Er wollte vermisste Urlauber findenDrama auf Malediven! Rettungstaucher stirbt bei Suche nach Leichen italienischer Touristen

16.05.2026, Malediven, Vaavu-Atoll: Dieses von der Medienabteilung des maledivischen Präsidenten veröffentlichte Bild zeigt Taucher, die sich auf die Suche nach den vier vermissten italienischen Tauchern in der Nähe der Insel Alimathaa im Vaavu-Atoll auf den Malediven vorbereiten. Bei einem Tauchunglück auf den Malediven sind nach Angaben aus Rom fünf Italiener ums Leben gekommen. Foto: Uncredited/Maldives President·s Media Division/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Mehrere Taucher machten sich auf die Suche nach den vier vermissten Italienern.
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Fünt Italiener kommen bei einem Tauchunglück auf den Malediven ums Leben. Die Suche nach ihren Leichen dauert an - und ein weiteres Unglück folgt: Beim Versuch, die Ertrunkenen zu finden, stirbt ein Rettungstaucher des maledivischen Militärs.

Die Suche nach den Leichen der ertrunkener Taucher aus Italien hat einen Rettungstaucher auf den Malediven das Leben gekostet. Der Mann von der maledivischen Nationalen Verteidigungsstreitkraft (MNDF) wurde ins Krankenhaus eingeliefert und starb dort, nachdem er an einer Suchaktion teilgenommen hatte. Ziel der Suchaktion war es gewesen, die vier Leichen der noch immer vermissten Italiener in einer Unterwasserhöhle im Vaavu-Atoll aufzuspüren, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf maledivische Quellen berichtete.

Insgesamt fünf Italiener waren am Donnerstag bei einem Tauchunglück ums Leben gekommen. Eine Leiche konnte bereits geborgen werden, die Suche nach den anderen vier Leichen läuft inzwischen seit mehreren Tagen. Die genaue Ursache des Unglücks sowie die Todesursache der fünf Italiener sind weiterhin Gegenstand von Ermittlungen der lokalen Behörden.

Die Malediven sind ein kleiner Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Die Inseln des Archipels ziehen mit idyllischen weißen Sandstränden viele internationale Urlauber an. Auch für Schnorchler und Taucher aus dem Ausland sind die Malediven und ihre Korallenriffe ein beliebtes Ziel.

Nach Angaben des italienischen Außenministeriums erkundeten die fünf Italiener - darunter eine Meeresbiologin und ein Tauchlehrer - eine Höhle mit mehreren Kammern, die durch schmale Gänge verbunden sind, in etwa 50 Metern Tiefe. Medienberichten zufolge durfte die Gruppe aber nur in etwa 30 Metern Tiefe tauchen. Für tiefere Tauchgänge ist auf den Malediven eine spezielle Genehmigung nötig, die die Tauchergruppe offenbar nicht hatte.

Verwendete Quellen: toh/dpa