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Bombendrohung

Bei einer Bombendrohung werden Zivilisten durch eine tatsächlich oder angeblich platzierte Bombe an einem meist öffentlichen Gebäude bedroht.

Bombendrohung picture alliance / dpa

Eine Bombendrohung ist die Ankündigung eines Bombenanschlags einer oder mehrerer Personen. Der Täter meldet sich dabei entweder persönlich bei der Polizei mit der Behauptung, er habe eine Bombe versteckt, oder lässt diese Information jemanden aus seinem Umfeld wissen. Ob eine Bombendrohung ernst zu nehmen ist oder ob es sich dabei um einen schlechten Scherz handelt, müssen Polizei und Sicherheitskräfte oft in wenigen Minuten entscheiden und daraufhin sofort die notwendigen Maßnahmen einleiten.

Oftmals richtet sich die Drohung gegen ein öffentliches oder nicht-öffentliches Gebäude. In der Regel werden Orte gewählt, die stark von Menschen frequentiert werden wie Bahnhöfe, Flughäfen oder Festsäle. Die Motive des Täters können dabei recht unterschiedlich sein. Häufig steckt allerdings eine politische Motivation dahinter. Der Täter kann so als Einzelperson drohen oder Repräsentant einer terroristischen Organisation sein. Es drohen auch psychisch labile Täter, die unter persönlichem, privaten Druck leiden – möglicherweise nach einem familiären oder beruflichen Verlust. Bei Bombendrohungen handelt es sich häufig um einen Falschalarm. Sicherheitsmaßnahmen der Behörden werden zumeist trotzdem getroffen. Strafrechtlich werden die Täter wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verfolgt. Sie lösen bei der Bevölkerung Angst bis hin zur Panik aus.

Im Ernstfall ist eine Evakuierung innerhalb kurzer Zeit notwendig, ohne jedoch die Bevölkerung zu sehr zu verunsichern, damit es zu keiner Massenpanik kommt.

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