Junge seit fast 48 Stunden verschwundenNoah (8) aus Frankfurt vermisst – „Ich hoffe, wir bekommen Licht ins Dunkel”
Die Sorge wächst!
Die Polizei sucht auch am Freitag (16. Januar) weiter nach einem vermissten Achtjährigen aus Frankfurt am Main. Noah R. war am Mittwochmorgen (14. Januar) von einem Fahrdienst an der Weißfrauenschule im Bahnhofsviertel abgesetzt worden und ist seither verschwunden. Hunderte Polizisten und freiwillige Helfer hoffen auf ein Lebenszeichen des kleinen Jungen – ebenso wie seine Familie.
Polizei wertet Hinweise bei Suche nach vermisstem Noah R. aus
„Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. Ich hoffe, wir bekommen Licht ins Dunkel und es geht heute noch voran”, sagte ein Polizeisprecher am frühen Freitagmorgen der Deutschen Presse-Agentur.

Weiterhin würden Hinweise, Fotos und Videos der Bevölkerung ausgewertet und das Umfeld des vermissten Jungen, also auch sein Bekanntenkreis, ausgeleuchtet. Mögliche Zeugen in umliegenden Geschäften würden befragt und Videoaufnahmen ausgewertet. „Es hängen ja überall Kameras”, sagte der Polizeisprecher. Es gebe aber auch fragwürdige Hinweise, etwa von Bürgern, „die sich als Medium empfinden”.
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Wohl Ranzen des vermissten Kindes gefunden
Am Donnerstag (15. Januar) hatte die Polizei die Suche ausgeweitet: Ein Hubschrauber flog über die Innenstadt, Polizeiboote suchten den Main ab, mit Hunden wurde erneut das Schulgelände durchkämmt. Immerhin: In der Nähe der Schule wurde ein Ranzen gefunden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Jungen gehörte, wie ein anderer Polizeisprecher sagte.
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Nach Angaben der Polizei war am Donnerstag eine dreistellige Zahl von Beamten im Einsatz. In der Nacht zum Freitag (16. Januar) wurden die Maßnahmen vorerst zurückgefahren. Hinweisen gingen die Beamten jedoch weiter nach. Eine private Initiative unterstützte die Polizei mit ihren eigenen Hunden.

Am Freitagmorgen sagte der Polizeisprecher, mit Polizeihunden und Helikopter werde vorerst nur dann weitergesucht, „wenn es einen Anlass gibt bei Hinweisen”. Entsprechend werde die Suche auch auf andere Regionen lediglich bei neuen Erkenntnissen ausgeweitet.

Auch in Noahs familiärem Umfeld ermittelt die Polizei
Hoffnung setzt die Polizei abgesehen von Kameras von Geschäften auf die Videoüberwachung im Bahnhofsviertel. Nach Angaben eines Sprechers wird dabei auch Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Auch im familiären Umfeld des Jungen ermittelten die Beamten.
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Die Polizei sucht weiter nach Menschen, die den Jungen nach 8.00 Uhr am Mittwochmorgen gesehen haben. Er ist etwa 135 Zentimeter groß und trug eine schwarze Daunenjacke, eine grün-gelb-blaue Pudelmütze und hatte einen blauen Schulranzen mit Astronauten bei sich. (dpa/lha)
Verwendete Quellen: dpa


