Die Ärzte rechneten ihr gute Chancen ausVerschwörungstheorien statt Therapie! Paloma (23) stirbt an Krebs

Die Ärzte rechneten Paloma eine hohe Überlebenschance aus.
Die Ärzte rechneten Paloma eine hohe Überlebenschance aus.
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Sie hätte vermutlich überleben können!
Bei Pamola Sherirani wird im Alter von 23 Jahren Krebs diagnostiziert, sieben Monate später stirbt sie. Dabei rechnen ihr die Ärzte gute Chancen aus. Schuld an ihrem Tod soll ihre Mutter sein.

Geschwister sind sich sicher: Es hätte anders ausgehen können

Als Paloma Sherirani aus der Kleinstadt Uckfield in der Grafschaft Sussex die Diagnose Brustkrebs bekommt, soll ihre Überlebenschance bei 80 Prozent gelegen haben, berichtet BBC. Die Ärzte sollen der Britin zu einer Chemotherapie geraten haben, die die 23-Jährige allerdings nie beginnt.

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Laut ihren Geschwistern soll daran die eigene Mutter schuld sein. Kate Shemirani ist eigentlich eine Krankenschwester aus Großbritannien, diesen Job verliert sie allerdings, weil sie zur Coronazeit Falschinformationen verbreitet. Mittlerweile ist sie eine bekannte Verschwörungstheoretikerin und bekennende Impfgegnerin. Mit genau diesen Verschwörungstheorien soll Kate ihre eigene Tochter in den Tod getrieben haben.

Kate Shemirani verbreitet ihre Verschwörungstheorien vor einem breiten Publikum.
Kate Shemirani verbreitet ihre Verschwörungstheorien vor einem breiten Publikum (Archivbild)
picture alliance / Captital Pictures | Ivan Harris

Mutter streitet alles ab

Denn Kate lehnt eine Behandlung mit Medikamenten grundsätzlich ab und soll ihrer Tochter direkt nach der Krebsdiagnose befohlen haben, einer Chemotherapie auf keinen Fall zuzustimmen. Stattdessen soll Paloma auf eigene Faust eine pflanzliche Therapie begonnen haben. Wenige Monate später stirbt sie. Durch ihren Tumor soll die damals 23-Jährige einen tödlichen Herzinfarkt erlitten haben.

Kate selbst sei laut Informationen der BBC davon überzeugt, dass Paloma vom Krankenhauspersonal ermordet worden sei.

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Für Palomas Brüder Gabriel und Sebastian sei der Tod von Paloma eine indirekte Folge von Kates Handlungen und Überzeugungen, mit denen sie selbst schon aufgewachsen seien, das erzählen sie im Gespräch mit der BBC. Palomas Tod lässt ihre Geschwister noch immer schockiert zurück. Damit sich das Schicksal von Paloma nicht wiederholt, wünschen sie sich eine bessere Bekämpfung von medizinischen Falschinformationen, besonders im Internet. (ekr)