Mehrere Menschen werden leicht verletztSchon wieder in Spanien! Zug kollidiert mit Kranwagen

Der Zug nach dem Unfall
Während der Fahrt drang der Ausleger eines Kranwagens, in den Gleisbereich ein und traf den Zug an der Seite, wodurch die Fenster des Zuges zu Bruch gingen, scheibt El Mundo.
Policía Local de La Unión

Es ist der dritte Zugunfall in einer Woche!
Nach zwei tödlichen Zugunglücken in Spanien hat sich ein weiterer Unfall auf einer Bahnstrecke mit mehreren Leichtverletzten ereignet. Bei der Kollision eines Zuges mit einem Kran in der Nähe der südöstlichen Hafenstadt Cartagena seien mehrere Menschen leicht verletzt worden, teilte das spanische Bahnunternehmen Renfe am Donnerstag (22. Januar) mit.

Neues Zugunglück bei Alumbres

Der Zugverkehr zwischen Cartagena und dem rund eine halbe Stunde Fahrt entfernten Ort Los Nietos sei unterbrochen worden. Zu dem Unfall kam es laut El Mundo nahe des Bahnhofs El Abrevadero, als ein Ausleger eines Kranwagens in den Gleisbereich geriet und den Zug an der Seite traf, wodurch die Fenster des Zuges zu Bruch gingen.

Ein Renfe-Sprecher betonte, dass der Kran auf der Strecke nicht zu seinem Unternehmen gehöre. Die Kollision habe nicht zu einer Entgleisung des Pendlerzugs geführt. Nach Angaben vorn Rettungskräften ereignete sich der Unfall in der Ortschaft Alumbres.

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Mehr Sicherheit auf Schienen gefordert

Nahe Adamuz in der südspanischen Region Andalusien war am Sonntag (18. Januar) ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Dabei starben nach Behördenangaben vom Mittwoch 43 Menschen, Dutzende Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache wird untersucht.

Am Dienstagabend (20. Januar) rammte ein Nahverkehrszug in der Nähe von Barcelona die auf den Gleisen liegenden Trümmer einer eingestürzten Mauer. Durch das Unglück wurden ein Mitarbeiter des katalanischen Nahverkehrsbahnunternehmens Rodalies de Catalunya getötet und 37 Insassen verletzt.

Die spanische Zugführergewerkschaft kündigte nach den beiden tödlichen Zugunglücken einen dreitägigen Streik ab dem 9. Februar an. Damit wollen die Lokführer ihrer Forderung nach mehr Sicherheit auf den Schienen Nachdruck verleihen. (afp/lha)

Verwendete Quellen: afp, El Mundo