Aufatmen nach Wochen„Hier hat Annas Geschichte ein Ende“ – auf Mallorca vermisste Frau meldet sich bei ihrer Familie

Es gibt doch noch ein Happy End!
Wochenlang fehlte von Anna W. jede Spur. Die auf Mallorca lebende Frau war seit Mitte April verschwunden, Familie und Freunde suchten verzweifelt nach ihr. Jetzt gibt es die erlösende Nachricht: Die 33-Jährige hat sich bei ihren Angehörigen gemeldet.
Der erlösende Anruf kommt am 3. Juni
„Wir – Familie und Freunde – haben genau auf dieses Ende gewartet. Auf ein glückliches Ende.“ Mit diesen Worten reagiert die Familie von Anna W. auf die Nachricht, auf die sie seit Wochen gehofft hatte. Die seit Mitte April auf Mallorca vermisste Frau ist nach Angaben ihrer Angehörigen wohlbehalten gefunden worden.
Wie die polnische Zeitung Fakt berichtet, meldete sich Anna W. am 3. Juni telefonisch bei ihrer Familie. Möglich gemacht haben soll den Kontakt eine Frau, die Anna in einem Geschäft erkannte und ihr einen Fernsehbeitrag über die laufende Suche zeigte.
Wochenlange Ungewissheit um Anna W.
Der Fall hatte auch in Deutschland große Aufmerksamkeit ausgelöst. Anna W., die viele Jahre in Hamburg gelebt hatte und Ende 2025 nach Mallorca gezogen war, galt seit Mitte April als vermisst. Damals war sie in Kontakt mit ihrem Bruder. Plötzlich brach die Verbindung ab. Wenige Tage später erhielt die Familie von einem unbekannten Konto eine Nachricht, die angeblich von Anna stammte. Darin hieß es, sie sei in Palma am Strand bestohlen worden und habe ihre Dokumente verloren.
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Danach herrschte Funkstille. Weil sämtliche Kontaktversuche scheiterten, schalteten die Angehörigen die Polizei ein. Auch ein Privatdetektiv wurde eingeschaltet. Über soziale Netzwerke verbreiteten Freunde und Familie Suchaufrufe, um Hinweise zu erhalten.
Schwester wehrt sich gegen Spekulationen
Nach dem glücklichen Ausgang meldet sich Annas Schwester Karolina W. nun mit deutlichen Worten zu Wort. Sie kritisiert vor allem die zahlreichen Spekulationen im Internet.
Anna nutze keine sozialen Medien, halte ihr Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus und schätze ihre Ruhe, erklärt sie. Dass sich ihre Schwester zeitweise nicht gemeldet habe, sei zunächst nichts Ungewöhnliches gewesen. Erst nachdem auch nach der Nachricht über den angeblichen Diebstahl kein Kontakt mehr zustande gekommen sei, habe die Familie Alarm geschlagen.
Karolina dankt allen Helfern ausdrücklich. Neben Hilfsorganisationen und dem Privatdetektiv richtet sie ihren Dank auch an Journalisten und zahlreiche Menschen in sozialen Netzwerken, die die Suche unterstützt hatten.
Kritik an den Behörden
Gleichzeitig übt die Schwester Kritik an der spanischen Polizei. Anna sei aufgefordert worden, regelmäßig nachzufragen, ob ihre verlorenen Gegenstände gefunden worden seien. Noch in der vergangenen Woche habe sie eine Polizeidienststelle aufgesucht – obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits seit Wochen offiziell als vermisst galt. „Da kann man sich fragen, wie das System funktioniert“, sagt Karolina laut Fakt.
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Nach den aufregenden Wochen möchte die Familie nun einen Schlussstrich ziehen. Weitere öffentliche Stellungnahmen soll es nicht geben. „Hier hat Annas Geschichte ein Ende“, erklärt Karolina. Gleichzeitig richtet sie bewegende Worte an andere Familien, die noch immer nach vermissten Angehörigen suchen. Sie wünsche ihnen Kraft, Unterstützung und die nötige psychische Ausdauer.
Für Annas Familie ist nach Wochen voller Sorgen und Ungewissheit nun endlich das eingetreten, worauf sie gehofft hat: ein glückliches Ende. (ajo)
Verwendete Quellen: Fakt



