In Menschenmenge gerastAuto rammt sie bei Amokfahrt in Modena gegen Schaufenster! Deutsche (69) verliert beide Beine

Sie wurde mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Einer 69-jährigen Deutschen mussten nach der Amokfahrt in der Altstadt im italienischen Modena beide Beine amputiert werden. Das Krankenhaus spricht nun trotzdem vorsichtig von einem Hoffnungsschimmer.
69-jährige Deutsche verliert in Modena beide Beine
Nach der Amokfahrt in der Altstadt von Modena im Norden Italiens gibt es für die schwer verletzte Deutsche ein leises Zeichen der Hoffnung. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, hat sich der Zustand der 69-Jährigen aus Rheinland-Pfalz nach Angaben des Krankenhauses leicht verbessert.
Die Frau liegt weiter auf der Intensivstation. Ihr Zustand sei noch immer kritisch, heißt es aus der Klinik. Trotzdem zeige sie „Anzeichen einer schrittweisen Besserung”. Die 69-Jährige atmet inzwischen wieder ohne Beatmungsgerät. Eine nahe Verwandte ist nach Angaben des Opferbeauftragten der Landesregierung von Rheinland-Pfalz auf dem Weg zu ihr.
Die Frau war nach dem Aufprall am Samstag notoperiert worden. Die Ärzte konnten ihre Beine nicht retten, sie kämpfen allerdings seither auf der Intensivstation um ihre Stabilisierung.
Auto rast in Modenas Altstadt und verletzt zahlreiche Menschen
Der Vorfall passiert am Samstagnachmittag mitten im historischen Zentrum der norditalienischen Stadt. Ein 31 Jahre alter Italiener rast mit einem Kleinwagen mit hoher Geschwindigkeit auf den Gehweg und kollidiert direkt mit einer Gruppe von Fußgängern. Die Deutsche wird dabei gegen ein Schaufenster gerammt. Insgesamt werden acht Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Unter den Schwerverletzten ist auch eine Polin, die in derselben Klinik behandelt wird wie die Deutsche.
Warum der 31-Jährige in die Menschenmenge fuhr, klären die Ermittler noch. Nach ersten Angaben gibt es keine Hinweise darauf, dass der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Verbindungen zu extremistischen Gruppen stellten die Behörden zunächst ebenfalls nicht fest.
Verwendete Quellen: dpa

