Autsch, das tut weh!
Oh okay! Er versucht es ein weiteres Mal.
Gut, aller guten Dinge sind drei, richtig?
Nein, offenbar nicht. Aber Versuch Nummer 4 klappt bestimmt nicht.
Eines muss man Andrew P. aus Großbritannien lassen: Er hat Durchhaltevermögen. Der 50-Jährige bricht mit einem Komplizen in eine Tankstelle ein und die beiden scheinen anfangs ziemlich gut vorbereitet zu sein. Sie gehen hinters Haus, über das Dach, um von der Straße aus nicht erkennbar zu sein und Andrew schleppt sogar eine LEITER mit.
Durchdachte Sache, sollte man meinen - bis Andrew den Ort des Geschehens wieder verlassen will. Inklusive seines etwas ungeschickten Einstiegs...
„Wie Sie sehen können, kommt hier ein Mann - ich denke, das sind Sie - von der Decke herunter kommt und auf den Boden fällt."
... knallt Andrew fünf Mal (!!!) von der Decke auf den Boden. Wer hätte auch ahnen können, dass die Nutzung einer Leiter so knifflig sein kann. Zum Glück fällt ihm dann ein, dass der Laden ja auch eine Seitentür hat - überwindet auf dem Weg dorthin die letzte Hürde seiner Flucht!
Allerdings dauert es nicht lange, bis Andrew und sein Komplize gefasst werden. Die Polizei findet sie noch in derselben Nacht, halb nackt, in einem Busch. Sein Komplize kommt mit ein paar Sozialstunden davon, Andrew wird allerdings noch wegen eines zweiten Einbruchs gesucht und muss ein Jahr in den Knast.
Übrigens: Auch wenn er recht umtriebig in der Tankstelle war, viel Beute macht Andrew nicht. Die umgerechnet etwa 3.700 Euro Schaden entstehen vor allem durch das Chaos hinter der Theke und Andrews Endgegner: dem Loch in der Decke.
Verwendete Quelle: Facebook/durhamconstabulary