Komplizierte Bergung in UnterwasserhöhlenTauchunfall auf den Malediven! Zwei Leichen geborgen

Drama um italienische Taucher!
Nach dem tödlichen Tauchunfall auf den Malediven konnten zwei Leichen aus der Unterwasserhöhle geborgen werden, doch die Aktion ist noch immer nicht beendet.
Zwei italienische Opfer des tödlichen Tauchunfalls auf den Malediven geborgen
Nach dem fatalen Tauchunfall auf den Malediven haben Einsatzkräfte die Leichen von zwei ertrunkenen Italienern aus einer Unterwasserhöhle geborgen. Das berichten maledivische Medien, italienische Kreise bestätigten die Angaben laut dpa. Insgesamt hatten Rettungskräfte am Montag vier Leichen in der Höhle lokalisiert.
Die Bergung gilt weiter als extrem kompliziert. Schon die Suche nach den Vermissten musste zwischenzeitlich unterbrochen werden, weil ein maledivischer Rettungstaucher bei dem Einsatz ums Leben kam. Die beiden noch nicht geborgenen Leichen sollen den Berichten zufolge am Mittwoch an die Oberfläche gebracht werden. Die Zeit drängt – auch weil das Gebiet voller Haie ist.
Fünf Italiener sterben bei Tauchunfall auf den Malediven
Insgesamt starben vergangene Woche fünf Italiener bei dem Unglück. Bei den Opfern handelt es sich um die Meeresbiologin Monica Montefalcone, ihre Tochter Giorgia Sommacal, die Forscher Muriel Oddenino und Federico Gualtieri sowie Tauchlehrer Gianluca Benedetti. Die Leiche des Tauchlehrers Gianluca Benedetti konnte bereits kurz nach dem Unfall geborgen werden.
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Hatten die Italiener keine Berechtigung für die Unterwasserhöhle in 50 Metern Tiefe?
Die Gruppe erkundete nach Angaben des Außenministeriums in Rom eine Höhle mit mehreren Kammern, die durch schmale Gänge verbunden sind. Sie liegt in etwa 50 Metern Tiefe.
Eigentlich durften die Taucher laut den Angaben nur bis ungefähr 30 Meter Tiefe abtauchen. Die Behörden auf den Malediven ermitteln nun, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die genaue Ursache ist weiter offen. Drei Szenarien stufen Experten als am wahrscheinlichsten ein.
Verwendete Quellen: dpa


