Hat sie Fabian (†8) ermordet?Diese sechs Details belasten Gina H. im Prozess schwer

Vor Gericht kommen neue Details ans Licht!
Nach dem Mord an Fabian (†8) aus Güstrow gerät die angeklagte Gina H. in Bedrängnis. Als Matthias R., Fabians Vater, mit dem die Tatverdächtige eine Beziehung führt, als Zeuge aussagt, wird er auch mit neuen Erkenntnissen konfrontiert. Und es gibt gleich mehrere davon.
Suchverlauf, Fotos, Fasern und mehr – die Details, die Gina H. belasten!
Am Dienstag (5. Mai) sitzt Matthias R. als Zeuge im Landgericht Rostock und spricht im Prozess über den Tag von Fabians (†8) Verschwinden. Richter und Staatsanwaltschaft legen dem Vater dabei auch Fakten aus den bisherigen Ermittlungen gegen Gina H. vor. Es geht um folgende auffällige Details:
Am 10. Oktober, am Tag von Fabians Verschwinden, soll sich Gina H. um circa 15 Uhr auf Polizeiseiten über Vermisstenmeldungen informiert haben. Zu dem Zeitpunkt hat aber noch nicht einmal Fabians Mutter bemerkt, dass ihr Sohn weg ist. Erst als Dorina L. von der Arbeit nach Hause kommt, wird ihr klar, dass ihr Sohn nicht da ist. Die Angehörigen können den Achtjährigen nirgends finden und melden ihn bei der Polizei gegen 20.30 Uhr offiziell als vermisst.
Es gibt Material einer Überwachungskamera eines Elektrogeschäfts aus der Straße, in der Fabian mit seiner Mutter gewohnt hat. Auf zwei Ausschnitten vom Tattag zwischen 10.30 und 11 Uhr ist zweimal der Pickup von Gina H. zu sehen: Einmal fährt er in Richtung von Fabians Wohnung, nach einigen Minuten wieder in die entgegengesetzte Richtung. Das Nummernschild stimmt mit dem Wagen der Angeklagten überein.
Ein Foto von Gina H.s Handy, aufgenommen am Tattag um 11.19 Uhr, zeigt ihren Hund in einem Waldstück. Bei der Auswertung kommt heraus: Das Foto wurde nur Luftlinie 1.600 Meter vom Leichenfundort entfernt aufgenommen.
Auf einer Decke und einem Putzlappen von Gina H. wurden Fasern eines grauen Pullovers gefunden – exakt so ein Pullover, wie Fabian ihn getragen hat. Den Pullover hatte Fabian erst seit September. Das belegt ein Kassenbon. Erstaunlich: Der letzte Kontakt zwischen Gina H. und Fabian soll eigentlich im August gewesen sein.
Eine Sprachnachricht entlarvt eine Lüge zum Leichenfund. Diese Nachricht von Gina H. an einen Freund offenbart, dass es ihre Idee gewesen ist, an genau dieser Stelle nachzusehen, wo Fabian tot gefunden wurde. Zuvor hatte Gina H. Matthias R. erzählt, dass ein Freund von einem Hochsitz aus mit einem Fernrohr etwas gesehen hätte und beide daraufhin zu der Stelle gefahren seien. Der Freund hätte sie auch davon abgehalten, die Polizei zu rufen.
Gina H.s Internet-Suchverlauf am Tattag beinhaltet folgende Begriffe: „Polizei” (15.11 Uhr), „Polizei Einsatz aktuell” (18.14 Uhr), „Polizeimeldungen & Polizeibericht Güstrow” (18.17 Uhr) sowie „vermisste Person Güstrow” (19.22 Uhr). Dabei hat Matthias R. ihr erst um 20.16 Uhr von Fabians Verschwinden in einer Nachricht berichtet. Am 11. Oktober, also einen Tag später, suchte sie „fressen Wildschweine Menschen” und „fressen Wildschweine tote Menschen”.
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Fabians (†8) Vater und Gina H. sind wieder ein Paar
Bei seiner Aussage im Gericht bestätigt Matthias R. auch: Er und Gina H. sind wieder ein Paar. Er ist also mit der Frau zusammen, die unter Verdacht steht, seinen acht Jahre alten Sohn heimtückisch ermordet zu haben. „Wir sind ein Paar”, bestätigt er. Er besuche die Angeklagte „regelmäßig“ in Haft, zweimal im Monat. Nach RTL-Informationen soll er sich aktuell auch um ihre Pferde kümmern.
Am 13. August 2025 hatten sich die beiden nach mehr als vier Jahren eigentlich getrennt. Doch ihre Beziehung war wohl nie ganz zu Ende. Kurz vor dem Verschwinden des Jungen sahen sich Matthias R. und Gina H. zum Beispiel noch zweimal an zwei Tagen und hatten Sex. Ihre neue Beziehung habe sich nun im Dezember oder Januar im Gefängnis ergeben, wie Matthias R. erzählt.
Fabians Vater glaubt nicht daran, dass Gina H. seinen Sohn auf dem Gewissen hat, wie er am Donnerstag vor Gericht sagt. „Solange Sie keine Beweise auf den Tisch legen, glaube ich an die Unschuld von Frau H.“, erklärt er.
Gina H. steht seit 27. April wegen Mordes vor Gericht
Fabian aus Güstrow verschwand am 10. Oktober 2025 spurlos. Vier Tage später meldete sich ausgerechnet Gina H. bei der Polizei. Sie will die verbrannte Leiche des Jungen an einem Tümpel in einem abgelegenen Waldstück gefunden haben.

Anfang November wird sie festgenommen und muss sich seit dem 27. April vor Gericht verantworten. Ihr mögliches Motiv laut Staatsanwaltschaft: Gina H. habe mit der Tat die Streitigkeiten mit Fabians Vater beenden wollen und gehofft, die Beziehung mit ihm so fortsetzen zu können.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


