Der Boden ist einfach pro trocken. Hier in Mörfelden, Walldorf, südlich des Frankfurter Flughafens, ist ein Waldstück in Brand geraten. 50.000 Quadratmeter, das ist ungefähr so groß wie sieben Fußballfelder, stehen zwischenzeitlich in Flammen.
"Wir haben teilweise Totholz in den Wald stehen, wo das Feuer auch auf die Kronen übergegriffen ist. Das bereitet uns Probleme. Zudem kommen natürlich die Temperaturen, die aktuell herrschen."
Denn es ist mal wieder heiß in Deutschland. Niederschlag? Fehlanzeige. Und das bei Böden, die ohnehin schon ausgetrocknet sind.
"Weil wir ein sehr trockenes Winterhalbjahr und sehr trockenes Früher in den meisten Gebieten Deutschlands haben. Und damit ist natürlich die Zündgefahr per se hoch."
Und so lodert es inzwischen an vielen Stellen. Die Feuerwehren rüsten auf Drohnenüberwachung und Spezialkleidung.
"Das ist Bekleidung für draußen, fürs Freie im Sommer, leichte atmungsaktiv, und da kann man viel länger mitarbeiten."
Auch im rheinland pfälzischen Braubach leiden sie unter der Hitze und der Dürre. Der Rhein führt zu wenig Wasser, zumindest für dieses Kreuzfahrtschiff. Und so sitzen die Touristen fest. Ärgerlich, besonders, wenn man eine so weite Anreise hatte.
"Wir müssen hier bleiben, bis wir weitere Infos bekommen. Offenbar werden wir mit dem Bus abgeholt und müssen eine andere Flusskreuzfahrt machen."
Hier in Mörfelden, Walldorf. Zumindest haben die Feuerwehrleute den Waldbrand unter Kontrolle gebracht. Jetzt müssen nur noch einzelne Glutnester gelöscht werden. Die aber entfachen immer wieder neu eine mühsame Arbeit für die Einsatzkräfte. Und der Sommer ist lange noch nicht vorbei.