Großer PolizeieinsatzMutter löst Bombendrohung an Schule ihrer Tochter aus

Crystal Royster
Crystal Royster muss nach einer Bombendrohung zwei Wochen in Haft
Macomb County Prosectur

Große Dummheit, kleine Strafe.
Nach einer Bombendrohung gegen die Schule ihrer Tochter ist eine Mutter in den USA glimpflich davongekommen. Crystal Royster muss nur zwei Wochen in Haft. Zudem wurden der Frau aus Detroit 18 Monate zur Bewährung aufgebrummt.

Kranke Tochter darf nicht Theater spielen, da flippt die Mutter aus

Wie die New York Post berichtet, hätte die 42-Jährige eine Höchststrafe von vier Jahren Haft gedroht. Royster hatte sich schuldig bekannt, im vergangenen Jahr einen Bombenalarm an der Schule ihrer Tochter ausgelöst haben. Die Frau hatte sich geärgert, weil ihre Tochter wegen einer Krankheit nicht an einer Theateraufführung teilnehmen durfte.

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Kurzerhand drohte sie der Staatsanwaltschaft von Macomb County im US-Bundesstaat Michigan zufolge bei zwei Anrufen mit einer Bombe. Die gab es zwar nicht, doch Schule und Polizei nahmen die Drohung ernst und lösten Alarm aus. Einsatzkräfte rückten aus, mehr als 700 Schüler, Eltern und Angestellte der Schule wurden evakuiert. Anschließend wurde das Gebäude von Spezialisten durchsucht. Eine Bombe wurde nicht gefunden.

Mutter muss Kurs zur Impulskontrolle machen

Jetzt fiel das Urteil, das durch einen Deal zwischen der Angeklagten und der Staatsanwaltschaft zustande kam. Zusätzlich zu ihrer Haft wurde Royster auch dazu verpflichtet, einen Kurs zur Impulskontrolle zu absolvieren und zukünftig die Schule zu benachrichtigen, sobald sie vorhat, das Schulgelände zu betreten, berichtet das Portal law&crime.

Verwendete Quellen: New York Post; lawandcrime.com; Macomb County Prosecutor