Sie nennt ihren Sohn zuvor „Dieb“Tödlicher Tablet-Streit! Teenager (14) tötet eigene Mutter

Der Vater glaubt beim Knall, dass ein Luftballon geplatzt ist.
Es ist nicht der erste Streit in der Familie, aber einer mit dramatischen Folgen. Ein 14-jähriger Junge aus Wyoming (USA) soll im Streit um ein geklautes Tablet seine Mutter erschossen haben.
Die ganze Familie gerät in Streit über ein Tablet
Es ist Samstag (7. März), später Vormittag. Ein eigentlich normaler Tag in der Familie aus Cheyenne in Wyoming/USA. Doch dann findet die 41-jährige Theresa McIntosh bei ihrem 14-jährigen Sohn Leone ein Tablet, von dem sie sicher ist, dass es ihm nicht gehört. Sie ist überzeugt, dass er es einem ihrer Kunden gestohlen hat, schreibt die New York Post. Auch mit Leones Vater soll sie darüber in Streit geraten und ihr Kind als „zurückgeblieben” und „Dieb” bezeichnet haben.
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Der Teenager – der bereits in der Vergangenheit andere Geräte gestohlen haben soll – hört mit, wie seine Eltern wegen des jüngsten Diebstahls aneinandergeraten. Gegen halb zwölf geht Theresa in Leones Zimmer und fordert ihren Sohn auf, das Passwort für das gestohlene Tablet herauszugeben. Leone wirft ein Notizbuch auf den Boden, in welchem sich das Passwort befinden soll. Als sie sich danach bückt, soll ihr Sohn eine in seinem Zimmer versteckte Waffe zücken und abdrücken.
Beim tödlichen Schuss spielt der Vater im Keller Videospiele
Leones Vater ist zu diesem Zeitpunkt im Keller des Hauses und spielt dort Videospiele. Er trägt Noise-Cancelling-Kopfhörer und meint, einen Knall zu hören, den er für einen platzenden Luftballon hält. Rund eine Stunde später geht der Vater wieder nach oben und findet seinen Sohn im Erdgeschoss, vor seinem Zimmer. Der 14-Jährige sagt, er wisse nicht, was vorgefallen sei, die Waffe sei einfach „losgegangen“.

Der Vater versucht noch, seine Frau zu retten, doch sie reagiert nicht. Er wählt den Notruf. Theresa wird zunächst in ein regionales medizinisches Zentrum gebracht und anschließend per Hubschrauber in ein Krankenhaus in Fort Collins, Colorado, verlegt, wo sie noch am selben Tag ihren Verletzungen erliegt.
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Die Waffe stiehlt der Teenager aus ihrem Auto
In der Nähe von Theresa McIntoshs Körper findet ihr Ehemann eine schwarze Pistole der Marke Taurus. Das verwirrt ihn, da sich die Waffe normalerweise in ihrem Fahrzeug befindet. Auch ein geladenes Magazin sei dort gelagert. Leone soll zunächst behaupten, dass seine Mutter ihm die Waffe gegeben habe. Später habe sich aber herausgestellt, dass er sie nach einem heftigen Streit um eine Mathe-Note bereits zuvor aus ihrem Auto gestohlen habe.
Die Polizei sei zunächst von einem Suizid ausgegangen, doch im Krankenhaus habe man festgestellt, dass diese Theorie nicht haltbar sei. Laut den Gerichtsakten habe der Junge gestanden, seine Mutter nach einem Streit über das gestohlene Gerät mit ihrer eigenen Waffe erschossen zu haben. Zudem sei zu lesen, dass er bei Streitereien bereits mehrfach an Mord gedacht habe. Der 14-jährige Leone soll nun wegen Mordes angeklagt und nach Erwachsenenstrafrecht behandelt werden.
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Der New York Post zufolge sagt der Vater zu den ermittelnden Beamten: „Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was passiert ist. Ich will es nicht einmal in Worte fassen.” Es wäre einfacher zu akzeptieren, dass sie sich selbst getötet habe, als dass sein Sohn der Täter sei.
Verwendete Quellen: New York Post
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