„Ich habe noch nie etwas Ähnliches gesehen”Bräutigam tötet am Tag seiner Hochzeit seinen besten Freund

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James Shirah ist zu 30 Jahren Haft verurteilt worden.
AP

Sie feiern die Hochzeit, trinken, lachen – Stunden später ist der Trauzeuge tot, überfahren vom eigenen Freund.
Ein Mann, der am Tag seiner Hochzeit seinen besten Freund und Trauzeugen mit dem Auto überfahren und getötet hat, muss für lange Zeit ins Gefängnis. Ein Gericht im US-Bundesstaat Michigan verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von mindestens 30 Jahren.

Hochzeits-Drama in Michigan: Bräutigam tötet Trauzeugen mit SUV – Gericht verhängt lange Haftstrafe

James Shirah geriet im August 2024 während seiner Hochzeitsfeier mit seinem Trauzeugen in einen Streit. Anschließend verließ er den Ort der Auseinandersetzung für etwa eine Minute, stieg in seinen SUV und rammte seinen Freund mit hoher Geschwindigkeit. Der 22-Jährige wurde nach Zeugenaussagen durch die Luft geschleudert und überlebte den Angriff nicht. Der Bräutigam ging erst am nächsten Tag zur Polizei.

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„Ich habe noch nie etwas Ähnliches gesehen“, sagte der Staatsanwalt. „Ich habe gesehen, dass Menschen andere überfahren, aber nicht kurz nach einer Hochzeit.“

Bräutigam überfährt Freund nach Hochzeit

Der 24-jährige Täter gab an, dass er seinen langjährigen Freund nicht habe töten wollen. „Es wird mir ewig leid tun“, sagte er laut des lokalen Portals MLive vor Gericht. „Es war keine Absicht, er war mein bester Freund. Ich übernehme die volle Verantwortung für die Handlungen dieser Nacht.“

Shirah wurde wegen Mordes zweiten Grades und Fahrerflucht verurteilt. Frühestens nach 30 Jahren kann er auf Bewährung freikommen. Die Verteidigung hatte argumentiert, die Tat sei unabsichtlich geschehen und Folge eines Streits unter Alkoholeinfluss gewesen. Shirahs Anwälte hatten auf eine Gefängnisstrafe von 18 Jahren plädiert.

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Dieser Argumentation folgte das Gericht jedoch nicht. Der Täter habe Zeit zum Nachdenken gehabt, bevor er nach dem Streit zurückgekehrt und seinen Freund überfahren habe. Im Auto saß auch die frisch angetraute Frau des Verurteilten. Auch in ihrem Fall soll in diesem Monat das Urteil gesprochen werden.

Dieser Text erschien zuerst bei Stern.de (gehört zu RTL)