Dieser Moment gilt als der Hoffnungsschimmer und verblüfft selbst die Ärzte. Denn sie sagten, dass Santi niemals lächeln könne, da sein Gesicht gelähmt ist. Aber wenn der Kleine Schluckauf hat, zuckt sein Mund.
Als Santi auf die Welt kommt ist er außergewöhnlich still, kann nicht blinzen und hat keinerlei Mimik. Der Junge hat das Möbius-Syndrom, eine seltene neurologische Erkrankung, die die Gesichtsmuskulatur lähmt.
„Das Möbius-Syndrom definiert niemanden. Nur weil man das Lächeln nicht sieht, heißt das nicht, dass es nicht da ist. Santi ist ein superglückliches Baby.“
Aber der 2-Jährige hat noch mehr Probleme, ist wachstumsgestört und muss sechs Mal am Tag über eine Magensonde ernährt werden. Aber dann machen Santis Mütter Roxy und April Tabarez, dieses Video und Santis Schluckauf-Lächeln wird zum Hoffnungsschimmer.
„Jedes Mal, wenn er Schluckauf hat, lächelt er. Das macht uns so glücklich.“
Die Ärzte können sich das Phänomen nicht erklären, da es einfach nicht genügend Forschung zum Möbius-Syndrom gibt. Ein komplexer Eingriff soll dem Jungen aber die Möglichkeit geben, das auszudrücken, was er bereits fühlt. Santis Mütter geben auf jeden Fall nicht auf und sind froh, über soziale Medien auf die seltene Erkrankung aufmerksam machen zu können. Und auch wenn man es ihm nicht ansehen kann, der Kleine ist ein glücklicher Junge.