Legt Verdi den Handel lahm?Warnstreik bei Edeka, Rewe & Co.: Das bedeutet das heute für euren Einkauf

Erleichterung vor der Supermarkttür!
Die Gewerkschaft Verdi bestreikt am Freitag (15. Mai) bundesweit Betriebe – darunter auch Filialen von Supermärkten und Discountern. Was bedeutet das für Verbraucherinnen und Verbraucher?
Branchenverbände können entwarnen
Kunden müssen wegen der Warnstreiks im Handel nach Einschätzung des Branchenverbandes HDE nicht mit größeren Einschränkungen beim Einkaufen rechnen. „Uns liegen bislang keine Erkenntnisse etwa zu Ladenschließungen oder Ähnlichem bundesweit vor, sodass es heute zu keinen Beeinträchtigungen für die Kunden im Einzelhandel kommen wird”, sagt HDE-Tarifgeschäftsführer Steven Haarke.
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Keine spürbaren Auswirkungen erwartet auch der Lebensmittelhandel. Supermärkte und Discounter seien normal geöffnet, sagt Hauptgeschäftsführer Philipp Hennerkes vom Branchenverband BVLH. Die Versorgung sei gewährleistet.
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In mehreren Städten finden Kundgebungen statt.
In den laufenden Tarifverhandlungen im Handel hat Verdi für diesen Freitag zu Warnstreiks aufgerufen. Laut Gewerkschaft beteiligen sich mehr als 5.000 Beschäftigte aus Einzel-, Groß- und Außenhandel. Bestreikt werden nach Angaben einer Verdi-Sprecherin mehr als 200 Betriebe, darunter Filialen von Edeka, Rewe, Kaufland, Penny, Douglas, Zara, H&M, Metro und Ikea. In Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart und Dortmund finden zudem Streikkundgebungen statt.
Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn
In Hamburg und Nordrhein-Westfalen hatte die Arbeitgeberseite in dieser Woche erste Tarifangebote für den Einzelhandel vorgelegt. Die Gewerkschaft wies sie zurück. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer sprach von „vergifteten Angeboten”, die nicht einmal die Inflation ausgleichen würden. Die Arbeitgeber bieten von November an eine Erhöhung um 2 Prozent und ab August 2027 um weitere 1,5 Prozent. Verdi fordert 7 Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro. (anr)
Verwendete Quelle: dpa

































