Tödliche MesserattackeSie ist das Opfer von Rosenheim! Rebecca (31) war auf dem Weg zu einer Beerdigung

Sie wollte doch nur einer Freundin in einer schweren Stunde beistehen.
Rebecca Bullock reist nach Österreich, um eine Beerdigung zu besuchen – doch diese Reise kostet die 31-Jährige selbst das Leben. Am Bahnhof Rosenheim wird sie erstochen. Jetzt ist bekannt, wer die Britin war: eine Frau, die sich stets für andere einsetzte und zuletzt sogar Spenden für ein schwer krankes Mädchen sammelte.
Rebecca Bullock (31) stirbt nach Messerangriff in Rosenheim
Rebecca Bullock ist die 31-jährige Britin, die in der Nacht zum Sonntag (30. August) am deutschen Bahnhof Rosenheim mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt wurde. Rettungskräfte brachten sie noch ins Krankenhaus – vergeblich. Sonntagfrüh erlag sie ihren schweren Verletzungen. Ein 27-jähriger obdachloser Deutscher wurde laut Polizei unmittelbar nach der Tat unter dringendem Tatverdacht festgenommen, wie AFP berichtet.
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Jetzt wird bekannt, wer die getötete Frau war und warum sie überhaupt durch Deutschland reiste. Wie The Sun berichtet, war Rebecca auf dem Weg nach Österreich. Dort wollte sie eine Freundin bei einer Beerdigung unterstützen. Das schreibt Rebeccas Freundin Kirsty Hawkshaw laut der britischen Zeitung auf Facebook.

Rebecca sammelte zuvor noch Spenden für ein schwer krankes Mädchen
In ihrer britischen Heimat war Rebecca dem Bericht zufolge als engagierte Wirtin bekannt. Sie führte den Pub „The White Swan“ in Whitchurch in der Grafschaft Buckinghamshire und machte das Lokal zu einem Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Dort veranstaltete sie unter anderem Musik-, Quiz- und Bingoabende.
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Doch Rebecca engagierte sich auch für andere. In ihrem Pub organisierte sie Wohltätigkeitsveranstaltungen und sammelte zuletzt Geld für die Behandlung eines schwer kranken Mädchens. 2022 lief sie außerdem den London-Marathon, um Spenden für die Spinal Injuries Association zu sammeln. Auch an Ironman-Wettkämpfen nahm die begeisterte Läuferin und Reiterin teil.
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„Sie wird unsagbar fehlen” – nur Stunden vor ihrem Tod sieht ein Bekannter Rebecca noch
In Whitchurch sitzt der Schock tief. Vor Rebeccas Pub wurden Blumen niedergelegt. Richard Shuffill, stellvertretender Vorsitzender des örtlichen Gemeinderats, beschreibt die 31-Jährige gegenüber The Sun als einen „Hauch frischer Luft“ .Sie habe sich „mit ganzem Herzen” dafür eingesetzt, den Pub zum Mittelpunkt des Dorflebens zu machen.

Laut Shuffill sei Rebecca ein freundlicher und zuvorkommender Mensch gewesen. „Man konnte sie einfach nur mögen”, stellt er klar und betont: „Sie wird unsagbar fehlen.“ Besonders erschütternd: Shuffill habe Rebecca noch am Samstagmittag gesehen – nur rund zwölf Stunden später war sie tot.
Auch Freundin Kirsty Hawkshaw erinnert sich bei Facebook an Rebecca: „Sie war eine alte Seele, und jeder fühlte sich bei ihr immer sicher und geborgen.“ Die gesamte Gemeinde trauere um sie.
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Warum musste Rebecca am Bahnhof Rosenheim sterben?
Warum Rebecca Bullock angegriffen wurde, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Der 27-jährige Tatverdächtige stammt nach Polizeiangaben aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, so AFP. The Sun berichtet zudem, der Mann sei obdachlos – die Attacke scheinbar motivlos. Letzteres wird laut des Bürgermeisters von Rosenheim, Abuzar Erdoga, noch untersucht, so The Sun.
Nach seiner Festnahme sei er wegen Mordverdachts vor Gericht gekommen und inzwischen in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die die Auseinandersetzung am Rosenheimer Bahnhof beobachtet haben könnten.
Verwendete Quellen: AFP, The Sun
































