Alterungsrückstellungen stabiler. Bei einigen Anbietern zählt zusätzlich die Postleitzahl.
Fazit: unsere Empfehlung
Dürften wir nur einen Tarif empfehlen, wäre es DFV ZahnSchutz Exklusiv 100: aktuelle Bestnote 0,5, keine Wartezeit und keine Gesundheitsfragen, ab 17,80 Euro im Monat. Einplanen sollten Sie nur die Staffel von 1.750 Euro im ersten Jahr. Wer den schnellsten Online-Antrag will, nimmt DA Direkt Zahnschutz Premium Plus mit derselben Note ab 16,90 Euro.
Für Wechsler ist Münchener Verein ZahnGesund 100 die richtige Wahl: ebenfalls die aktuelle 0,5, dazu die Anrechnung der Vorversicherung. Die Bayerische ZAHN Prestige erstattet 100 Prozent in allen Bereichen, HanseMerkur Zahnzusatz Luxus rechnet sich mit Kindern im Vertrag.
Die Grundlagen stehen in unserer Übersicht zur Zahnzusatzversicherung. Schließen Sie vor dem nächsten Zahnarzttermin ab, denn angeratene Behandlungen sind überall ausgeschlossen. Steht Zahnersatz an, reichen Sie den Heil- und Kostenplan noch 2026 bei der Kasse ein, damit die Bewilligung vor dem 1. Januar 2027 kommt.
