Autsch, das sieht schmerzhaft aus!
Der französische Präsident Emmanuel Macron sieht bei seiner Neujahrsansprache in Istres in Südfrankreich etwas demoliert aus. Bei seiner Ankunft versteckt der 48-Jährige das blutunterlaufene Auge noch hinter einer Sonnenbrille, dann erklärt er mit etwas Humor, was hinter dem kleinen Schönheitsfehler steckt:
„Bitte entschuldigen Sie die unästhetische Qualität meines Auges. Es handelt sich um etwas völlig Unbedeutendes. Sie können es als unfreiwilligen Verweis auf „Eye of the tiger“ im neuen Jahr betrachten, und für diejenigen, die es verstehen, zeigt es Entschlossenheit. Es ist voll und ganz präsent.“
„Eye of the tiger" ist der fast schon legendäre Titelsong des Box-Films Rocky 3 und steht für Kampfgeist und Durchhaltevermögen. Genau das will Macron 2026 offenbar verkörpern:
„Schauen wir uns die Welt an, in der wir leben. Die Rückkehr destabilisierender Mächte. Russland auf europäischem Boden. Die Destabilisierung durch mehrere regionale Mächte. Ich könnte den Iran und viele andere nennen. All dies erfordert, dass wir unser Modell weiter stärken, unsere Unabhängigkeit in allen operativen Komponenten festigen und unsere Strategie weiter vorantreiben.“
Dann hoffen wir mal, dass Macrons Auge bald wieder gesund ist - und der Präsident bei all seinen Plänen für das Jahr den Durchblick behält.
Verwendete Quellen: APTN, Picture Alliance, Imago SP