„Offenbar gezielt auf diese Frau zugegangen...”Polizei veröffentlicht grausame Details zum Hamburger U-Bahn-Mord

Warum hat ein 25-Jähriger eine junge Frau mit in den Tod gerissen?
Im Hamburger U-Bahn-Mord geben die Ermittler neue Erkenntnisse bekannt. Nach ersten Auswertungen der Video-Aufnahmen, weiß die Hamburger Polizei mittlerweile mehr darüber, wie die schockierende Tat abgelaufen ist. Klar ist: Der Mann war polizeibekannt.

18-Jährige stand ohne Begleitung am Bahngleis

Nach ersten Erkenntnissen der Hamburger Polizei stand die Frau alleine am Gleisbett des U-Bahnhofs Wandsbek, als sich ihr der Mann plötzlich genähert habe. Im RTL-Interview sagt Polizeisprecher Florian Abbenseth: „Offenbar [ist er] gezielt auf diese Frau zugegangen, hat sie umklammert und dann die Frau mit sich vor die Bahn gerissen”. Beide erleiden schwerste Verletzungen und erliegen diesen noch vor Ort.

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Die Polizei ermittelt in einem Tötungsdelikt.
Die Polizei ermittelt in einem Tötungsdelikt.
RTL

Warum der Mann aus dem Südsudan die ihm offenbar unbekannte Frau mit iranischer Staatsbürgerschaft, so grausam aus dem Leben gerissen hat, ist bislang unklar: „Zum Motiv des Täters können wir überhaupt noch keine Angaben machen”, sagt Polizeisprecher Florian Abbenseth im RTL-Interview. Eine Obduktion des Mannes soll Klarheit darüber schaffen, ob er während der Tat alkoholisiert war oder unter Drogeneinfluss stand.

Mittlerweile steht außerdem fest: Der Mann aus dem Südsudan war polizeibekannt. Die Staatsanwaltschaft bestätigt der dpa, dass der 25-Jährige bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten war. Mehr könne sie dazu derzeit nicht sagen, fügt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft hinzu.

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Polizei ermittelt in einem Tötungsdelikt

Die 18 Jahre alte Frau und der 25 Jahre alte Mann kannten sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht.

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Der Mann habe gegen 22 Uhr abseits von der jungen Frau auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Wandsbek gestanden. Kurz darauf sei er auf diese zugegangen, habe sie ergriffen und mit ins Gleisbett gezerrt.

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Nach dem tödlichen Vorfall waren in der Nacht Rettungskräfte und Polizeibeamte in und vor der Station im Einsatz. Polizisten hatten die Eingänge abgesichert, um zu verhindern, dass Unbefugte die Station betreten. Zeugen wurden laut Polizei von Seelsorgern betreut.

Verwendete Quellen: dpa, eigene RTL-Recherche, Polizei Hamburg

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