Helfer versammeln sich, Feuerwehrleute und Bergwacht besprechen ihren Rettungseinsatz, Taucher machen sich bereit: Sie wollen einen Mann retten, der in der Falkensteiner Höhle auf der schwäbischen Alb einen, wie es heißt, medizinischen Notfall erlitten habe:
Patrick Docimo, Bürgermeister Grabenstetten: „Gegen 10.30 Uhr ging ein Notruf ein über die Einsatzleitstelle mit dem Stichwort, dass eine hilfsbedürftige Person im Höhlenbereich Lehmwände gemeldet wurde. Das befindet sich circa 1300 Meter innerhalb der Höhle."
An einem Ort in völliger Dunkelheit - ohne Handy- oder Funkempfang. Die Helfer machen sich sofort auf den Weg, doch der ist mehr als beschwerlich, stellenweise steht die Höhle unter Wasser. Rund anderthalb Stunden dauert es, bis sie an der Stelle sind, an der der Mann liegt. Die Hilfe kommt jedoch zu spät, der Eingeschlossene ist tot.
Die anderen fünf Teilnehmer der Wandergruppe und ihre drei Höhlenführer konnten die Höhle ohne Hilfe verlassen.