In so einem Schultaxi soll der Achtjährige am Mittwochmorgen zur Schule gebracht worden sein. Abgesetzt nur wenige Meter vom Schulgebäude entfernt.
Ein Vater erklärt: „Ich kenne die Anfahrsituation mit den Taxis und auch mit den Eltern, die auf den Schulhof fahren. Für mich ist das ... Ich kann das nicht verstehen. Mein Sohn war selber auf der Schule. Das ist eine beaufsichtigte Situation, schätze ich. Und ich finde, dass, wenn der wirklich reingefahren ist, wie ist das Kind da wieder rausgekommen ?"
Mittlerweile fehlt seit über zwei Tagen jede Spur vom kleinen Noah.
Gestern Abend trifft dann auch Privatdetektiv Jürgen Trovato mit seinem Team in Frankfurt ein. Mit dabei: speziell ausgebildete Spürhunde. Von Noahs Schwester hat er bereits eine Geruchsprobe erhalten.
Jürgen Trovato, Privatdetektiv: „Der Fall ist ja allgemein bekannt, dass der von der Schule weggekommen ist. Aber keiner kann uns sagen, in welche Richtung er gegangen ist. Und das werden die Hunde heute feststellen, welche Richtung er gegangen ist."
Währenddessen meldet sich auf Social Media Noahs mutmaßliche Tante zu Wort – und deutet an, dass der Jungen seiner Mutter weggenommen worden sei. In ihrer Story schreibt sie:
„Bitte erlauben Sie, dass mein Neffe bei seiner Mutter bleibt. Sie ist nicht verrückt, sie ist nicht drogenabhängig, sie ist keine Süchtige und war niemals Drogenkonsumentin. Meine Schwester ist ein guter Mensch."
Könnte jemand aus seiner Familie Noah abgefangen haben, um ihn wieder zurückzuholen? Dazu hält sich die Polizei bislang bedeckt:
Ein Pressesprecher erklärt am Donnerstag (15. Januar): „Also der das familiäre Umfeld des Jungen wird natürlich so, wie es immer der Fall ist. In solchen Dingen wird auch das natürlich näher beleuchtet. Die öffentliche Fahndung ist Teil dieser Gesamtmaßnahmen. Wir schöpfen eben alle Ressourcen aus, die uns zur Verfügung stehen, um Erkenntnisse über den Aufenthaltsort zu erlangen."
Damit der achtjährige Noah so schnell wie möglich gefunden wird.