Das Wichtigste in Kürze
- Ein Vollschutz zahlt nicht nur Operationen, sondern auch Untersuchungen, Röntgen, Medikamente und Therapien beim gewöhnlichen Tierarztbesuch.
- Zwei Praxisbesuche ohne Operation können nach der Gebührenordnung für Tierärzte zusammen 506,42 Euro kosten, und ein reiner OP-Schutz erstattet davon nichts.
- Dafür kostet der Vollschutz mehr: Die Verbraucherzentrale schätzt ihn auf ungefähr das Dreifache eines reinen OP-Tarifs.
- Auch ein Vollschutz hat Grenzen, vor allem eine niedrigere Höchstsumme im ersten Vertragsjahr und mehrere Monate Wartezeit für bestimmte Erkrankungen.
- Für die meisten Hunde empfehlen wir Lassie: kein Jahreslimit im Maxi-Tarif, Physiotherapie auch ohne vorherige Operation und keine Kündigung nach Schäden.
Was zahlt der Vollschutz, was eine OP-Versicherung nicht zahlt?
Der Vollschutz zahlt neben Operationen auch die Behandlung ohne Eingriff: Untersuchungen, Laborwerte, Röntgen, CT und MRT, Medikamente, Physiotherapie und meist ein Budget für Vorsorge. Vollschutz, oft auch Krankenvollversicherung genannt, bezeichnet eine Hundekrankenversicherung, die ambulante und stationäre Heilbehandlungen erstattet und nicht nur die Operation selbst.
Diese Leistungen über die OP hinaus nennen die sechs Anbieter dieses Vergleichs auf ihren eigenen Seiten (Stand 19.10.2026):
| Anbieter | Diagnostik und Behandlung | Therapie und weitere Leistungen | Vorsorge im Jahr |
|---|---|---|---|
| Lassie | Behandlungen und Diagnostik, MRT und CT je nach Tarif | Physiotherapie bis 500 € (im Maxi auch ohne vorherige OP), Telemedizin | 35 / 100 / 140 € (Mini / Midi / Maxi) |
| Dalma | Heilbehandlung, Diagnostik, Medikamente | Physiotherapie auf Verordnung | bis 100 €, ab dem ersten Tag |
| DA Direkt | laut Produktseite nicht einzeln aufgeführt | Vor- und Nachbehandlung von Operationen, Physiotherapie, SOS-Budget, Fehlentwicklungen bis 2.500 € | Gesundheitsbudget, auch für Impfungen |
| Barkibu | Untersuchungen, Tests, CT und MRT, Medikamente | Physio-, Hydro- und Verhaltenstherapie, Akupunktur, angeborene und erbliche Krankheiten | 80 % bis 100 € |
| Cleos | Röntgen, EKG, MRT, CT, Medikamente | Physiotherapie bis 12 Wochen, Zahnbehandlung je nach Stufe | Zusatzbaustein bis 250 € |
| petolo | ambulante und stationäre Behandlung, Diagnostik, Arznei- und Verbandmittel | Physiotherapie, Zahnbehandlung bei Schmerzen | Gesundheitsbudget 80 bis 120 € |
Den Unterschied zwischen den sechs machen vor allem die Extras: Verhaltenstherapie sowie angeborene und erbliche Krankheiten führt nur Barkibu auf, DA Direkt zahlt für Fehlentwicklungen bis 2.500 Euro, und Physiotherapie ohne vorherige Operation sagt Lassie nur im Maxi-Tarif zu.
Wollen Sie nur die große Rechnung absichern und Routinebesuche selbst zahlen, reicht ein reiner OP-Schutz für Hunde. Er kostet weniger, lässt aber genau die Leistungen aus der Tabelle offen.
Hundekrankenversicherung mit Vollschutz: sechs Tarife im Vergleich
Die sechs Vollschutz-Tarife in diesem Vergleich lassen sich auf den Anbieterseiten Punkt für Punkt nachlesen. Lassie steht vorn, weil Maxi ohne Jahreslimit zahlt, Physiotherapie auch ohne vorherige OP übernimmt und der Anbieter nach Schäden nie kündigt. Dalma ist die Wahl, wenn Sie den Preis vor dem Abschluss sehen wollen. DA Direkt und petolo zahlen ab dem ersten Vertragstag, Barkibu schließt erbliche Krankheiten ein, und Cleos hat den niedrigsten veröffentlichten Einstiegspreis.
Lassie: Maxi ohne Jahreslimit
Im Maxi-Tarif zahlt Lassie ohne Jahreslimit, übernimmt Physiotherapie bis 500 Euro auch dann, wenn keine Operation vorausging, und gibt Ihnen 140 Euro Vorsorgebudget im Jahr. Dazu kommt eine Zusage, die bei einem Hund mit vielen Rechnungen schwerer wiegt als jeder Rabatt: Lassie kündigt nach Schäden nie, egal wie oft Sie einreichen.
An zweiter Stelle steht das Alter. Lassie nimmt Hunde ab der 8. Lebenswoche auf, eine Obergrenze gibt es nicht, und für einen Hund, der erst mit sieben oder zehn Jahren versichert werden soll, zählt genau das. Einen Monatsbeitrag zeigen die Tarifseiten nicht, deshalb steht Lassie hier wegen der Leistungen vorn.

Den Vollschutz gibt es in drei Stufen, Mini, Midi und Maxi, die Selbstbeteiligung legen Sie selbst fest (Werte in der Tabelle weiter unten). Den Mini-Tarif würden wir nicht als Vollschutz kaufen: Mit 1.000 Euro Jahreslimit wäre er nach dem Rechenbeispiel weiter unten mit zwei Praxisbesuchen schon zur Hälfte verbraucht.
Dalma: Vollschutz mit Preis auf der Anbieterseite
Dalma nennt für den Kranken-Tarif, den der Anbieter „Voll-Schutz“ nennt, einen Einstieg ab 15,99 Euro im Monat. Der reine OP-Tarif beginnt bei 7,99 Euro. Beides sind Listenpreise ab; für welchen Hund sie gelten, steht nicht dabei.
Den Kern des Tarifs stellen Sie selbst ein. Die Erstattung für Heilbehandlungen begrenzen Sie auf 3.000 Euro im Jahr oder lassen sie unbegrenzt, und den Erstattungssatz wählen Sie zwischen 80 und 100 Prozent. Operationen zahlt Dalma in jeder Variante ohne Jahreslimit.

Dalma ist unsere Wahl, wenn Sie einen jungen Hund versichern und den Preis vor dem Abschluss kennen wollen. Gehört Ihr Hund zu einer Rasse mit Hüft- oder Knieproblemen, lesen Sie vorher die besonderen Wartezeiten in der Tabelle weiter unten. Vorsorge erstattet Dalma bis 100 Euro im Jahr, und zwar ab dem ersten Tag.
DA Direkt: Leistung ab dem ersten Tag
DA Direkt verlangt keine Wartezeit, der Schutz gilt ab Vertragsbeginn. Den Vollschutz gibt es in den Stufen Komfort, Premium und Premium Plus, mit einem Erstattungssatz zwischen 60 und 100 Prozent. Nutzen Sie den Online-Tierarzt des Anbieters, steigt die Erstattung um 20 Prozent.
Einen Preis ab nennt DA Direkt nicht, nur Beispielhunde: Für Bruno, einen acht Monate alten Mischling, zeigt die Seite im Premium-Tarif 51,90 Euro im Monat.
Für Rassehunde zählt ein anderer Punkt mehr: Erbliche Fehlentwicklungen erstattet DA Direkt mit 60 bis 100 Prozent, bis 2.500 Euro je Fehlentwicklung.
Barkibu: erbliche Krankheiten eingeschlossen
Barkibu bietet für Hunde einen einzigen Krankenschutz statt mehrerer Stufen, ab 34 Euro im Monat. Der Tarif deckt ausdrücklich angeborene und erbliche Krankheiten, dazu CT und MRT, Medikamente und eine breite Therapieliste von Physio- über Hydro- bis Verhaltenstherapie und Akupunktur.
Barkibu erstattet bis zu 80 Prozent der Rechnung, regulär bis zum dreifachen GOT-Satz und im Notfall bis zum vierfachen. Aufnehmen lässt sich ein Hund, der älter als zwei Monate und jünger als elf Jahre ist.
Barkibu ist unsere Wahl für Rassehunde, bei denen eine erbliche Erkrankung absehbar ist, und für alle, die einen Tarif ohne Stufenwahl wollen. Von Vorsorgerechnungen übernimmt Barkibu 80 Prozent, gedeckelt bei 100 Euro jährlich.
Cleos: der niedrigste Einstieg in den Vollschutz
Cleos hat mit ab 12,50 Euro im Monat laut Anbieterseite (Stand Oktober 2026) den niedrigsten veröffentlichten Einstiegspreis in diesem Vergleich. Die drei Stufen heißen Basis, Rundum und Rundum Plus, ihre Jahreslimits liegen bei 5.000 Euro, 10.000 Euro und unbegrenzt.
Wir empfehlen Rundum statt Basis. Mit ab 13,75 Euro kostet die Stufe kaum mehr, rechnet aber bis zum vierfachen statt zum dreifachen GOT-Satz ab. Dazu kommen Zahnfüllungen bis 500 Euro und eine kürzere besondere Wartezeit.
Cleos kennt keine Altersgrenze bei der Aufnahme und keine Mindestlaufzeit. Vorsorge sichern Sie über einen Zusatzbaustein ab, der bis 250 Euro im Jahr erstattet.
petolo: feste Preise für Hunde unter neun Jahren
petolo bietet den Vollschutz für Hunde in den Stufen Komfort, Premium und Premium Plus ab 34,90, 47,90 und 60,90 Euro im Monat an. Der Schutz gilt ab Vertragsbeginn und umfasst ambulante und stationäre Behandlung, Diagnostik, Arznei- und Verbandmittel, Physiotherapie und Zahnbehandlung bei Schmerzen.
Im Komfort-Tarif erstattet petolo bis zu 80 Prozent, in den beiden höheren Stufen bis zu 100 Prozent. Stufennamen und Jahreslimits teilt petolo mit DA Direkt, der Unterschied liegt woanders: petolo nennt feste Preise je Stufe und versichert Hunde bis zum Tag vor dem 9. Geburtstag, DA Direkt zeigt nur Beispielhunde und erstattet 20 Prozent mehr, wenn Sie den Online-Tierarzt nutzen.
Lohnt sich der Aufpreis gegenüber dem OP-Schutz?
Für die meisten Hunde ja, denn schon ein einziger Praxisbesuch mit Blutbild und Ultraschall kostet mehr, als der Vollschutz bei Dalma laut Listenpreis im Jahr zusätzlich verlangt.
Das Rechenbeispiel nutzt nur Positionen aus der Gebührenordnung für Tierärzte, abgerechnet zum zweifachen Satz und mit 19 Prozent Mehrwertsteuer:
| Besuch | Leistungen (GOT-Ziffer) | Kosten brutto |
|---|---|---|
| Durchfall, der nicht abklingt | Allgemeine Untersuchung (16), Blutentnahme (627), großes Blutbild (618), Ultraschall (180) | 276,84 € |
| Lahmheit | Allgemeine Untersuchung (16), zwei Röntgenaufnahmen (166), Sedation (302) | 229,57 € |
| Zusammen | 506,42 € |
Ein reiner OP-Schutz erstattet von diesen 506,42 Euro nichts, weil keiner der beiden Besuche eine Operation war. Rechnet Ihre Praxis nur zum einfachen Satz ab, kosten dieselben zwei Besuche 253,21 Euro, und auch davon zahlt der OP-Schutz nichts.
Ein Vollschutz mit 100 Prozent Erstattung trägt die ganze Summe, einer mit 80 Prozent vier Fünftel davon. Medikamente kommen in beiden Fällen dazu, ihren Preis regelt die GOT nicht.
Dem steht der Aufpreis gegenüber. Dalmas Kranken-Tarif kostet aufs Jahr gerechnet 191,88 Euro, der OP-Tarif 95,88 Euro, ein Unterschied von 96,00 Euro. Beides sind Listenpreise ab und nicht Ihr Beitrag. Bei Dalma kostet der Vollschutz damit das Doppelte des OP-Tarifs, die Verbraucherzentrale nennt marktweit etwa das Dreifache.
Unser Schluss: Für einen jungen Hund, der kaum je krank ist, kann ein OP-Schutz genügen. Für alle anderen holt ein Vollschutz seinen Aufpreis schon mit einem solchen Besuch im Jahr wieder herein. Achten Sie dabei auf die Höchstsumme im ersten Jahr: Bei einem Limit von 500 Euro wäre sie nach diesen zwei Besuchen bei 100 Prozent Erstattung ganz, bei 80 Prozent zu vier Fünfteln ausgeschöpft.

Wo zahlt auch der Vollschutz nicht?
Auch ein Vollschutz zahlt nicht ab dem ersten Tag unbegrenzt: Mehrere Tarife deckeln die Erstattung im ersten Jahr, und für einzelne Diagnosen gelten Wartezeiten von bis zu 18 Monaten. Die Tabelle zeigt die Grenzen der sechs Tarife (Stand 19.10.2026, Angaben der Anbieterseiten):
| Anbieter | Höchstsumme pro Jahr | Wartezeit | Erstattung | GOT-Satz |
|---|---|---|---|---|
| Lassie | Mini 1.000 €; Midi in Jahr 1 und 2 laut Seite nicht beziffert, ab dem 3. Jahr unbegrenzt; Maxi unbegrenzt | 30 Tage; Unfall 2 Tage; 18 Monate für bestimmte Diagnosen | mind. 60 %, Selbstbeteiligung 0, 20 oder 40 % | bis 4-fach |
| Dalma | Heilbehandlung 3.000 € bis unbegrenzt wählbar; OP unbegrenzt | 30 Tage (OP 14 Tage); Unfall 2 Tage; Hüft- und Ellenbogendysplasie 12 Monate; Patellaluxation 18 Monate | 80 bis 100 % | bis 4-fach |
| DA Direkt | 1. Jahr 500 / 1.000 / 1.500 €, danach unbegrenzt | keine | 60 bis 100 %; Selbstbeteiligung 40 % oder 0 % | bis 4-fach |
| Barkibu | bis 80 % | 3-fach, im Notfall 4-fach | ||
| Cleos | 5.000 / 10.000 € / unbegrenzt | 30 Tage; bestimmte Erkrankungen 6 Monate (Basis 12 Monate) | bis 100 % | Basis 3-fach, sonst 4-fach |
| petolo | 1. Jahr 500 / 1.000 / 1.500 €, ab dem 2. Jahr unbegrenzt | keine | bis 80 / 100 / 100 % | bis 4-fach |
Für Barkibu nennt die Produktseite weder eine Höchstsumme noch eine Wartezeit; beides regeln die Versicherungsbedingungen.
Das erste Jahr ist das knappste
Im ersten Vertragsjahr erstatten DA Direkt und petolo je nach Stufe höchstens 500, 1.000 oder 1.500 Euro, erst danach fällt die Grenze weg. Bei Lassie betrifft eine Anlaufphase den Midi-Tarif, der erst ab dem dritten Jahr unbegrenzt zahlt.
Rechnen Sie einen Tarif deshalb mit der Höchstsumme des ersten Jahres durch, nicht mit der späteren. Kommt in diesen zwölf Monaten eine größere Abklärung, zählt nur diese Zahl.
Wartezeiten: ab wann der Schutz greift
Bei Lassie, Dalma und Cleos beträgt die allgemeine Wartezeit 30 Tage. DA Direkt und petolo verzichten ganz auf eine Wartezeit. Bei Lassie fällt sie weg, wenn das tierärztliche Gesundheitszeugnis Ihres Hundes nicht älter als 120 Tage ist oder er zuvor zwölf Monate lang versichert war.
Länger sind die besonderen Wartezeiten für einzelne Diagnosen. Dalma zahlt Hüft- und Ellenbogendysplasie erst nach 12 Monaten, eine Patellaluxation nach 18 Monaten. Versichern Sie einen Welpen einer Rasse mit bekannten Gelenkproblemen deshalb früh, damit diese Fristen abgelaufen sind, bevor die ersten Befunde kommen.
Erbkrankheiten und Vorerkrankungen
Bei erblich bedingten Krankheiten lohnt der genaue Blick in die Bedingungen. Barkibu schließt Krankheiten, die angeboren oder vererbt sind, in den Schutz ein. DA Direkt erstattet Fehlentwicklungen mit 60 bis 100 Prozent, aber höchstens bis 2.500 Euro je Fehlentwicklung.
Für Krankheiten, die schon vor Vertragsbeginn bestanden, gelten in jedem Tarif eigene Regeln. Lassen Sie sich vor dem Abschluss die Behandlungsunterlagen Ihres Hundes geben, beantworten Sie die Gesundheitsfragen vollständig und prüfen Sie, welche Befunde der Anbieter als Vorerkrankung wertet.
Vier Dinge, die Sie vor dem Abschluss prüfen sollten
Ob ein Tarif im Ernstfall so zahlt, wie die Leistungstabelle verspricht, entscheidet sich an vier Stellen in den Bedingungen und auf der Rechnung:
- Der GOT-Satz. Im Notdienst darf eine Praxis bis zum vierfachen Satz abrechnen, plus 50 Euro netto Notdienstgebühr, außerhalb davon über den dreifachen Satz nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung, wie das Merkblatt der Bundestierärztekammer erklärt. Ein Tarif, der bis zu dieser Obergrenze erstattet, deckt damit auch eine Rechnung aus dem Notdienst.
- Die Kündigung nach Schäden. Lassie kündigt nach Schäden nie, Barkibu nach eigener Aussage nicht bei hohen Rechnungen, Dalma verzichtet nach zwölf Monaten Vertragsdauer und Cleos nach Ablauf der besonderen Wartezeit. Für einen Hund mit absehbar vielen Behandlungen ist diese Zusage mehr wert als ein niedriger Einstiegspreis.
- Die Selbstbeteiligung. Sie senkt bei jeder Rechnung Ihre Erstattung. Wer keinen Eigenanteil tragen will, wählt die Stufe mit 0 Prozent oder gleich einen Tarif ohne Selbstbeteiligung.
- Die Rechnung. Bitten Sie die Praxis um eine Rechnung, die jede Leistung mit GOT-Ziffer und Satz ausweist. Daran sieht der Versicherer, ob der Satz in Ihrem Tarif liegt, und Sie sehen, warum eine Erstattung niedriger ausfällt. Rechnen Praxis und Versicherer per Direktabrechnung ab, müssen Sie nicht in Vorleistung gehen.
Häufige Fragen zur Hundekrankenversicherung mit Vollschutz
Was zahlt eine Hundekrankenversicherung mit Vollschutz?
Eine Hundekrankenversicherung mit Vollschutz zahlt Operationen und zusätzlich ambulante und stationäre Behandlungen, Diagnostik, Medikamente und je nach Tarif Physiotherapie und Vorsorge. Zwei Tierarztbesuche ohne Operation, mit Blutbild, Ultraschall und Röntgen, kosten nach der Gebührenordnung für Tierärzte zum zweifachen Satz 506,42 Euro. Diesen Betrag erstattet ein Vollschutz nach seinem Erstattungssatz, ein reiner OP-Schutz nicht.
Was kostet eine Hundekrankenversicherung mit Vollschutz?
Die niedrigsten veröffentlichten Einstiegspreise unter den hier verglichenen Tarifen liegen bei 12,50 Euro im Monat (Cleos) und 15,99 Euro (Dalma), Stand Oktober 2026. Ihr tatsächlicher Beitrag hängt von Ihrem Hund und der gewählten Stufe ab. Die Verbraucherzentrale beziffert einen Vollschutz im Januar 2025 auf ungefähr das Dreifache eines reinen OP-Tarifs.
Gibt es einen Testsieger der Stiftung Warentest für den Vollschutz?
Nein. Stiftung Warentest hat am 16.04.2025 insgesamt 121 Tarife für Hunde-OP-Versicherungen bewertet, Krankenvollversicherungen mit Vollschutz waren nicht Teil des Tests. Ein Testsieger-Siegel für einen Vollschutz-Tarif kann sich deshalb nicht auf diesen Test stützen.
Gibt es einen Vollschutz ohne Wartezeit?
Ja. DA Direkt und petolo verzichten auf eine Wartezeit, ihr Schutz gilt ab Vertragsbeginn. Bei Lassie entfallen die 30 Tage, sobald ein Gesundheitszeugnis aus den letzten 120 Tagen vorliegt oder Ihr Hund zwölf Monate vorversichert war.
Bis zu welchem Alter lässt sich ein Hund mit Vollschutz versichern?
Bei Lassie und Cleos gibt es keine Altersobergrenze für die Aufnahme. Barkibu nimmt Hunde auf, die jünger als elf Jahre sind, petolo bis zum Tag vor dem 9. Geburtstag. Für einen älteren Hund wird die Auswahl also schnell kleiner, und je später Sie abschließen, desto mehr Befunde liegen bereits vor.
