Scott A. Hern überlebte in der WildnisVermisster Wanderer (48) nach zwei Wochen gerettet

Das Rettungsteam spricht von einem „wahrhaftigen Wunder”.
Rettungsteams haben in den USA einen Mann gefunden, der mehr als zwei Wochen lang vermisst worden war. Wie es dem 48-jährigen Scott A. Hern aus Ohio geht, ist unklar.

Tagebucheinträge sollen zu Vermisstem führen

In der Flusslandschaft Red River Gorge will Scott A. Hern einen Wasserfall erkunden, berichtet der US-Sender CBS. Das zerklüftete Gebiet liegt im Osten des US-Bundesstaats Kentuckys, es ist voller steiler Klippen. Seine Familie hört den Einsatzkräften zufolge zuletzt am 5. Juli etwas von dem 48-Jährigen. Sein Auto steht seit dem 6. Juli an einer Schlucht.

Bei der intensiven Suche setzt das County Search and Rescue Team auch Hunde ein. Außerdem analysiert es Tagebucheinträge des Vermissten, in denen er über Orte schreibt, die er in der Wildnis des Red River Gorge erkunden will.

Kentucky: Rettungsteam findet Scott A. Hern nach intensiver Suche

Die Helfer entdecken einen Schuhabdruck und die Spuren eines Spazierstocks. Doch die Hoffnung, Scott A. Hern lebend zu finden, schwindet.

Am Samstagmittag hört das Team in der Nähe einer Klippe ein leises Geräusch und vermutet zunächst einen weiteren Suchtrupp. „Dann hörte ich: ‘Hilfe’”, berichtet Eric Wolterman, ein Mitglied des Rettungsteams. „Wir sind losgerannt. Als wir näher kamen, haben wir ihn nach seinem Namen gefragt, und er sagte: ‘Scott Hern.’” Er sei „in seinem ganzen Leben noch nie so schnell einen Berg hinaufgerannt”, erzählt der Retter.
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Scott A. Hern und Retter liegen sich in den Armen

Wolterman versichert dem Wanderer, dass er nun in Sicherheit ist. „Er sah mich an und sagte: ‘Vielen Dank. Willst du mich umarmen?’ Ich hatte Tränen in den Augen und habe ihn ganz fest umarmt.” Dies sei wohl „die beste Umarmung in unser beider Leben” gewesen.

Scott A. Hern wird per Hubschrauber geborgen. Er habe nach seiner Rettung medizinische Hilfe benötigt, teilt das County Search and Rescue Team mit. Weitere Informationen über den Gesundheitszustand des 48-Jährigen gab es zunächst nicht. (bst)