Was sorgte für den Ausraster im Fabian-Prozess?Wutausbruch überraschte selbst ihn! Verteidiger „nordet” Gina H. wieder ein

Jetzt reagiert der Anwalt auf den plötzlichen Aufschrei!
Während der Aussage ihrer Schwester verliert Gina H. im Mordprozess um Fabian aus Güstrow die Fassung, schreit laut los. Ihr Verteidiger Andreas Ohm versucht, sie zu beruhigen – und liefert nun eine mögliche Begründung für den Emotionsausbruch.
Anwalt Andreas Ohm erklärt Gina H.s Ausraster
„Hast du einen Dachschaden, oder was”, wirft Gina H. ihrer Schwester während des 20. Prozesstages im Rostocker Landgericht an den Kopf. Die beiden zoffen sich plötzlich, müssen vom Richter verwarnt werden – und auch Ohm bremst seine Mandantin, wie er jetzt im RTL-Interview erklärt: „Ich denke mal, ich habe die Angeklagte dann ganz gut wieder eingenordet bekommen. Jedenfalls so, dass es keine weiteren verbalen Ausbrüche mehr gab.”
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Er habe mit dem Ausraster „nicht gerechnet”, könne sich aber vorstellen, dass Gina H. die Aussage ihrer Schwester als persönlichen Vorwurf wahrgenommen habe. „Die Tat ist mehr was Objektives – egal, wer es gemacht hat. Das war ein Angriff gegen sie, wahrscheinlich”, ergänzt Ohm. Die behandelten Themen hätten ihre Kindheit, Familie und mögliche eigene Fehler betroffen. Ein zu tiefer Einblick in das Seelenleben der Angeklagten, die laut ihres Anwalts vor Gericht als „sehr egozentrisch“ und „ich-bezogen“ beschrieben wurde?
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Richter verwarnt Geschwister nach lauter Diskussion
Während ihrer Aussage enthüllt die Schwester immer wieder private Details über Gina H. Sie habe die Ausbildung abgebrochen, sei in einer psychiatrischen Anstalt gewesen. „Sie hatte mir erzählt, sie hat keine Lust zu arbeiten. Und sie sucht einen anderen Weg.” Daraufhin flippt die Angeklagte aus.
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Auf Ermahnen des Richters, der an beide eine „letzte Verwarnung” ausspricht, beruhigen sich die Gemüter wieder. Auch Ohm „nordet” Gina H. nach eigenen Angaben wieder ein. Ob es der letzte Ausraster in dem so emotionalen Prozess bleibt?
Angeklagte Gina H. seit Ende April vor Gericht
Am 10. Oktober 2025 verschwindet Fabian aus Güstrow spurlos. Tagelang suchen Einsatzkräfte nach dem Jungen. Dann meldet sich ausgerechnet Gina H. – die Ex seines Vaters – bei der Polizei. Sie will die verbrannte Leiche des Achtjährigen an einem Tümpel in einem abgelegenen Waldstück zufällig gefunden haben. Aber die Ermittler vermuten, dass sie Fabian getötet und am Leichenfundort zurückgelassen haben könnte.
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Anfang November wird sie festgenommen und muss sich seit dem 28. April vor Gericht verantworten. Ihr mögliches Motiv laut Staatsanwaltschaft: Gina H. habe mit der Tat die Streitigkeiten mit Fabians Vater beenden wollen und gehofft, die Beziehung mit ihm fortsetzen zu können. Die Angeklagte schweigt weiterhin beharrlich zu den Vorwürfen. Bis zu einer möglichen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche



