Bei kaum einer Katzenrasse hängt das Krankheitsrisiko so deutlich am Geschlecht wie beim Britisch Kurzhaar. In einer Reihenuntersuchung mit Herzultraschall hatten 20,0 Prozent der Kater eine hypertrophe Kardiomyopathie, bei den Kätzinnen waren es 2,3 Prozent. Stehen Sie vor einem Wurf und dürfen wählen, ist das eine praktisch verwertbare Zahl: Beim Kater lohnt sich der Blick auf das Herz deutlich früher.
Ein Gentest hilft bei dieser Rasse nicht weiter, weil es für sie keinen aussagekräftigen gibt. Für den Versicherungsschutz empfehlen wir Cleos, weil dort die Wartezeit auf rassebedingte Erkrankungen am kürzesten ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Beim Kater gehört der Herzultraschall früh in den Plan, bei der Kätzin später: 20,0 gegen 2,3 Prozent mit verdicktem Herzmuskel.
- Über alle 329 untersuchten Tiere hinweg lag der Anteil bei 8,5 Prozent, betroffen waren also überwiegend die Kater.
- Ein aussagekräftiger Gentest fehlt für diese Rasse, sichtbar wird ein Herzbefund nur im Ultraschall für 70 bis 180 Euro.
- Zystennieren gelten beim Britisch Kurzhaar als großes Thema, tatsächlich tragen nur 0,71 bis 0,99 Prozent die Anlage dafür.
- Unsere Empfehlung ist Cleos: 30 Tage Wartezeit, und der Britisch Kurzhaar steht namentlich im Leistungstext.
Der Britisch Kurzhaar im Steckbrief

- Typische Gewichte: Kater 7 bis 8 kg, Kätzinnen 4 bis 6 kg (Portalwerte, keine offizielle Norm)
- Lebenserwartung: 12 bis 18 Jahre
- Statur und Wesen: massiger Körperbau, ruhig und von sich aus bewegungsarm
- Zuchtgeschichte: historisch mit Persern verkreuzt, daher der Ruf als Zystennieren-Rasse
- Häufigste rassebedingte Erkrankung: hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), vor allem bei Katern
- Vorsorge: kein validierter Gentest, der Befund kommt allein aus dem Herzultraschall
Zwei Punkte aus diesem Steckbrief kosten später Geld. Der massige, von sich aus bewegungsarme Körperbau macht Übergewicht zum wahrscheinlichsten selbst verursachten Kostenfaktor dieser Rasse, und die Persergeschichte erklärt, warum bei ihr ständig von Zystennieren die Rede ist. Ausgerechnet dieses Risiko fällt beim Britisch Kurzhaar klein aus. Das Herzrisiko nicht.
Wie häufig ist eine Herzmuskelerkrankung beim Britisch Kurzhaar?
Beim Britisch Kurzhaar haben 20,0 Prozent der Kater einen positiven Herzbefund, bei den Kätzinnen sind es 2,3 Prozent. Die hypertrophe Kardiomyopathie dahinter ist eine Verdickung der linken Herzwand und die häufigste rassebedingte Erkrankung dieser Rasse.
Granström und Kollegen untersuchten 329 Britisch Kurzhaar per Herzultraschall und fanden bei 8,5 Prozent einen positiven Befund, bei weiteren 4,3 Prozent ein unklares Ergebnis, während 85,7 Prozent unauffällig blieben. Aufgeteilt nach Geschlecht sieht dasselbe Ergebnis so aus:
| Gruppe | untersucht | mit Herzbefund |
|---|---|---|
| Kater | 115 | 23 (20,0 %) |
| Kätzinnen | 214 | 5 (2,3 %) |
| alle Tiere | 329 | 28 (8,5 %) |
Ein Kater trägt damit ein fast neunmal höheres Risiko als eine Kätzin derselben Rasse. Dazu kommt ein zweiter Hinweis aus derselben Untersuchung: Bei 60,7 Prozent der positiven Tiere war die Erkrankung in der Familie bereits bekannt. Fragen Sie beim Züchter also nicht allgemein nach Gesundheit, sondern gezielt nach Herzbefunden von Vater, Mutter und Geschwistertieren aus früheren Würfen.
Kursierende Klinikzahlen liegen höher: Eine iranische Auswertung an einer Überweisungsklinik kam 2026 auf 45,0 Prozent. In eine Überweisungsklinik kommen aber nur Tiere, die schon auffällig sind, als Basisrate taugt der Wert nicht.
Erkennbar ist eine HCM bei dieser Rasse ausschließlich per Echokardiographie, denn ein validierter rassespezifischer Gentest existiert nicht und diskutierte Marker wie A74T, ALMS1 oder TNNT2 gelten als nicht ursächlich. Wie eine HCM verläuft und behandelt wird, steht im Ratgeber zu Katzenkrankheiten.
Was kostet ein Herzultraschall beim Britisch Kurzhaar?
Ein Herzultraschall kostet beim Britisch Kurzhaar 70 bis 180 Euro. Der Weg zum Befund ist damit kurz und bezahlbar.
- Allgemeine Untersuchung: 23,62 Euro zum einfachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte
- Herzultraschall: 70 bis 180 Euro, im Standardumfang 80 bis 150 Euro
- Ausführliche kardiologische Untersuchung: 150 bis 250 Euro
Die eigentlichen Kosten entstehen nach einem positiven Befund, in Form dauerhafter Medikation und jährlicher Kontrollen über die gesamte Lebenszeit. Ob Sie die erstattet bekommen, entscheidet sich an dem Tag, an dem Sie den Vertrag abschließen, nicht an dem, an dem die Rechnung kommt. Was ein Ultraschall je Gebührensatz kostet, haben wir in einer eigenen Kostenübersicht zum Ultraschall bei der Katze aufgeschlüsselt.
Britisch Kurzhaar Versicherung: unsere Tarifempfehlung
Bei einer Britisch Kurzhaar Versicherung zählt zweierlei: wie schnell ein Tarif nach Vertragsbeginn zahlt und ob er rassebedingte Erkrankungen schriftlich benennt. Nach diesen Kriterien haben wir elf Katzentarife gelesen. Cleos erfüllt beides, Dalma folgt für alle, die Jahresleistung und Erstattungssatz selbst bestimmen wollen, Agila für den günstigsten Einstieg.
Cleos: 30 Tage Wartezeit, dann kann der Ultraschall kommen
Cleos zahlt bei Krankheit nach 30 Tagen, bei einem Unfall sofort. Weil ein Herzbefund beim Britisch Kurzhaar nur im Ultraschall sichtbar wird und alles, was vor oder während der Wartezeit in der Akte landet, lebenslang draußen bleibt, entscheidet die Länge dieser Frist über den Wert des Vertrags. Der Vorsorgetermin passt damit in den zweiten Vertragsmonat und nicht ins zweite Vertragsjahr.
Unter den elf geprüften Tarifen nennt außerdem allein Cleos diese Rasse in den eigenen Leistungsbeschreibungen. Herzerkrankungen, Hüftgelenksdysplasie, Patellaluxation und das brachyzephale Syndrom bei kurzköpfigen Rassen wie Perser oder Britisch Kurzhaar gelten dort als vollständig mitversichert, ohne gesonderte Begrenzung.
Die drei Stufen unterscheiden sich an der Jahresleistung:
- Basis: ab 25,34 Euro im Monat, 3.000 Euro Jahresleistung
- Rundum: ab 27,29 Euro im Monat, 10.000 Euro Jahresleistung
- Rundum Plus: ab 29,24 Euro im Monat, keine Jahresgrenze
Über den Wert des Vertrags entscheidet bei dieser Rasse aber die Frist und nicht die Stufe.
Was sagen die Tarife zu erblichen Erkrankungen?
Von elf geprüften Katzentarifen liefert nur einer einen belastbaren Text zu rassebedingten Erkrankungen, und das ist Cleos. Die Kernfrage dieser Seite ist genau diese: ob ein Tarif rassebedingte Erkrankungen ausdrücklich im Leistungstext behandelt.
Dalma nennt in den eigenen Unterlagen weder HCM noch PKD, weder Rassekatze noch Gentest, sondern spricht allgemein von rassespezifischen Erkrankungen und erklärt das am Beispiel Hüft- und Ellbogendysplasie. Agila nennt ebenfalls keine Erkrankung dieser Rasse. Schlechte Tarife sind beide deswegen nicht, Sie müssen dort nur nachfragen, was bei Cleos schon geschrieben steht.
Die Wartezeiten der drei Tarife im Vergleich
| Anbieter | Wartezeit bei Krankheit | Wartezeit bei Unfall | Längere Fristen für einzelne Leistungen |
|---|---|---|---|
| Cleos | 30 Tage | entfällt | 6 Monate für bestimmte Operationen |
| Dalma | 30 Tage für Heilbehandlungen, 14 Tage für Operationen | 2 Tage | 12 Monate für rassespezifische Erkrankungen, 12 Monate für Zahnbehandlungen |
| Agila | ein Monat | Unfallfolgen werden schon vor Ablauf erstattet | keine gesonderte Frist genannt, rassespezifische Erkrankungen sind nach Ablauf der Wartezeit eingeschlossen |
An dieser Tabelle hängt die Empfehlung. Unsere Reihenfolge auf dieser Seite lautet Vertrag, Wartezeit, Ultraschall, und die mittlere Etappe dauert bei Cleos 30 Tage, bei Agila einen Monat und bei Dalma zwölf Monate, sofern eine HCM dort als rassespezifische Erkrankung gilt.
Was in dieser Zeit in die Akte kommt, bleibt lebenslang draußen, und deshalb ist die Fristenlänge bei dieser Rasse kein Detail, sondern das entscheidende Kriterium. Dalma nennt HCM in den eigenen Unterlagen nicht, lassen Sie sich vor der Unterschrift also genau das schriftlich geben: ob die 12 Monate für eine Herzerkrankung gelten.
Und auch bei Cleos und Agila gehört die Frage nach einer längeren Frist für Herzerkrankungen auf die Liste, denn Cleos führt zusätzlich sechs Monate für bestimmte Operationen auf, ohne sie einzeln zu benennen.

Die Teilgrenze je Erkrankung
Der Punkt, an dem die meisten Interessenten nicht nachfragen, ist die Teilgrenze. „Erbliche Erkrankungen sind mitversichert“ heißt nicht, dass sie unbegrenzt mitversichert sind: Zwei der größeren Anbieter im deutschen Katzenmarkt deckeln Fehlentwicklungen unabhängig voneinander bei 2.500 Euro je Erkrankung. Für eine einmalige Operation reicht das, für eine über Jahre behandelte Herzerkrankung nicht. Lassen Sie sich die Teilgrenze je Erkrankung deshalb schriftlich geben, bevor Sie eine Britisch Kurzhaar Versicherung unterschreiben.
Zwei weitere Tarife: freier Zuschnitt und günstiger Einstieg
Dalma und Agila gehören trotzdem auf diese Seite, jeder aus einem sehr konkreten Grund, und bei Dalma hat dieser Grund einen Preis.
Dalma: freier Zuschnitt gegen ein Jahr Wartezeit
Dalma arbeitet ohne feste Tarifstufen, Sie stellen den Schutz selbst zusammen:
- Jahresleistung: von 500 Euro bis unbegrenzt
- Erstattungssatz je Rechnung: 60, 70, 80, 90 oder 100 Prozent
- Vorsorgebudget: bis 100 Euro
- Beitrag: Vollschutz 15,99 Euro im Monat, reiner Operationsschutz 7,99 Euro
- Aufnahmealter: zwischen zwei Monaten und dem neunten Geburtstag
- Auszahlung: binnen 48 Stunden
- Kündigung nach einem Schadensfall: ab dem zwölften Monat nicht mehr
Der Preis dafür steht in der Tabelle oben: 12 Monate für rassespezifische Erkrankungen. Ordnet Dalma eine HCM dort ein, rutscht der Vorsorge-Ultraschall ins zweite Vertragsjahr, und genau deshalb steht dieser Tarif hier auf Platz zwei. Immerhin läuft die Frist nur ein einziges Mal an, während der Vertrag bei einer Lebenserwartung von 12 bis 18 Jahren weit darüber hinaus tragen soll.
Wer eine Kätzin versichert, den Ultraschall ohnehin später plant oder Wert darauf legt, Jahresleistung und Erstattungssatz selbst zu bestimmen und nach der ersten großen Rechnung nicht gekündigt zu werden, fährt mit Dalma gut. Fragen Sie nur vorher schriftlich nach, ob die 12 Monate für eine Herzerkrankung gelten.
Agila: gleicher Preis für jede Rasse
Agila verlangt für jede Rasse denselben Beitrag, und bei einem Tier mit dokumentiertem Herzrisiko ist das ein echtes Argument. Der Operationskostenschutz beginnt bei 7,43 Euro im Monat, der Tierkrankenschutz bei 14,10 Euro, das ist der günstigste Einstieg auf dieser Seite.
- Wartezeit: ein Monat, Unfallfolgen werden schon vor Ablauf erstattet
- Selbstbeteiligung: im Flex-Tarif selbst einstellbar
- Rassespezifische Erkrankungen: nach Ablauf der Wartezeit eingeschlossen
- Bereits bestehende Erkrankung: keine automatische Ablehnung, sie wird geprüft, die Behandlung dieser Erkrankung selbst bleibt danach aber ausgeschlossen
Lassen Sie sich für den konkreten Fall HCM trotzdem bestätigen, wie der Tarif damit umgeht.
Zystennieren sind das kleinere Problem, das Gewicht das größere
Die Trägerfrequenz für die polyzystische Nierenerkrankung (PKD) lag beim Britisch Kurzhaar 2019 bei 0,99 Prozent und 2022 bei 0,71 Prozent. Das ist der niedrigste Wert unter acht untersuchten Rassen, der Vergleich reichte bis 14,07 Prozent und wurde von der Himalaya-Katze angeführt. Kaum ein Rasseporträt lässt die Erkrankung bei dieser Rasse trotzdem aus, meist mit Verweis auf die Persergeschichte im Steckbrief. Die Zahlen tragen das nicht.
PKD ist bei dieser Rasse damit ein Randthema und kein Grund, ein Kitten zu meiden. Wollen Sie es trotzdem abklären lassen, ist der Nieren-Ultraschall die bessere Wahl: Der Gentest hat sich in der Zucht als wenig aussagekräftig erwiesen, weshalb ein Teil der Züchter inzwischen sonografisch untersucht. Für den Nieren-Ultraschall rechnen Sie mit 70 bis 250 Euro, dem allgemeinen Rahmen bildgebender Diagnostik bei der Katze.

Beim Gewicht liegt der Hebel dagegen bei Ihnen. Ruhig, bewegungsarm und massig gebaut zu sein ist bei dieser Rasse Standard, und mit jedem Kilo darüber kommen Gelenkbeschwerden und Probleme der unteren Harnwege. Stellen Sie Ihr Tier deshalb einmal im Monat auf die Waage und vergleichen Sie mit den Spannen aus dem Steckbrief, 7 bis 8 Kilo beim Kater und 4 bis 6 bei der Kätzin. Reagieren Sie über die Futtermenge, solange die Kurve nach oben zeigt, und nicht erst beim ersten Gelenkbefund.
Der letzte Punkt betrifft nur extrem kurzköpfig gezüchtete Linien: Je flacher der Schädel, desto eher treten Atem- und Augenprobleme auf. Unser Rat: Fragen Sie vor der Unterschrift ausdrücklich, ob Operationen am brachyzephalen Syndrom eingeschlossen sind. Mindestens ein Anbieter im deutschen Katzenmarkt schließt genau diese Eingriffe aus, und bei einem Tier mit sehr flachem Gesicht ist das der Unterschied zwischen einer erstatteten und einer selbst getragenen Operation.
Beim Kater lohnt der Vertrag vor dem ersten Ultraschall
Bei einem Kater dieser Rasse ist die Reihenfolge wichtiger als bei fast jeder anderen Katze. Der Stichtag ist der Vertragsbeginn, und die Wartezeit rechnet noch dazu: Alles, was bis dahin in der Akte landet, bleibt draußen, angeborene Erkrankungen, Fehlentwicklungen und Vorerkrankungen jeweils samt Folgen. Entscheidend ist der Eintrag und nicht der Gesundheitszustand, und ein aus Vorsorge erhobener Befund am symptomfreien Tier zählt genauso.
Bei einer Befundrate von 20,0 Prozent unter Katern ist die Wahrscheinlichkeit real, dass genau das passiert. Die Reihenfolge lautet deshalb: Vertrag, Wartezeit, Ultraschall. Wie lang die mittlere Etappe dauert, entscheidet über den Termin, und mit 30 Tagen bei Krankheit ist sie bei unserer Empfehlung Cleos am kürzesten. Bei einer Kätzin ist der Druck kleiner, die Reihenfolge bleibt dieselbe. Welche Spielräume bei einer schon dokumentierten Diagnose bleiben, klärt unser Beitrag zur Katzenversicherung mit Vorerkrankung.
Ein Missverständnis gehört hier noch ausgeräumt. Was nach einem positiven Herzbefund folgt, sind Kontrollen und Medikamente über Jahre, also Heilbehandlungen. Eine reine OP-Versicherung für die Katze zahlt genau diesen Teil nicht und ist bei einer Herzdiagnose deshalb das falsche Produkt, so günstig sie aussieht. Wenn das Budget knapp ist, nehmen Sie lieber einen Vollschutz mit mittlerer Jahresleistung als einen OP-Tarif zum halben Preis.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bevor Sie über Kontrollintervalle oder eine Behandlung entscheiden, sollte eine kardiologisch erfahrene Praxis den Herzbefund Ihres Britisch Kurzhaar beurteilen.
Häufig gestellte Fragen zur Britisch Kurzhaar Versicherung
Sind Kater beim Britisch Kurzhaar wirklich häufiger herzkrank als Kätzinnen?
Ja, und der Unterschied ist groß. In der Untersuchung mit 329 herzgeschallten Tieren hatten 20,0 Prozent der Kater einen positiven Herzbefund, aber nur 2,3 Prozent der Kätzinnen; über alle Tiere gerechnet waren es 8,5 Prozent. Praktisch bedeutet das: Bei einem Kater gehört die kardiologische Kontrolle früh in den Plan, bei einer Kätzin darf sie später kommen.
Was kostet eine Britisch Kurzhaar Versicherung im Monat?
Die drei Anbieter dieser Seite starten bei 7,43 Euro (Agila, Operationskostenschutz), 7,99 Euro (Dalma, Operationsschutz), 14,10 Euro (Agila, Tierkrankenschutz), 15,99 Euro (Dalma, Vollschutz) und 25,34 Euro (Cleos Basis). Unsere Empfehlung Cleos ist damit der teuerste Einstieg auf dieser Seite, und dafür bekommen Sie 30 Tage Wartezeit und die namentliche Nennung der Rasse im Leistungstext. Das Vergleichsportal pfoten-ratgeber.de setzt für zwei- bis vierjährige Britisch Kurzhaar 22 bis 40 Euro im Monat an. Ob die Rasse den Beitrag überhaupt beeinflusst, hängt am Anbieter: Agila verlangt für jede Rasse denselben Preis, andere führen sie ausdrücklich als Preisfaktor auf, wie wir auf der Seite zur Europäisch Kurzhaar zeigen.
Gibt es einen Gentest auf HCM beim Britisch Kurzhaar?
Nein, keinen validierten. Für andere Rassen sind Mutationen bekannt und testbar, für den Britisch Kurzhaar wurden Kandidaten wie A74T, ALMS1 und TNNT2 untersucht, ohne dass sich einer als Ursache bestätigt hat. Die Untersuchung der Wahl ist deshalb die Echokardiographie, und die zeigt anders als ein Gentest auch, wie das Herz heute arbeitet.
Ist der Britisch Kurzhaar besonders anfällig für Zystennieren?
Nein, das ist ein Missverständnis, das sich hartnäckig hält. Die Trägerfrequenz für die polyzystische Nierenerkrankung lag beim Britisch Kurzhaar 2019 bei 0,99 Prozent und 2022 bei 0,71 Prozent, der niedrigste Wert unter acht untersuchten Rassen. Planen Sie das Geld für die Herzdiagnostik ein und nicht für einen PKD-Gentest.
Bis zu welchem Alter kann ich meinen Britisch Kurzhaar versichern?
Cleos setzt beim Eintritt keine Altersobergrenze, Dalma nimmt Katzen zwischen zwei Monaten und dem neunten Geburtstag auf. Die Altersgrenze ist damit der Punkt, an dem sich die Tarife dieser Seite am deutlichsten unterscheiden. Ist Ihr Tier älter, bleibt der Markt offen, wird aber kleiner. Was ein Vollschutz gegenüber einem reinen Operationsschutz zusätzlich leistet, steht in unserem Überblick zur Katzenkrankenversicherung.
