DAS löste Bombenalarm ausFlieger muss in Barcelona notlanden – Grund ist überraschend banal

Ein Mann erleidet einen medizinischen Notfall auf seinem Flug von Istanbul nach San Francisco. Noch während der Reise stirbt er. Was dann passiert, ist den Behörden ein absolutes Rätsel. Denn seine Leiche verschwindet und niemand weiß offenbar, wo sie abgeblieben ist.
Ein Hotspot löste Panik aus. (Symbol)
IMAGO/Andre Lenthe

Was für ein Chaos!
Ein Passagier hat auf einem regulären Flug der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona mit einem Internet-Hotspot einen Bombenalarm ausgelöst. Er habe während des Landeanflugs auf Barcelona den Namen des Hotspots so gewählt, dass er eine Bombendrohung enthalten habe, bestätigte Turkish Airlines auf Anfrage einen Bericht der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Zur Feststellung der Identität des Passagiers seien Ermittlungen eingeleitet worden.

Privater Hotspot sorgt für Schrecken auf Flug

Die Maschine leitete wegen der nicht auszuschließenden Gefahr eine Notlandung in Barcelona ein, wo der Jet von Sicherheitskräften umstellt wurde, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte.

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Mit einem Hotspot leiht man sich fremdes Internet

Ein privater Hotspot etwa auf einem Smartphone verwandelt ein Handy in einen kleinen WLAN-Router, der das mobile Internet an andere Geräte wie Laptops oder Tablets weitergeben kann. Damit der Hotspot für andere auffindbar ist, muss er einen Namen haben, den der Halter des Smartphones frei wählen kann.

Die Maschine sei abseits von Gebäuden des Flughafens geparkt, die Passagiere und Besatzungsmitglieder seien von Bord gebracht und das Flugzeug von Spezialkräften durchsucht worden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Behörden. Ein Sprengsatz sei indes nicht gefunden worden, teilten Aena und auch Turkish Airlines später mit. (cko)

Verwendete Quelle: Deutsche Presse-Agentur