Feier mit Polit-Prominenz4.000 neue Lehrer für NRW – Referendare werden in Lüdenscheid vereidigt
Angehende Lehrer sind am Mittwoch (21.10.) in Lüdenscheid (Märkischer Kreis) vereidigt worden. Mit dabei waren auch NRW-Ministerpräsident Wüst und Landesschulministerin Feller (beide CDU). Landesweit gibt es 2026 fast 4.000 Anwärter. So viele wie lange nicht mehr. Aber ist das genug, um das fehlende Personal an Schulen auszugleichen?
Nachwuchs-Rekord
Feierliche Stimmung im Sauerland. Das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) verwandelte die historische Lüdenscheider Schützenhalle in ein XXL-Lehrerzimmer. Rund 200 angehende Pädagogen wurden dort vereidigt. Insgesamt starten in NRW am 01. November etwa 4.000 Lehramtsanwärter in den Vorbereitungsdienst. So viele waren es laut NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) noch nie. Der Landesvater sieht die Entwicklung positiv und betont, dass die Landesregierung in 2027 mehr als 44 Milliarden Euro für Bildung ausgeben will, damit es bei diesem Erfolg bleibt.
SPD sieht noch Luft nach oben
Für die Opposition ist das Ganze aber noch lange keine Erfolgsbilanz. Laut NRW-SPD sind immer noch 8.000 Stellen unbesetzt. Das sei mehr als zu Beginn der schwarz-grünen Landesregierung. Der Job müsse attraktiver gestaltet werden, zum Beispiel durch kleinere Klassen oder mehr Unterstützung im Referendariat und im Studium. Unter anderem daran will das NRW-Schulministerium von Dorothee Feller arbeiten. Auch durch einen aktiven bundesweiten Austausch mit Wissenschaftsministern. Damit der Weg von der Schulbank ans Lehrerpult in Zukunft leichter wird - und ihn noch mehr Menschen gehen wollen.

































